Die Abrafaxe im Abgeordnetenhaus

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Titelbild Stammdaten
Erschienen 1. Auflage Oktober 2009

2. Auflage Januar 2016

Umfang 36 Seiten,
davon 18 Comicseiten
Panel 95 + Titelbild
Katalog noch nicht verzeichnet
Redaktion
  • Karin Brandes
  • Kerstin Beyermann

Die Abrafaxe im Abgeordnetenhaus ist eine Broschüre zur politischen Bildung von Kindern. Sie wurde vom Referat Öffentlichkeitsarbeit beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin in Zusammenarbeit mit dem MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag herausgegeben und erschien erstmals im Oktober 2009 zur Jugendmesse YOU. Das Heft enthält eine vierteilige Comicgeschichte, die von redaktionellen Beiträgen ergänzt wird. 2015 wurde das Heft neu aufgelegt und erschien im Januar 2016. Das Format wurde von ca. 23,5 x 16,5 cm auf 21,0 x 14,8 cm reduziert. Der redaktionelle Textteil wurde der neuen Parteienlandschaft angepasst. So wurde z.B. auf Seite 13 die FDP durch die Piraten ersetzt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhaltsverzeichnis

  • Was ist eigentlich Politik? (vier Seiten Comic)
  • Was ist eigentlich Politik? (zwei Seiten redaktioneller Text)
  • Was sind eigentlich Parteien? (vier Seiten Comic)
  • Was sind eigentlich Parteien? (zwei Seiten redaktioneller Text)
  • Was sind Abgeordnete? (vier Seiten Comic)
  • Was sind Abgeordnete? (zwei Seiten redaktioneller Text)
  • Wie arbeitet ein Parlament? (sechs Seiten Comic)
  • Was ist ein Parlament? (zwei Seiten redaktioneller Text)
  • Weitere redaktionelle Texte:
    • Gewaltenteilung (eine Seite)
    • Glossar (zwei Seiten)
    • Das Rätselreisen-Rundgang-Spiel mit den Abrafaxen (vier Seiten)
    • Impressum (eine Seite)
    • Rückseite mit Figurinen

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Was ist eigentlich Politik? Der alte Schrottplatz in der Schumannstraße wird aufgelöst und die Kinder der Straße dürfen über seine künftige Verwendung bestimmen. Abrax teilt diese aufregende Neuigkeit augenblicklich seinen Mitbewohnern Brabax und Califax mit. Er selbst favorisiert eine Nutzung als Fußballplatz, während Califax für einen Gemüsegarten ist und Brabax sich ein Modellflugzeugtestgelände wünscht. Auch die anderen Kinder haben bunte Vorstellungen: Schwimmbad, Yachthafen, Park... Brabax stellt fest, dass man sich irgendwie einigen müsse und dass man dies nicht einen "faulen Kompromiss", sondern "Politik" nenne.

Was sind eigentlich Parteien? Bald kristallisieren sich drei Interessengruppen heraus: Die Fußballpartei um Abrax, die Parkpartei um Califax und die Spielplatzpartei um Brabax. Während Abrax' Gruppe ziemlich geschlossen ist, sind in den anderen beiden Parteien jeweils mehrere Meinungen und Richtungen vertreten. In der Spielplatzpartei ist z.B. auch Irene aktiv, die sich - mitten in Berlin und anscheinend weitab der Spree! - den Yachthafen wünscht. Sie geht selbst Brabax auf den Keks.

Was sind Abgeordnete? Da die drei Parteien nur laut durcheinander rufen und sich mit ihren Parolen zu übertrumpfen suchen, schlägt Brabax eine Art Ausschuss vor, in dem nur sechs Kinder vertreten sind, die sich über die Verwendung des Schrottplatzes einigen sollen. Jede der drei Parteien stellt dementsprechend zwei Kandidaten auf, die auch in der folgenden geheimen Wahl mit jeweils zwei bis drei Stimmen in den Ausschuss gewählt werden. Yachthafen-Irene beteiligt sich nicht an der Wahl, weil sie das uncool findet.

Wie arbeitet ein Parlament? Der Sechser-Ausschuss zieht sich zur Beratung in die Wohnung der Abrafaxe zurück. Auch hier läuft zunächst nicht alles rund: Zuerst wird Califax von der Breakdancerin Johanna (aus der Spielplatzpartei) wegen seiner schönen großen Augen beleidigt und dann redet er eine geschlagene Stunde über seine Parkpläne. Auf Brabax' Vorschlag hin verständigt man sich daher auf eine Redereihenfolge, eine maximale Rededauer und Regeln des Anstands ("Nicht reinreden!"). Brabax als neuer Versammlungsleiter überwacht die folgenden Wortmeldungen. In der anschließenden Diskussion wird von Califax und Johanna die Idee eines Kompromisses geboren, die auch den Beifall von Karl aus der Fußballpartei findet: Man könne doch einen Park anlegen, in dem an unterschiedlichen Tagen verschiedene Spiele gespielt und Hobbys gepflegt werden dürfen. Dieser Vorschlag wird nun von Brabax zur Abstimmung gebracht und findet vier Ja- und eine Nein-Stimme (diese von Abrax, der sich über den "Verräter" Karl und den "faulen Kompromiss" ärgert). Brabax als Versammlungsleiter hat offenbar nicht mit abgestimmt. Als die sechs Abgeordneten ihren Freunden auf der Straße den Beschluss mitteilen, herrscht eitel Freude und Sonnenschein. Sogar Abrax stimmt in den allgemeinen Jubel ein; nur Irene bleibt als Nichtwählerin im Abseits.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Von der Schumannstraße aus kann man den Fernsehturm sehen.
  • Der Eisverkäufer Luigi wird erwähnt.
  • Warum Califax, der Mitbegründer der Parkpartei, auf S. 10 oben versucht, Brabax zum Mitmachen bei seiner Truppe zu bewegen, indem er ihm verspricht, er dürfe "sogar im Tor stehen", ist rätselhaft. Vermutlich sind hier die Sprechblasen von Califax und Abrax (dem Sprecher der Fußballpartei) vertauscht worden.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

[Bearbeiten] Externe Links

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