Mosaik von Hannes Hegen 207 - Das Waffenlager

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Februar 1974
Nachdruck in Die Digedags in New York (alte Ausgabe)
Die Digedags und der Seedrachen
Reprintmappe XVIII
Umfang 24 Seiten
Panel 59 + Titelbild
Katalog 1.01.207
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: Flibustier-Kapitel
Heft davor Das Schiff aus England
Heft danach Verlobung auf San Felipe

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Auf der Insel San Felipe soll ein Waffendepot eingerichtet werden, von dem aus Lord Lionel Flapdoodle Waffen und Munition in die Südstaaten der USA schmuggeln will. Die Digedags und Pedro, der stärkste Mann der Welt, sind von Don Manuel dazu eingeteilt worden, zusammen mit den anderen Sanfelipinos Zwangsarbeitsdienste zu leisten und die Waffen aus dem Schiff zu entladen. Diese sollen in den Kasematten des Kastello di San Felipe untergebracht werden. Ein Vorfahr von Don Manuel hat entsprechende Gewölbe in den Felsen unter dem Kastell hauen lassen, die von einem mächtigen Tor verschlossen sind. Da die Digedags etwas aufmüpfig sind, werden sie dazu verdonnert, die ins Gewölbe verbrachten Waren zu ordnen. Das jedoch passt ausgezeichnet in ihren Plan. Kaum ist der Bau von außen abgeschlossen, kundschaften Dig und Dag das Gewölbe aus. Indem sie ein paar Fledermäusen folgen, entdecken sie einen schmalen, ins Freie führenden Spalt, welchen sie mit Pulver aufzusprengen gedenken. Als die Sanfelipinos mit dem nächsten Transport anrücken, flüstern sie einem der Arbeiter zu, er solle sich unauffällig mit ein paar Freunden und Booten zur Rückseite des Kastells verdrücken.
Nachdem die vier Gewölbeinsassen erneut allein sind, meint Pedro, dass eine Pulversprengung viel zu riskant und auffällig sei. Er will lieber seine Kräfte zur Befreiung einsetzen. Also schnappt er sich einen herumliegenden riesigen Felsbrocken und wirft ihn mit Schwung durchs Fledermausloch. Schon ist ein geräumiger Ausgang geschaffen. Durch diesen werden die Gewehre aus den Waffenkisten ins Freie geschafft, wo auch Miguel und seine Freunde gerade mit ihren Booten eintreffen. Die Waffen werden verladen und ins Dorf gerudert. Don Manuel und die Engländer bekommen dank geschickter Tarnung im Gewölbe von alledem nichts mit. Nach dem nächsten Transport soll für den Abend auch erst einmal Schluss mit Waffentragen sein, da der Don im Dunkeln seinen Untertanen nicht traut. Die Digedags sollen über Nacht im Gewölbe eingeschlossen bleiben. Natürlich nutzen sie die Gelegenheit, um sich mit Pedro und noch ein paar mehr Waffen nun auch selbst zu verdrücken und mit den Sanfelipinos ins Dorf kommen.
Nun muss noch das englische Schiff ausgeschaltet werden, bevor man die Burg stürmen kann. Dazu besorgen sich die Digedags von den Einwohnern ein paar Flaschen guten Weines und flunkern der Schiffsbesatzung vor, man sei auf Amnestie und solle die Teerjacken mit Getränken versorgen. Die sind begeistert und sprechen dem Wein eifrig zu. Dabei erfahren die vier auch, dass Mylord keineswegs ein Lord, sondern ein bankrotter Baumwollfabrikant ist, der mit dem Waffenschmuggel seine Firma retten will. Danach werden die Matrosen zu einem lustigen Spielchen überredet. Allerdings ist der Gordische Seiltrick, den die Digedags aufziehen, keineswegs ein Spiel, sondern eine Falle, in die die Teerjacken blindlings tappen. Bald hängen sie hilflos am Hauptmast, während die Digedags das Schiff von allen Waffen säubern.
Anschließend kann der Sturm auf die Burg erfolgen. Das gelingt fast kampflos, denn der Don ist beim Essen und Flapdoodle durch Isabella abgelenkt. Im geeigneten Moment stürmt Pedro hervor und entlarvt den angeblichen Lord als Hochstapler. Der Engländer kann sich gegen Pedro natürlich nicht wehren, Isabella sinkt reumütig in Pedros Arme zurück und sogar Don Manuel muss zugeben, getäuscht worden zu sein und in Pedro einen tüchtigen Schwiegersohn gewinnen zu können. Der Lord wird mit seiner kampfunfähigen Crew zurück nach England geschickt, während man sich auf der Insel auf die Verlobung von Pedro und Isabella vorbereitet.

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