Festung Königstein

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Die unbezwingbare Festung Königstein

Die Festung Königstein ist ein Schauplatz der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Im Mosaik

Nachdem der Schauspieler Mimerich im Rahmen eines bunten Programms den sächsischen König Friedrich August II. versehentlich verunglimpft hat, wird Mimerich von diesem wegen Majestätsbeleidigung zur Haft auf der Festung Königstein verdonnert. Da sich die Digedags nicht ganz unschuldig an der Geschichte fühlen, bieten sie eine Wette an, den Schauspieler aus dem unbezwingbaren Königstein befreien zu können. König und Festungskommandant willigen ein, da sie ohnehin nicht an einen Erfolg glauben. Allerdings droht bei Misslingen der Befreiung den Digedags selbst die Haft auf dem Königstein.

Bei einer Vergnügungsfahrt auf der Elbe gelingt es den Digedags an Bord des Dampfers Königin Maria, aus dem Thronsessel des Königs samt darüber hängenden Baldachin ein Fluggerät zu konstruieren, mit welchem sie zur Festung hinauffliegen. Mimerich weilt gerade auf dem Festungshofe zum Freigang. Nach einem Zuruf der Digedags kann er auf den Behelfsballon aufspringen und fliehen, während gleichzeitig die Digedags abspringen und die Wachen beschäftigen. Nach der erfolgreichen Flucht begnadigt der König den Schauspieler sowie die zwischenzeitlich inhaftierten Digedags. Allerdings sollen die Raben, welche auf dem Festungsberge zu Hunderten nisten und den Digedags nicht unwesentlich bei ihrem Handstreich geholfen haben, durch ein großes Lärmkonzert von der Festung vertrieben werden.

[Bearbeiten] Im Fanuniversum

Die Festung Königstein wird auch im Fancomic Der Handstreich auf dem Königstein aufgesucht. Nachdem der freche Schlüsseldieb gefangen genommen und der Dampfbaldachin gefunden wurde, veranstaltet der König auf der Festung Königstein ein Feuerwerk.

[Bearbeiten] Vorbild

Die Festung Königstein gehört tatsächlich zu den strategisch günstig gelegensten und unbezwinglichsten Befestigungswerken Europas. Bereits im Mittelalter existierte auf dem sächsischen Königstein eine Burg. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie zur stärksten Festung Sachsens ausgebaut. Allerdings war sie danach auch nie mehr einem eigentlichen Angriff ausgesetzt. Ihre militärische Bedeutung lag eher in einem Rückzugsort, sicheren Verwahrort für Staatseigentum und nicht zuletzt als Staatsgefängnis. Als solches diente die Festung bis 1922; während der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts wurde sie als Kriegsgefangenenlager benutzt. Seit 1955 ist die Festung ein sehr beliebtes Museum.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Die Festung wird in folgenden Publikationen bezwungen

Mosaik von Hannes Hegen: 79
Fancomic: Der Handstreich auf dem Königstein
Persönliche Werkzeuge