Mosaik - Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella & Caramella 02 - Reise mit Hindernissen

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 2009
Nachdruck in Hardcover-Ausgabe
Umfang 34 S. Comic
+ 18 S. redaktioneller Teil
Panel 163 + Titelbild
Katalog -
Serie Anna, Bella & Caramella
Heft davor Heft 01
Heft danach Über den Atlantik

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Die drei Abenteurerinnen Anna, Bella und Caramella machen auf ihrer Reise aus dem Böhmerwald nach Frankfurt Rast im Wirtshaus „Zum schluckenden Specht“. Der Wirt liest ihnen jeden Wunsch förmlich vom Munde ab. Caramella ist von der Verpflegung der Schenke sehr angetan. Die Mädchen haben noch 70 Taler und wollen am nächsten Morgen abreisen.
Plötzlich reißt ihr Verfolger, der finstere Graf Tenebroso, die Tür auf und verlangt die Zeittorkarte der Mädchen. Er hat die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht. Da dieser nun erst einmal die vereinbarten 100 Taler für das Aufhalten der Mädchen haben will, geraten die Verhandlungen um die Karte ins Stocken und die cleveren drei können aus der von ihnen verdunkelten Destille fliehen. Im Hof kommt ihnen ein zwielichtiger Gast zu Hilfe, der sie zuvor im Gastraum belauscht hat. Dieser fragwürdige Helfer ist – da er gut zugehört hat - „zufällig“ genau der Geschäftsmann, den die ahnungslosen Mädchen brauchen.
Er nimmt sie in seiner Droschke mit nach Frankfurt, um ihnen in seinem „Kontor“ alles zu verkaufen, was sie für ihre Fahrt nach Amerika benötigen. Bei einer guten Tasse Kaffee verhandeln die vier die Bedingungen für Reise. Die gutgläubigen Freundinnen erhalten am Ende für ihre kompletten Ersparnisse 3 Tickets erster Klasse nach Amerika inklusive Bahnfahrt von Frankfurt nach Bremerhaven und Vollverpflegung. Der Fahrkartenverkäufer bekommt die 70 Taler und einen Dankeskuss von Caramella. Offenbar gibt es in Frankfurt einige dieser windigen Geschäftsleute, da die Mädchen auf ihrem Weg zum Main-Weser-Bahnhof einem weiteren Amerikareisenorganisator begegnen.
Bei einer Begegnung der drei hungrigen Weltenbummlerinnen mit einem Würstchenverkäufer präsentiert sich die eben noch sehr leichtgläubige Caramella als äußerst gewitzt bei der Besorgung von Frankfurter Würstchen. Diese Verpflegung erweist sich jedoch als Nachteil beim Betreten des Bahnhofs, da der Verzehr von Speisen dort verboten ist. Eine ungehobelte, pflichtbewusste Billettkontrolleurin weist sie barsch darauf hin. Nachdem die drei Reisenden diese Hürde beim zweiten Mal erfolgreich genommen haben, werden sie sehr zuvorkommend vom Schaffner im Zug behandelt.
Nach einem Erste-Klasse-Nachtmahl macht der Zugchef den drei Gefährtinnen klar, dass sie keine Vollverpflegung gebucht haben und stellt dabei außerdem fest, dass sie nur Bahnsteigkarten besitzen. Also setzt er die drei vor den Zug. Sie erreichen auf den Pollern des letzten Waggons Bremerhaven.
Von der Kassiererin des Norddeutschen Lloyd erfahren sie, dass auch ihr Voucher für die Passage nach Amerika eine Fälschung ist. Mürrisch begeben sie sich zum Columbuskai. Dort treffen sie auf ihre galizischen Freunde. Nach einer lebhaften Begrüßung stellen die Galizier fest, dass den Mädchen nach Strich und Faden das Fell über die Ohren gezogen wurde. Allerdings erging es den fünf Auswanderern auch nicht viel anders. Sie haben für ihre letzten Ersparnisse ein Boot namens Königin des Atlantiks gekauft. Dafür werden sie bereits auf dem Weg dahin von zwei Bremerhavenern ausgelacht. Da die Königin nur ein Ruderboot ist, sitzen sie nun alle gemeinsam in Bremerhaven fest.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Obwohl die drei Mädchen und die Galizier am Ende des letzten Heftes gemeinsam aufgebrochen sind, haben sie sich zwischenzeitlich offenbar getrennt. Der Grund dafür wird nicht mitgeteilt.
  • In Frankfurt kommen die Mädchen auch am Römer vorbei.
  • In der Jahrespublikation des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven „news 8 (2009)“ gab es einen zweisprachigen (deutsch/englisch) Gastartikel von Klaus D. Schleiter, in welchem er darauf hin wies, dass die die spannende Geschichte auf Recherchen im Deutschen Auswandererhaus und im Deutschen Schiffahrtsmuseum beruht.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Seite 2:
    • Zusammenfassung des letzten Heftes
    • Vorstellung der drei Heldinnen
  • Mittelteil:
    • Auswandererhaus Bremerhaven
    • Aufbruch in die neue Welt - Vom Auswanderer zum Einwanderer (über Johann Nikolaus Dietel)
    • Deutsche Auswanderungswellen im 19. Jahrhundert
    • Nicht alle hatten Glück...
    • Reaktionen auf Heft 01
    • Die Modewelt des 18. Jahrhunderts [sic!]
    • Bellas Blitzidee: Lipgloss selbst gemacht! (im Exploratoriums-Stil)
  • Letzte drei Seiten:
    • Werbung für MOSAIK 406
    • Werbung für Heft 01
    • Impressum
    • Kurzzusammenfassung des Heftinhalts mit Teaserbild

[Bearbeiten] Besonderheiten

  • Von diesem Heft ist ein Fehldruck bekannt, der während einer Werbeaktion an Kinder verteilt werden sollte und sich heute in Sammlerhand befindet. Bei diesem Heft fehlt der nachträglich aufgeprägte glitzernde Mosaik-Schriftzug. Stattdessen blieb der Schriftzug dieser Variante weiß (Bild 1).
  • Im Mittelteil wird eine dreimonatige Erscheinungsweise angekündigt.
  • Im Newsletter 41 wurden das Heft und die entsprechende Buchausgabe mit einem Coverentwurf angekündigt, der noch einen durchgehend violetten Hintergrund zeigt (Bild 2).
  • Im Newsletter 43 wurde das Heft mit einer Coverentwurf angekündigt, der das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vortäuscht (Bild 3).
  • Im Newsletter 86 wurde für die Ankündigung der E-Comic-Ausgabe ein Coverentwurf verwendet, der das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges in anderer Wiese vortäuscht (Bild 4). Unter derselben Abbildung wird das Heft in den gedruckten Werbeanzeigen im Abrafaxe-Mosaik und im Mädchen-Mosaik angeboten.
  • Im Online-Adventskalender 2012 wurde am 19. Dezember die Skizze eines Panels von Seite 5 unten vorgestellt (Bild 5).
  • 2010 erschie das Heft als E-Comic (Bild 6). Auf der Titelseite ist das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vorgetäuscht und es fehlt die Heftnummer.
  • Für den Nachdruck in Buchform wurde das identische Titelmotiv verwendet (Bild 7).

[Bearbeiten] Externe Links

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