Mosaik von Hannes Hegen 49 - Silbergrube „Letzte Hoffnung“

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 1960
Nachdruck in Die verhexten Fässer
Reprintmappe V
Umfang 24 Seiten
Panel 111 + Titelbild
Katalog 1.01.049
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Erfinder-Serie
Kapitel: Silbertal-Kapitel
Heft davor Der Silberschatz in der Bärenhöhle
Heft danach Das letzte Fest

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler, sowie Dig und Dag
Nachdem sie kein Silber mehr schürfen dürfen, gründen Dig und Dag das Fuhrunternehmen Dig und Dag Holztransporte. Sie erhalten den Auftrag, Rohre an die Grube "Letzte Hoffnung" zu liefern. Es ist die letzte, noch nicht abgesoffene Grube des Grafen Kunz von Kuckucksberg. Auf dem Weg dorthin werden die beiden vom Büttel des Grafen angehalten. Sie sollen für ihn einen Pranger-Block ins Gefängnis schaffen. Als sie sich weigern, will der Büttel sie selbst in den Block schließen. Die Digedags laufen weg und der Büttel folgt ihnen. Als er dabei über seinen eigenen Block stolpert, schließen ihn die Digedags in denselben ein. Sodann können sie ihre Fuhre fortsetzen. Als sie dann wenig später die Silbergrube erreichen, können sie einen Streit zwischen dem Kuckucksberger Fröner und dem Obersteiger miterleben. Der Fröner fordert den Obersteiger auf, ihn in die Grube hinabzulassen, weil er kontrollieren möchte, ob dieser nicht heimlich Silber dort versteckt. Der Obersteiger ist über den Verdacht empört und antwortet, dass er nicht so ein Lump sei, wie der Fröner. Es kommt zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der der Obersteiger den Fröner mit einem Fausthieb in die Grube befördert. Dort springen die Bergarbeiter, die er regelmäßig um ihren Lohn betrügt, nicht zimperlich mit ihm um.
Wieder an der Oberfläche zurück, droht der Fröner nun dem Obersteiger, dass er alles dem Grafen erzählen werde. Der Obersteiger nimmt dies gelassen, selbst als ihm der Fröner mit Entlassung droht. Er bittet die Digedags sogar darum, den Fröner sofort zur Burg des Grafen zu fahren. Diese sind sofort bereit dazu, wechseln aber vorher noch ihr Firmenschild aus. Jetzt heißt ihr Unternehmen Dig und Dag Krankentransporte. Als sie die Burg erreichen, wird der Fröner sofort zum Grafen bestellt. Der Fröner will ihm sein Leid über den Obersteiger klagen, doch der Graf wimmelt ab. Er braucht Geld für weitere Feste. Doch die Kasse ist leer. Also soll der Steiger ihm neues Geld besorgen. Unterdessen treffen bereits die ersten Gäste zu einem Fest ein. Denen steht allerdings der Fuhrwagen der Digedags im Weg. Als diese sich weigern, ihn beiseite zu fahren, weil sie zuerst da waren, wird er einfach beiseite geschafft. Die Digedags sind sauer und beschließen sich zu rächen. Sie lösen die Sperre der Zugbrücke und sorgen damit für einigen Tumult unter den Festgästen. Über den Lärm ist der Graf erzürnt und er droht, die Festtagstafel wieder abräumen zu lassen, wenn nicht sofort Ruhe herrscht.
Unterdessen kehrt der Fröner zurück und engagiert sie für eine weitere Fuhre. Sie sollen den Lohn für die Bergleute der Silbergrube „Letzte Hoffnung“ transportieren. Die Digedags befestigen nun abermals ein neues Firmenschild an ihrem Wagen, Dig und Dag Geldtransport. Die Bergleute warten bereits sehnsüchtig auf ihren Lohn. Doch der Fröner will ihnen nur Küchengeräte geben, da sie diese ja weiterverkaufen können. Die Kumpel sind empört und der Obersteiger kündigt an, sofort den Grafen aufzusuchen. Zusammen mit dem Fröner fahren ihn die Digedags zur Burg hinauf. An ihrem Wagen hängt nun das Firmenschild Dig und Dag Personenverkehr. Dies sieht der gräfliche Büttel, der sich über die vielen Firmenschilder wundert und sich die Sache merken will. Unterdessen erhält der Graf Beuch von seinem Gläubiger Sebaldus Nimmersatt. Er fordert von dem Grafen das ihm geliehene Geld zurück. Als dieser nichts zahlen kann, kassiert er als Ersatz das ganze Tafelsilber ein. Da erscheint der Fröner mit dem Obersteiger. Sofort nimmt der Graf den Fröner in Beschlag, um sich von ihm Geld zu borgen. Doch dieser ist nur dann dazu bereit, etwas rauszugeben, wenn der Graf den Obersteiger entlässt. Der Graf ist einverstanden. Nun kann Sebaldus Nimmersatt bezahlt werden und das geplante Fest stattfinden. Der Obersteiger ist ärgerlich, als er hört dass er entlassen worden ist. Er will dem Grafen noch erzählen, was für ein Schuft der Fröner ist, doch dieser lässt ihn nicht zu Wort kommen und jagt ihn aus dem Schloss.
Kurz darauf stellt sich der Fröner den Bergleuten als neuer Obersteiger vor. Als die Bergleute meutern wollen, droht ihnen der Fröner mit Inhaftierung. Bei einer Grubenbesichtigung stellt der Fröner fest, dass eine Silberader nicht ganz abgebaut worden ist. Er verlangt deren vollständige Ausbeutung, obwohl ihn die Bergleute warnen, dass dort eine Wasserader entlang läuft. Als kurz darauf die Digedags neue Rohre für die Pumpanlage bringen, schickt der Fröner sie wieder weg, da er für solche „Spielereien“ kein Geld mehr bezahlen will. So kann er dem Grafen einige Tage eine stolze Silberausbeute präsentieren, die von der Firma Dig und Dag Erztransport befördert wird. Dieser ist beeindruckt und will der Grube einen Besuch abstatten. Doch gerade als er dort ankommt, säuft auch diese ab. Alle Rettungsversuche sind vergeblich. Der Graf ist ärgerlich und lässt den Fröner ins Verlies werfen. Die Digedags transportieren den Fröner mit dem Firmenschild Dig und Dag Gefangenentransporte. Sodann trifft sich der Graf mit dem Büttel um mit ihm über neue Geldeinnahmen zu beraten. Dieser schlägt vor, einfach neue Steuern zu erfinden. Als erstes knöpft er sich die Digedags vor, mit denen er noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Er fordert von ihnen die Einkommenssteuer für alle ihre angeblichen Firmen. Die Digedags müssen bezahlen und sind danach pleite. Um nicht zu verhungern, gehen sie unter die Gaukler.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Neben der Abbildung der Tretscheibe aus Agricolas De re metallica enthält die Rückseite einen kurzen redaktionellen Text zum Bergbau im 16. Jahrhundert.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Die in einer Teilauflage des Heftes enthaltene Beilage Steinchen an Steinchen trägt den Titel Der eßbare Festzug und informiert im weihnachtlichen Anstrich über den Bergmannsberuf und die Bergmannstracht im 18. Jahrhundert (Bild 1).
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband Die verhexten Fässer wurden das Titelbild und die Kartusche auf Seite 2 von Hannes Hegen neu gezeichnet.

[Bearbeiten] Externe Links

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