Graf Geierstein

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Da die Grafschaft des Kuckucksbergers zum Herrschaftsgebiet des [[Herzogtum Schnorrershausen|Herzogtums Schnorrershausen]] gehört, könnte der Geiersteiner möglicherweise auch den Schnorrershausenern untertan sein. Sicher ist dies aber nicht, denn in der Heraldik am Schnorrershausener Hof taucht kein Hinweis auf ein Geiersteiner Wappen auf.
Da die Grafschaft des Kuckucksbergers zum Herrschaftsgebiet des [[Herzogtum Schnorrershausen|Herzogtums Schnorrershausen]] gehört, könnte der Geiersteiner möglicherweise auch den Schnorrershausenern untertan sein. Sicher ist dies aber nicht, denn in der Heraldik am Schnorrershausener Hof taucht kein Hinweis auf ein Geiersteiner Wappen auf.
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Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die viel später im [[Mosaik ab 1976]] auftauchende [[Burg Geierstein]] ursprünglich der Besitz des Grafen Geierstein gewesen ist. Die Burg Geierstein liegt im [[Herzogtum Kloßberg]], welches wiederum zu [[Bayern]] gehört. Die [[Kuckucksburg]] ist zwar in [[Franken]] gelegen, was aber zum größten Teil ebenfalls schon sehr lange zu Bayern gehört. Insofern ist ein territorialer Zusammenhang denkbar.
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Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die viel später im [[Mosaik ab 1976]] auftauchende [[Burg Geierstein]] ursprünglich der Besitz des Grafen Geierstein gewesen ist. Die Burg Geierstein liegt im [[Herzogtum Kloßberg]], welches wiederum zu [[Bayern]] gehört. Die [[Kuckucksburg]] ist zwar in [[Franken]] gelegen, was aber zum größten Teil ebenfalls schon sehr lange zu Bayern gehört. Insofern ist ein territorialer Zusammenhang denkbar. Auch das Gründungsdatum der Burg (1143) passt in die Zeit der Kreuzzüge, während derer die überlieferte Episode spielt.
==Auftritt in folgendem Mosaikheft==
==Auftritt in folgendem Mosaikheft==

Version vom 15:29, 30. Nov. 2010

Der Geiersteiner (links) hat Glück im Spiel

Graf Geierstein ist eine Figur aus der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Der Graf taucht in einer kurzen Rückblende auf, die der Kuckucksberger Söldner Schnappzu seinen Kameraden zum Besten gibt. Danach frönte einst der Geiersteiner zusammen mit dem Grafen von Rabenburg und Graf Willibald von Kuckucksberg, dem Urgroßvater des jetzigen Kuckucksbergers, dem Würfelspiel. Während dem Geiersteiner und dem Rabenburger das Glück hold war, verlor der alte Kuckucksberger gewaltige Summen an sie. Als der Kuckucksberger zuletzt einen wertvollen Ring setzte und seine Seele dafür verwettete, sei umgehend eine schwarze Gestalt erschienen und habe den Grafen aufgefordert, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Dabei erkannte der Geiersteiner als erster, dass es sich dabei um niemand anders als den Teufel handeln konnte. Der Kuckucksberger verlor das Spiel und seine Seele. Der Geiersteiner und der Rabenburger konnten dem Teufel, der danach blitzschnell mit Graf Willibald am Schlafittchen Richtung Hölle abflog, nur noch hinterher schauen.

Zugehörigkeit des Geiersteiners

Da die Grafschaft des Kuckucksbergers zum Herrschaftsgebiet des Herzogtums Schnorrershausen gehört, könnte der Geiersteiner möglicherweise auch den Schnorrershausenern untertan sein. Sicher ist dies aber nicht, denn in der Heraldik am Schnorrershausener Hof taucht kein Hinweis auf ein Geiersteiner Wappen auf.

Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die viel später im Mosaik ab 1976 auftauchende Burg Geierstein ursprünglich der Besitz des Grafen Geierstein gewesen ist. Die Burg Geierstein liegt im Herzogtum Kloßberg, welches wiederum zu Bayern gehört. Die Kuckucksburg ist zwar in Franken gelegen, was aber zum größten Teil ebenfalls schon sehr lange zu Bayern gehört. Insofern ist ein territorialer Zusammenhang denkbar. Auch das Gründungsdatum der Burg (1143) passt in die Zeit der Kreuzzüge, während derer die überlieferte Episode spielt.

Auftritt in folgendem Mosaikheft

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