Digedag-Solo

Aus MosaPedia

Version vom 18:30, 31. Jul. 2006 bei Bhur (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Digedags Soloabenteuer, auf deren Spuren Dig und Dag im Laufe der Runkel-Serie immer wieder stoßen, tragen viel zu deren erfrischend lockeren Erzählstrang bei. Mit dieser Parallelhandlung erfüllten die Macher einerseits den Wunsch der Leser, zu erfahren was dem dritten der Digedags seit seinem Abschied im Heft 20 wiederfahren ist und bereiteten damit gleichzeitig seinen Neueintritt ins Trio vor. Durch diesen Kunstgriff erhielt, Digedags Charakter eine deutlich stärkere Auszuprägung, als dies bei seinen beiden viel häufiger auftretenden Brüdern gelang. Digedag wird zum wagemutigen Einzelgänger, der überlegt und nur selten tollkühn agiert. Wenn auch in viel geringerem Maße, behielt er diese Eigenschaften auch nach der Wiedervereinigung der drei.

Die Digedags Soloabenteuer werden in folgenden Heften erwähnt und erzählt:

  • 39 - Dig und Dag erfahren, dass Digedag von einem indischen Fakir gelernt habe, sich unsichtbar zu machen, und er es nicht mehr geschafft habe, sich wieder sichtbar zu machen (um 1262). Darauf wird in Heft 142 wieder eingegangen.
  • 99, 100, 101 - Dig und Dag lesen von Digedags Erlebnissen in Rom und Monticuli.
  • 103 - Ritter Runkel entdeckt im Handelshaus Polo ein Blatt, dass Digedag als Höfling Kublai Khans zeigt (Anno 1268).
  • 110 - Dig und Dag lesen die Akte von Digedags Gefangennahme und spätere Flucht von Kastell Peripheria (Anno 519).
  • 121 - Dig und Dag interpretieren die Abbildungen einer Siegessäule, auf der Digedags Beteiligung an der Befreiung eines byzantinischen Prinzen aus den Händen der Assassinen dargestellt ist (vielleicht um 1110).
  • 125, 126 - Dig und Dag erfahren von Digedags Erlebnissen bei der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer und von seiner Flucht nach Pordoselene (1204).
  • 128 - Hier schildert Digedag als Chronist von Neurübenstein den Verkauf der Burg an die Türken. (um 1205)
  • 131 - Von den Mameluken erfahren Dig und Dag, dass Digedag bei deren Sieg über die Mongolen (1261) entscheidend beteilig war und dafür zum Ehrenmameluk ernannt wurde.
  • 142 - Digedag klärt seine Kameraden über das fälschliche Gerücht um sein Unsichtbarwerden auf.

Daraus lässt sich über seine Wanderroute folgendes sagen:
Die Jahre nach seiner Flucht aus Rom bis 1204 verbrachte er im Römischen Reich bzw. im Byzantinischen Reich. Erst danach wanderte er schrittweise weiter gen Osten. Noch 1261 hielt er sich an der Grenze des Mamelukenreiches auf. Wenig später erreicht er Indien, wo es ihn aber nicht lange hält. Seit der zweiten Hälfte der 1260er Jahre ist er am Hofe des Khans in China.

Persönliche Werkzeuge