Vajra

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Das Vajra ist ein religiöses Objekt im Nebenuniversum "Die ABRAFAXE". Es wird in der Alexander-Papatentos-Serie des Mosaik ab 1976 zudem als "Donnerkeil" des Gottes Indra erwähnt.

Inhaltsverzeichnis

Das Vajra in Die ABRAFAXE

Weihnachtsmuffel Max erhält als Dankeschön dafür, dass sie ihm bei der Reparatur seines Schlittens geholfen hat, vom Weihnachtsmann ein kleines Päckchen überreicht. Dieses enthält ein tibetanisches Vajra, wie es Max' Vater immer benutzt hat. Sie freut sich darüber sehr und feiert schließlich doch mit den Abrafaxen Weihnachten in der österlich geschmückten Bibliothek von Minimaritta.

In einer Fußnote wird die Funktion eines Vajras erklärt:

* tibetanisches VAJRA: "Donnerkeil", Symbol für die Unzerstörbarkeit des ewigen Zustandes, wird bei Gebeten benutzt.

Der Donnerkeil im Mosaik

Als der heilige Elefant Latschatrampa während einer Theatervorstellung das Brot mit dem eingebackenen Diamanten gefuttert hat, beginnt der vorgebliche Bettelmönch Duschman, der eigentlich darauf hätte achten sollen, ganz fürchterlich zu schimpfen. Indra möge die Diebe des Laibes mit seinem Donnerkeil erschlagen, fleht er.

Dieser Donnerkeil ist nichts anderes als ein Vajra.

Das Vajra im Buddhismus

Der oder das Vajra (sprich: Wadschra; sanskrit "hart, mächtig") ist ein buddhistisches religiöses Symbol. Der tibetische Name lautet Dorje, der japanische Kongō. Das Vajra - ein metallenes Gerät aus zwei aus Speichen gebildeten Ellipsoiden - steht im Vajrayana, einer besonderen Ausrichtung des Buddhismus, für die Unteilbarkeit, Unzerstörbarkeit und Ewigkeit des Buddhazustandes. Vajras können als Zepter oder Waffen eingesetzt werden. Häufig wird das Vajra bei buddhistischen Götterstatuen zusammen mit einer Glocke dargestellt - die beiden Symbole bedeuten dann die Mittel (Vajra) und die Weisheit (Glocke), die nötig sind, um den Buddhazustand zu erreichen.

Das erste Vajra soll vom Gott Indra gefertigt worden sein und diente ihm als Donnerkeil, mit dem er seine dämonischen Feinde erschlug.

Quelle

Erwähnungen und Abbildungen

Mosaik ab 1976: 7/84 (erwähnt)

Die Abrafaxe - Schöne Bescherung (verschenkt)
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