Bühnenwagen der Abrafaxe

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[[Bild:Bunte Bühne innen.JPG|left|frame|Im Bett, im Bett, da ist es stets besonders nett.]]
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Die Abrafaxe und der Marquis passieren mit dem Wagen problemlos [[Böhmen]] und erreichen den Bayerischen Wald. Dort kehren sie in einer [[Waldschänke]] ein, ohne zu wissen, dass dies das Quartier der drei Räuber [[Albert, Alfons und Anton]] ist. Prompt werden sie des Nachts in ihrem Wagen eingesperrt und in das berüchtigte [[Teufelsloch]] verfrachtet. Allerdings gelingt den Abrafaxen alsbald der Ausbruch aus dem Wagen. Nachdem die [[Fanny|Knödel-Fanny]] zur Reisegefährtin der vier geworden ist, nimmt auch sie auf dem Kutschbock Platz, während ihr [[Fannys Küchenwagen|Küchenwagen]] an den Bühnenwagen angebunden und hinterhergezogen wird.<br>
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Die Abrafaxe und der Marquis passieren mit dem Wagen problemlos [[Böhmen]] und erreichen den [[Böhmerwald|Bayerischen Wald]]. Dort kehren sie in einer [[Waldschänke]] ein, ohne zu wissen, dass dies das Quartier der drei Räuber [[Albert, Alfons und Anton]] ist. Prompt werden sie des Nachts in ihrem Wagen eingesperrt und in das berüchtigte [[Teufelsloch]] verfrachtet. Allerdings gelingt den Abrafaxen alsbald der Ausbruch aus dem Wagen. Nachdem die [[Fanny|Knödel-Fanny]] zur Reisegefährtin der vier geworden ist, nimmt auch sie auf dem Kutschbock Platz, während ihr [[Fannys Küchenwagen|Küchenwagen]] an den Bühnenwagen angebunden und hinterhergezogen wird.<br>
Die Reisenden erreichen mit dem Wagen als nächste Station die Stadt [[Knödlingen]]. Dort hat der Wagen ein paar Tage Verschnaufpause, bis die Reisenden weiter in Richtung [[Paris]] fahren. [[Abrax]] und [[Brabax]] sind jedoch auf dieser Etappe nicht dabei, da sie zwischenzeitlich entführt wurden und auf anderem Weg Paris erreichen. Ab Paris reist der Bühnenwagen dann zusammen mit dem Wagen von [[Pierrots Truppe]] in Richtung Süden weiter. Die Fahrt des Wagens endet offensichtlich im Städtchen am Rande der Pyrenäen. Auf der Flucht vor den Häschern des [[Comte de la Gerbier]] müssen sich die Abrafaxe zunächst in eine geheime [[Pyrenäenfestung]] zurückziehen und später über geheime Pfade nach [[Spanien]] ziehen, wobei sie den Wagen nicht mitnehmen können.
Die Reisenden erreichen mit dem Wagen als nächste Station die Stadt [[Knödlingen]]. Dort hat der Wagen ein paar Tage Verschnaufpause, bis die Reisenden weiter in Richtung [[Paris]] fahren. [[Abrax]] und [[Brabax]] sind jedoch auf dieser Etappe nicht dabei, da sie zwischenzeitlich entführt wurden und auf anderem Weg Paris erreichen. Ab Paris reist der Bühnenwagen dann zusammen mit dem Wagen von [[Pierrots Truppe]] in Richtung Süden weiter. Die Fahrt des Wagens endet offensichtlich im Städtchen am Rande der Pyrenäen. Auf der Flucht vor den Häschern des [[Comte de la Gerbier]] müssen sich die Abrafaxe zunächst in eine geheime [[Pyrenäenfestung]] zurückziehen und später über geheime Pfade nach [[Spanien]] ziehen, wobei sie den Wagen nicht mitnehmen können.

Version vom 22:31, 9. Okt. 2013

Der Abrafaxe lust'ges Wägelchen

Der Bühnenwagen der Abrafaxe ist ein Fahrzeug aus der Anno-1704/05-Serie.

Art und Funktion

Der Wagen wurde den Abrafaxen von den ungarischen Kuruzen als Fahrtgelegenheit zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem Marquis de la Vermotte-Toupet sollen sie in geheimer Mission nach Frankreich reisen, um dem französischen König das Ergebnis der Verhandlungen mit den Kuruzen zu vermitteln. Um für die Reise ein passendes Inkognito zu haben, wird der Wohn-Wagen als das Schaustellergefährt einer Bühnentruppe getarnt. Passenderweise heißt die Truppe "Die Abrafaxe". An Stirn- und Rückseite führt der Wagen jeweils diese Benennung, zusätzlich hat er an der Stirnseite die Porträts der drei "Künstler" mit Gauklerhüten. An den beiden Längsseiten trägt der Wagen die Aufschrift "Bunte Bühne".

Bei dem Gefährt handelt es sich ansonsten um eine Art zweirädrige Kutsche, die vom Maulesel Tobias gezogenen wird. Im Gegensatz zu einer normalen Kutsche befindet sich die Tür hinten. Es gibt drei Fenster (je eins rechts und links, dazu eines in der oberen Hälfte der Tür), von denen die Seitenfenster mit Fensterläden versehen sind. Auf dem Kutschbock finden zwei erwachsene Personen und einer der Abrafaxe Platz. Im Inneren sind zwei Sitz-/Schlafbänke angebracht, dazu enthält der Wagen auch einen eisernen Ofen. Neben dem Kutschbock befinden sich zwei fest installierte Laternen. Vom Aussehen und der Bauart her erinnert der Wagen stark an einen der Gefängniswagen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Vielleicht haben die Kuruzen bei der Übernahme der Festung Munkacz einen dieser Gefängniswagen erbeutet und entsprechend umgebaut.

Einsatz im Mosaik

Im Bett, im Bett, da ist es stets besonders nett.

Die Abrafaxe und der Marquis passieren mit dem Wagen problemlos Böhmen und erreichen den Bayerischen Wald. Dort kehren sie in einer Waldschänke ein, ohne zu wissen, dass dies das Quartier der drei Räuber Albert, Alfons und Anton ist. Prompt werden sie des Nachts in ihrem Wagen eingesperrt und in das berüchtigte Teufelsloch verfrachtet. Allerdings gelingt den Abrafaxen alsbald der Ausbruch aus dem Wagen. Nachdem die Knödel-Fanny zur Reisegefährtin der vier geworden ist, nimmt auch sie auf dem Kutschbock Platz, während ihr Küchenwagen an den Bühnenwagen angebunden und hinterhergezogen wird.
Die Reisenden erreichen mit dem Wagen als nächste Station die Stadt Knödlingen. Dort hat der Wagen ein paar Tage Verschnaufpause, bis die Reisenden weiter in Richtung Paris fahren. Abrax und Brabax sind jedoch auf dieser Etappe nicht dabei, da sie zwischenzeitlich entführt wurden und auf anderem Weg Paris erreichen. Ab Paris reist der Bühnenwagen dann zusammen mit dem Wagen von Pierrots Truppe in Richtung Süden weiter. Die Fahrt des Wagens endet offensichtlich im Städtchen am Rande der Pyrenäen. Auf der Flucht vor den Häschern des Comte de la Gerbier müssen sich die Abrafaxe zunächst in eine geheime Pyrenäenfestung zurückziehen und später über geheime Pfade nach Spanien ziehen, wobei sie den Wagen nicht mitnehmen können.

Der Wagen ist in folgenden Heften zu sehen

1/80, 2/80, 3/80, 4/80, 5/80, 7/80, 8/80, 9/80
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