Hunnen
Die Hunnen werden in der Runkel-Serie des Mosaik von Hannes Hegen und in einem Runkel-Roman erwähnt. Weiterhin wird über die Hunnen im Mittelteil des Mosaik ab 1976 berichtet.
Die Hunnen waren ein Nomadenvolk, das im 4. und 5. Jahrhundert von den Kaspischen Steppen aus nach Westen in das Römische Reich einfiel. Unter ihrem König Attila erreichte die Macht der Hunnen ihren Höhepunkt, doch nach seinem Tod zerfiel ihr Reich.
Erwähnung in der Runkel-Serie[Bearbeiten]
Als die Digedags im Kastell Peripheria ankommen, wird darauf verwiesen, dass die alte Grenzfestung noch aus der Zeit der Völkerwanderung stammt. Damals musste das Byzantinische Reich um seinen Bestand bangen, als die Hunnen unter Attila bis weit nach Griechenland vordrangen und Konstantinopel bedrohten. In der Strafakte Digedag lesen in Digedags dann, dass damals schlimme Zeiten über das glorreiche Byzanz kamen, weil König Attila den Kaiser Theodosius zwang, jährlich zweitausend Pfund Gold als Tribut zu zahlen.
Erwähnung im Mittelteil[Bearbeiten]
In der redaktionellen Rubrik Götter, Herrscher & Helden wird im Heft 482 erwähnt, dass im Jahr 375 mit dem Einbruch der Hunnen in Europa die Völkerwanderung begann. Das Römische Reich hatte den kriegerischen Völkern bei der Suche nach neuen Siedlungsplätzen nicht viel entgegenzusetzen und zerfiel.
In der Rubrik Fragen über Fragen im Heft 563 wird ebenfalls der Beginn der Völkerwanderung mit dem Auftauchen der Hunnen im Jahr 375 erklärt. Das Reitervolk kam aus Zentralasien und trieb die germanischen Stämme, deren Siedlungsgebiete auf ihrem Weg lagen, unerbittlich vor sich her.
In der Rubrik Schätze aus Worms im Heft 583 wird Attila als König der Hunnen erwähnt. Er war das historische Vorbild für König Etzel im Nibelungenlied.
In der Rubrik Zeitsprung wird im Heft 597 ebenfalls erwähnt, dass das Reitervolk der Hunnen im Jahr 375 in Europa einfiel und die Völkerwanderung auslöste. Dadurch verließen die viele Germanen ihre Siedlungsgebiete, die später durch slawische Stämme bis zur Elbe besiedelt wurden.
Erwähnung im Runkel-Roman[Bearbeiten]
Im Roman Ritter Runkel - Die Legende wird erwähnt, dass der Heilige Albanus im Jahr 406 bei einer Brandschatzung in Mainz von plündernden Hunnen erschlagen wurde.
Externer Verweis[Bearbeiten]
Die Hunnen werden in folgenden Publikationen erwähnt[Bearbeiten]
Mosaik von Hannes Hegen: 109, 110 Mosaik ab 1976: Mittelteil: 482 (Götter, Herrscher & Helden), 563 (Fragen über Fragen), 583 (Schätze aus Worms), 597 (Zeitsprung) Neues von Runkel: Ritter Runkel - Die Legende