Maharadscha mit der Pfauenfeder

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(Der Maharadscha mit der Pfauenfeder tritt in folgendem Mosaikheft auf)
 
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Die [[Abrafaxe]] begegnen ihm in ihrem Abenteuer nicht direkt, sondern erfahren seine Verwicklung in die Geschichte des [[Brahmane]]n lediglich aus einer Erzählung des [[König der Armen|Königs der Armen]]. Neben dem Brahmanen, der als Oberaufseher für die Perlenfischerei zuständig war, diente ihm unter anderem auch [[Krishna Ghaunar]] als Schatzmeister. Vermutlich ist der Maharadscha mit der Pfauenfeder der Vater des [[König von Orissa|Königs von Orissa]] aus dem Kapitel [[Die goldene Säule (Serie)|Die goldene Säule]].
Die [[Abrafaxe]] begegnen ihm in ihrem Abenteuer nicht direkt, sondern erfahren seine Verwicklung in die Geschichte des [[Brahmane]]n lediglich aus einer Erzählung des [[König der Armen|Königs der Armen]]. Neben dem Brahmanen, der als Oberaufseher für die Perlenfischerei zuständig war, diente ihm unter anderem auch [[Krishna Ghaunar]] als Schatzmeister. Vermutlich ist der Maharadscha mit der Pfauenfeder der Vater des [[König von Orissa|Königs von Orissa]] aus dem Kapitel [[Die goldene Säule (Serie)|Die goldene Säule]].
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Der König der Armen berichtet [[Abrax]] und [[Brabax]], dass der Maharadscha früher Herrscher des Königreiches [[Orissa]] gewesen sei. Er beschreibt ihn als "seltsamen Mann", dessen "größte Schwäche (...) die Eitelkeit" war. Der Maharadscha besaß demnach einen Spiegel aus [[Obsidian]] und war sehr häufig damit beschäftigt, sich darin selbst zu bewundern und dabei festzustellen, dass niemand schöner als er selbst sei. Der Geschichte nach hörte und lernte der [[Papagei des Maharadschas mit der Pfauenfeder]] die selbstverliebten Aussprüche seines Besitzers und antwortete ihm eines Tages "Spiegel schöner, schöner, hä!" Der narzistische Maharadscha verstand den Ausspruch des Papageien als Feststellung, dass sein Ebenbild schöner als er selbst sei und zerstörte in seiner Wut den Spiegel (eine Szene, die stark an die Zerstörung des Zauberspiegels durch die böse Stiefmutter im Märchen "[[Schneewittchen]]" erinnert), wobei er sich am Bein verletzte. Sein [[Leibarzt des Maharadschas|Leibarzt]] verordnete ihm daraufhin einige Wochen Ruhe.
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Der König der Armen [[Rückblende|berichtet]] [[Abrax]] und [[Brabax]], dass der Maharadscha früher Herrscher des Königreiches [[Orissa]] gewesen sei. Er beschreibt ihn als "seltsamen Mann", dessen "größte Schwäche (...) die Eitelkeit" war. Der Maharadscha besaß demnach einen [[Spiegel aus Obsidian]] und war sehr häufig damit beschäftigt, sich darin selbst zu bewundern und dabei festzustellen, dass niemand schöner als er selbst sei. Der Geschichte nach hörte und lernte der [[Papagei des Maharadschas mit der Pfauenfeder]] die selbstverliebten Aussprüche seines Besitzers und antwortete ihm eines Tages "Spiegel schöner, schöner, hä!" Der narzistische Maharadscha verstand den Ausspruch des Papageien als Feststellung, dass sein Ebenbild schöner als er selbst sei und zerstörte in seiner Wut den Spiegel (eine Szene, die stark an die Zerstörung des Zauberspiegels durch die böse Stiefmutter im Märchen "[[Schneewittchen]]" erinnert), wobei er sich am Bein [[verletzt]]e. Sein [[Leibarzt des Maharadschas|Leibarzt]] verordnete ihm daraufhin einige Wochen Ruhe.
Der Maharadscha mit der Pfauenfeder - fortan in der Ausübung seiner Amtsgeschäfte verhindert - konnte deshalb den Brahmanen, der ihm beichten wollte, dass er mit Hilfe einer großen Perle aus dem Besitz des Königs versucht hat, einem [[Alishas Tochter|Kind]] das Leben zu retten, nicht empfangen. An seiner Stelle erfuhr sein Schatzmeister, Krishna Ghaunar, von der Tat des Brahmanen und nutzte mit seinem neu erworbenen Wissen die Gelegenheit, diesen bei seinem Herrn, dem König von Orissa, in Verruf zu bringen. Der Maharadscha befahl daraufhin die Absetzung des Brahmanen und verbannte ihn aus seinem Reich. Den intriganten Krishna Ghaunar bestimmte er stattdessen zum Nachfolger des Brahmanen in der Funktion des Oberaufsehers für die Perlenfischerei, wodurch dieser zu beträchtlichem Reichtum auf Grund von Veruntreuungen kam, die der König selbst jedoch nie bemerkte.
Der Maharadscha mit der Pfauenfeder - fortan in der Ausübung seiner Amtsgeschäfte verhindert - konnte deshalb den Brahmanen, der ihm beichten wollte, dass er mit Hilfe einer großen Perle aus dem Besitz des Königs versucht hat, einem [[Alishas Tochter|Kind]] das Leben zu retten, nicht empfangen. An seiner Stelle erfuhr sein Schatzmeister, Krishna Ghaunar, von der Tat des Brahmanen und nutzte mit seinem neu erworbenen Wissen die Gelegenheit, diesen bei seinem Herrn, dem König von Orissa, in Verruf zu bringen. Der Maharadscha befahl daraufhin die Absetzung des Brahmanen und verbannte ihn aus seinem Reich. Den intriganten Krishna Ghaunar bestimmte er stattdessen zum Nachfolger des Brahmanen in der Funktion des Oberaufsehers für die Perlenfischerei, wodurch dieser zu beträchtlichem Reichtum auf Grund von Veruntreuungen kam, die der König selbst jedoch nie bemerkte.
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== Der Maharadscha mit der Pfauenfeder tritt in folgendem Mosaikheft auf ==
== Der Maharadscha mit der Pfauenfeder tritt in folgendem Mosaikheft auf ==
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Aktuelle Version vom 22:58, 13. Mär. 2024

Der selbstverliebte Herrscher und sein Federvieh
Der Maharadscha mit der Pfauenfeder ist eine Figur im Kapitel Der kleine Wundermann in der Alexander-Papatentos-Serie.

Die Abrafaxe begegnen ihm in ihrem Abenteuer nicht direkt, sondern erfahren seine Verwicklung in die Geschichte des Brahmanen lediglich aus einer Erzählung des Königs der Armen. Neben dem Brahmanen, der als Oberaufseher für die Perlenfischerei zuständig war, diente ihm unter anderem auch Krishna Ghaunar als Schatzmeister. Vermutlich ist der Maharadscha mit der Pfauenfeder der Vater des Königs von Orissa aus dem Kapitel Die goldene Säule.

Der König der Armen berichtet Abrax und Brabax, dass der Maharadscha früher Herrscher des Königreiches Orissa gewesen sei. Er beschreibt ihn als "seltsamen Mann", dessen "größte Schwäche (...) die Eitelkeit" war. Der Maharadscha besaß demnach einen Spiegel aus Obsidian und war sehr häufig damit beschäftigt, sich darin selbst zu bewundern und dabei festzustellen, dass niemand schöner als er selbst sei. Der Geschichte nach hörte und lernte der Papagei des Maharadschas mit der Pfauenfeder die selbstverliebten Aussprüche seines Besitzers und antwortete ihm eines Tages "Spiegel schöner, schöner, hä!" Der narzistische Maharadscha verstand den Ausspruch des Papageien als Feststellung, dass sein Ebenbild schöner als er selbst sei und zerstörte in seiner Wut den Spiegel (eine Szene, die stark an die Zerstörung des Zauberspiegels durch die böse Stiefmutter im Märchen "Schneewittchen" erinnert), wobei er sich am Bein verletzte. Sein Leibarzt verordnete ihm daraufhin einige Wochen Ruhe.

Der Maharadscha mit der Pfauenfeder - fortan in der Ausübung seiner Amtsgeschäfte verhindert - konnte deshalb den Brahmanen, der ihm beichten wollte, dass er mit Hilfe einer großen Perle aus dem Besitz des Königs versucht hat, einem Kind das Leben zu retten, nicht empfangen. An seiner Stelle erfuhr sein Schatzmeister, Krishna Ghaunar, von der Tat des Brahmanen und nutzte mit seinem neu erworbenen Wissen die Gelegenheit, diesen bei seinem Herrn, dem König von Orissa, in Verruf zu bringen. Der Maharadscha befahl daraufhin die Absetzung des Brahmanen und verbannte ihn aus seinem Reich. Den intriganten Krishna Ghaunar bestimmte er stattdessen zum Nachfolger des Brahmanen in der Funktion des Oberaufsehers für die Perlenfischerei, wodurch dieser zu beträchtlichem Reichtum auf Grund von Veruntreuungen kam, die der König selbst jedoch nie bemerkte.

[Bearbeiten] Der Maharadscha mit der Pfauenfeder tritt in folgendem Mosaikheft auf

10/86 (hier ziert er auch das Titelblatt)
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