Philipp I. von Hessen

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Philipp I. von Hessen, genannt der Großmütige, wird in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen erwähnt und tritt in der Reformations-Serie des Mosaik ab 1976 auf.

Dags Bekanntschaft mit dem Marburger Denkmal

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Denkmal in Marburg

In der Erfinder-Serie geht die Reisekutsche von Denis Papin bei einem turbulenten Empfang in Marburg an einem Denkmal in die Brüche. Ein Zuschauer bezeichnet den dargestellten Herrscher als Philipp den Eisernen. Es kann sich dabei nur um den realen Landgrafen Philipp den Großmütigen handeln. Möglich ist, dass hier der Autor Lothar Dräger mit dem sonst nicht belegten Beinamen Philipps auf das Material der Statue anspielte.

[Bearbeiten] künftiger Arbeitgeber

der vierzehnjährige Philipp
Philipp zwei Jahre später in Worms

Michael Drachstädt berichtet über einen Auftrag des hessischen Landgrafen an Lucas Cranach und Barbara Cranach bringt eine zukünftige Anstellung Michaels als Hofmaler bei Philipp von Hessen ins Spiel. Später ist der junge Landgraf bei Friedrich dem Weisen Jagdgast in Torgau. Sie reisen danach weiter nach Wittenberg, wo sie Lucas Cranach besuchen. Da Friedrich seinen Hofmaler nicht gehen lassen will, wird Michael Drachstädt von Cranach kurzerhand zum Meister gemacht und von Philipp als sein Hofmaler engagiert. Lucas Cranach erhält vom Landgrafen eine Entschädigung von dreihundert Gulden, dass sein Geselle endlich den Meisterbrief bekommt. Michael kann jetzt Katharina von Krahwinckel heiraten. Landgraf Philipp nimmt als Gast an der Hochzeitsfeier teil. Drei Tage später reist er mit dem jungen Paar zu seiner Residenz nach Kassel.

Zwei Jahre später suchen der hessische Landgraf Philipp und sein Hofmaler Michael in Worms den Johanniterhof auf, damit Michael ein Bild von Martin Luther malt. Philipp dankt Luther dafür und stellt ihm noch einige Fragen.

[Bearbeiten] Anführer im Bauernkrieg

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[Bearbeiten] Landgraf Philipp der Großmütige

Landgraf Philipp I. von Hessen wurde am 13. November 1504 in Marburg geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters war er ab 1509 Landgraf, zunächst unter Vormundschaft seiner Mutter. Kaiser Maximilian I. erklärte ihn 1518 mit dreizehneinhalb für volljährig und damit übernahm Philipp selbst die Regierung Hessens. Als Philipp der Großmütige führte der überzeugte Anhänger Luthers 1526 die Reformation in Hessen ein. Für einen großen Skandal sorgte er 1540, als er ein zweites Mal heiratete, ohne sich von der ersten Frau zu trennen. Diese bigamistische Ehe ließ er sich extra von Martin Luther und Philipp Melanchthon bestätigen. Er gründete 1527 die erste protestantische Universität Marburg, die bis heute seinen Namen trägt. Am 31. März 1567 starb der bedeutende Landesfürst in Kassel.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Philipp I. von Hessen spielt in folgenden Mosaikheften eine Rolle

Mosaik von Hannes Hegen: 59

Mosaik ab 1976: 498 (erwähnt), 500 (Auftritt), 501 (erwähnt), 503 (Auftritt)

Mädchen-Mosaik: 33, 34
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