Zirkelgesellschaft

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Die Zirkelgesellschaft ist eine bedeutende Organisation in der Hanse-Serie im Mosaik ab 1976.

Inhaltsverzeichnis

In der Mosaikhandlung

Die Gesellschaft kommt ins Spiel, als der Kaufmann Hinricus Luneborg in die Reihen der erlauchten Vereinigung aufgenommen werden soll. Es wird berichtet, dass jener Organisation nur etwa 40 Männer angehören würden, nämlich die mächtigsten der Stadt Lübeck. Jedes Mitglied sei ein reicher Fernhändler und stellten die meisten Ratsherren der Stadt und fast immer den Bürgermeister.

Die Aufnahme des neuen Mitglieds entpuppt sich als komplexe Angelegenheit. Zunächst muss der Bürgermeister Henning Brekewold zusammen mit den anderen Herren der Zirkelgesellschaft zu einem Festessen in Luneborgs Haus empfangen werden. Im Esszimmer nehmen die Herren an einem großen Tisch Platz, wo sie mit gutem Essen und Rotwein bewirtet werden. Nachdem allerdings Zweifel aufkommen, ob Luneborg wirklich schuldenfrei ist, muss ihm der Bürgermeister vier Wochen Zeit einräumen, um die vermutete Verschuldung bei Cornelius Durkop aus der Welt zu schaffen. Nachdem Simon Wigge und Abrax die Schulden an Durkop zurückzahlen können, wird Luneborg aber dann glorreich in die Zirkelgesellschaft aufgenommen.

Später kommt ans Licht, dass der Handelsherr Johann Rapesulver einst Geschäfte mit den Likedeelern machte. Der Bürgermeister ist darüber erbost und kündigt ihm an, dass er aus dem Rat und aus der Zirkelgesellschaft von Lübeck ausgewiesen werde. Später kommt es tatsächlich zu einer Versammlung der Ratsherren im Rathaus, um über Rapesulver zu verhandeln. Nachdem der Ratsherr zugibt, mit Seeräubern Geschäfte getätigt zu haben, wird er einstimmig des Rates und der Stadt verwiesen.

Mitglieder

Folgende Mitglieder sind bekannt (prinzipiell müssten alle namentlich bekannten Handelsherren der Serie dazugehören):

Die Gesellschaft in der Realität

Die Lübecker Zirkelgesellschaft entstand 1379 als Patriziergesellschaft bedeutender Fernhandelskaufleute und entspricht im weitesten Sinn einer Kaufmannsgilde. Ihren Umgangsnamen erhielt sie aus ihrem Vereinssymbol, einem offenen Zirkel. Über Jahrhunderte hinweg war sie tatsächlich in großen Teilen deckungsgleich mit dem Lübecker Rat und stellte den Großteil der Bürgermeister. Während sie im 15. Jahrhundert (also in etwa zum Zeitpunkt der Mosaikhandlung) den Höhepunkt ihres Einflusses erreichte, begann im 16. Jahrhundert ein unaufhaltsamer Niedergang. Nach dem Tod des letzten Mitglieds wurde die Gesellschaft 1820 aufgelöst.

Die Zirkelgesellschaft spielt in folgenden Mosaikheften eine Rolle

517, 524, 525, 526
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