Türkenkriege

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(Erwähnungen der Türkenkriege im MOSAIK)
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Die erste Erwähnung der Türkenkriege erfolgt in der [[Erfinder-Serie]] des [[Mosaik von Hannes Hegen]], und zwar in Heft [[78]]. Ein [[Obergeisterbeschwörer]] erzählt von einem [[Sultan Selim]], dieser habe "mit den Türken vor [[Wien]]" gestanden. Keiner der drei Sultane namens ''[[Selim]]'' hat je gegen Österreich Krieg geführt, daher meint der Geisterbeschwörer vermutlich den Ersten Österreichischen Türkenkrieg von 1526-1533, in dem Sultan Süleyman der Prächtige, Sohn von Selim I., im Herbst 1529 erfolglos Wien belagerte.
Die erste Erwähnung der Türkenkriege erfolgt in der [[Erfinder-Serie]] des [[Mosaik von Hannes Hegen]], und zwar in Heft [[78]]. Ein [[Obergeisterbeschwörer]] erzählt von einem [[Sultan Selim]], dieser habe "mit den Türken vor [[Wien]]" gestanden. Keiner der drei Sultane namens ''[[Selim]]'' hat je gegen Österreich Krieg geführt, daher meint der Geisterbeschwörer vermutlich den Ersten Österreichischen Türkenkrieg von 1526-1533, in dem Sultan Süleyman der Prächtige, Sohn von Selim I., im Herbst 1529 erfolglos Wien belagerte.
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Die zwei Erwähnungen der Türkenkriege in der [[Hans-Wurst-Serie]] des [[Mosaik ab 1976]] beziehen sich beide auf den so genannten Großen Türkenkrieg von 1683-1699 (entspricht dem Fünften Österreichischen Türkenkrieg). Es handelt sich um folgende Stellen:
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Die drei Erwähnungen der Türkenkriege in der [[Hans-Wurst-Serie]] des [[Mosaik ab 1976]] beziehen sich auf den so genannten Großen Türkenkrieg von 1683-1699 (entspricht dem Fünften Österreichischen Türkenkrieg). Es handelt sich um folgende Stellen:
* Im Einleitungstext von Heft [[1/78]], der die politische Situation in [[Europa]] im Jahr 1704 umreißt, berichtet [[Ludas Matyi]], dass die Türken erst vor wenigen Jahren aus [[Ungarn]] vertrieben worden waren. Das wird mit einem alten Stich illustriert, der die Festung [[Leopoldstatt]] zeigt, die nach dem Vierten Österreichischen Türkenkrieg von 1663/64 errichtet worden war. Eine wirkliche militärische Bedeutung erlangte sie nicht, auch nicht im Großen Türkenkrieg, auf den Ludas Matyi ja abhebt.
* Im Einleitungstext von Heft [[1/78]], der die politische Situation in [[Europa]] im Jahr 1704 umreißt, berichtet [[Ludas Matyi]], dass die Türken erst vor wenigen Jahren aus [[Ungarn]] vertrieben worden waren. Das wird mit einem alten Stich illustriert, der die Festung [[Leopoldstatt]] zeigt, die nach dem Vierten Österreichischen Türkenkrieg von 1663/64 errichtet worden war. Eine wirkliche militärische Bedeutung erlangte sie nicht, auch nicht im Großen Türkenkrieg, auf den Ludas Matyi ja abhebt.
* In Heft [[2/78]] erzählt [[Ferdinand von Altentrott]], dass er sich "in die Türkenkrieg" hoch verdient gemacht habe.  
* In Heft [[2/78]] erzählt [[Ferdinand von Altentrott]], dass er sich "in die Türkenkrieg" hoch verdient gemacht habe.  

Version vom 11:09, 28. Aug. 2016

Die Türkenkriege waren eine Serie von militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Osmanischen Reich und verschiedenen europäischen Mächten - vor allem Venedig, Österreich und Russland - nach der Eroberung von Konstantinopel und dem damit verbundenen Untergang von Byzanz. Sie erstreckten sich vom 15. bis zum 19. Jahrhundert und endeten schließlich mit der (fast vollständigen) Verdrängung der Osmanen aus Europa. Im MOSAIK wird gelegentlich auf die Türkenkriege Bezug genommen.

Erwähnungen der Türkenkriege im MOSAIK

Die erste Erwähnung der Türkenkriege erfolgt in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen, und zwar in Heft 78. Ein Obergeisterbeschwörer erzählt von einem Sultan Selim, dieser habe "mit den Türken vor Wien" gestanden. Keiner der drei Sultane namens Selim hat je gegen Österreich Krieg geführt, daher meint der Geisterbeschwörer vermutlich den Ersten Österreichischen Türkenkrieg von 1526-1533, in dem Sultan Süleyman der Prächtige, Sohn von Selim I., im Herbst 1529 erfolglos Wien belagerte.

Die drei Erwähnungen der Türkenkriege in der Hans-Wurst-Serie des Mosaik ab 1976 beziehen sich auf den so genannten Großen Türkenkrieg von 1683-1699 (entspricht dem Fünften Österreichischen Türkenkrieg). Es handelt sich um folgende Stellen:

  • Im Einleitungstext von Heft 1/78, der die politische Situation in Europa im Jahr 1704 umreißt, berichtet Ludas Matyi, dass die Türken erst vor wenigen Jahren aus Ungarn vertrieben worden waren. Das wird mit einem alten Stich illustriert, der die Festung Leopoldstatt zeigt, die nach dem Vierten Österreichischen Türkenkrieg von 1663/64 errichtet worden war. Eine wirkliche militärische Bedeutung erlangte sie nicht, auch nicht im Großen Türkenkrieg, auf den Ludas Matyi ja abhebt.
  • In Heft 2/78 erzählt Ferdinand von Altentrott, dass er sich "in die Türkenkrieg" hoch verdient gemacht habe.
  • In Heft 7/79 lesen Abrax und Brabax einen von Alois Vierschroth zusammengelogenen Bericht im Wiener Residenz-Spiegel. Dort wird behauptet, die Gendarmen Bösl und Grantiger hätten den Erbprinzen Rudi aus den Kasematten einer in den Türkenkriegen zerstörten Festung befreit. In Wahrheit hatte der Rudi natürlich auf Schloss Wonningen die Wonnen des Lebens genossen.

Verweise zur Wikipedia

Die Türkenkriege werden in folgenden Mosaikheften thematisiert

Mosaik von Hannes Hegen: 78

Mosaik ab 1976: 1/78, 2/78, 7/79
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