Alexander II.

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Im Januar 1856 läuft der ''Seeteufel'' erfolgreich vom Stapel. Der Zar ist der Ehrengast beim Stapellauf. Um den erfolgreichen Konstrukteur zu ehren, verleiht Alexander II. an Wilhelm Bauer das Ritterkreuz des Sankt-Georgs-Ordens.
Im Januar 1856 läuft der ''Seeteufel'' erfolgreich vom Stapel. Der Zar ist der Ehrengast beim Stapellauf. Um den erfolgreichen Konstrukteur zu ehren, verleiht Alexander II. an Wilhelm Bauer das Ritterkreuz des Sankt-Georgs-Ordens.
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Für den September 1856 sind die Krönungsfeierlichkeiten für den Zaren geplant. Dazu lässt Zar Alexander sowohl den österreichischen [[Kaiser Franz Joseph I.]] und den [[Kaiser Wilhelm I.|Prinzen Wilhelm von Preußen]] einladen, als auch deren diplomatische Vertreter, [[Oberst Meinrath]] und [[Major von Treskow]]. Da der russische Geheimdienst die Teilnahme der beiden Offiziere insbesondere an der großen Flottenparade verhindern will, gelangen sie nur mit Hilfe der [[Digedags]] an Bord des ''Seeteufels'' zur Parade. Der Chef des Geheimdienstes, [[General Tolbuchin]], verlangt vom Zaren die sofortige Verhaftung der beiden. Doch der Zar lehnt mit Hinweis auf deren diplomatischen Status ab, und nach Fürsprache von Prinz Wilhelm von Preußen werden sowohl Treskow und Meinrath als auch die Digedags offiziell begnadigt. Der Zar stimmt schließlich auch dem Vorschlag Wilhelm Bauers zu, an Bord des ''Seeteufels'' ein noch nie da gewesenes Unterwasserkonzert aufzuführen und spart nicht mit Lob für den Erfinder.
=== Literarisches Vorbild ===
=== Literarisches Vorbild ===

Version vom 09:43, 1. Dez. 2014

Zar Alexander II. aus der Familie Romanow-Holstein-Gottorp wird kurz in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen erwähnt. Er ist zudem eine Figur der Fanfiction-Geschichte Das Unterwasserkonzert.

Inhaltsverzeichnis

Im Unterwasserkonzert

Persönlichkeit und Taten

In der Fanfiction ist Alexander der neue Zar des russischen Reiches. Er ist ein bescheiden auftretender Mann, der sich gegenüber dem üblichen Pomp der Regierenden und Militärs sehr zurücknimmt. Meist tritt er in er schlichten Uniform eines Offiziers der Gardejäger auf. Seine engsten Vertrauten sind zum einen sein Bruder Großfürst Konstantin, der Oberbefehlshaber der Marine, und zum anderen Graf Kisselew, sein persönlicher Sekretär.

Russland befindet sich bei der Regierungsübernahme Alexanders noch in einem Krieg mit England und Frankreich. Zur Abwehr der alliierten Blockadeflotten, die während des Krimkrieges die Häfen Russlands eingeschlossen haben, lässt der Zar im März 1855 der Kapitän Pjotr Alexejewitsch Strogoff nach Kiel senden, um die Dienste von Wilhelm Bauer für Russland zu sichern. Bauers U-Boot - der Brandtaucher - ist die letzte Hoffnung der russischen Marine. Strogoff erfüllt seine Mission erfolgreich und bringt Bauer nach Sankt Petersburg. Bauer stellt dort dem Zaren und dessen Bruder die Pläne für ein verbessertes Tauchboot, den Seeteufel, vor. Nach der zustimmenden Begutachtung seines Bruders erteilt der Zar an Wilhelm Bauer den Bauauftrag und sichert ihm alle Ressourcen des Reiches zu, die er benötigt.

Im Januar 1856 läuft der Seeteufel erfolgreich vom Stapel. Der Zar ist der Ehrengast beim Stapellauf. Um den erfolgreichen Konstrukteur zu ehren, verleiht Alexander II. an Wilhelm Bauer das Ritterkreuz des Sankt-Georgs-Ordens.

Für den September 1856 sind die Krönungsfeierlichkeiten für den Zaren geplant. Dazu lässt Zar Alexander sowohl den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. und den Prinzen Wilhelm von Preußen einladen, als auch deren diplomatische Vertreter, Oberst Meinrath und Major von Treskow. Da der russische Geheimdienst die Teilnahme der beiden Offiziere insbesondere an der großen Flottenparade verhindern will, gelangen sie nur mit Hilfe der Digedags an Bord des Seeteufels zur Parade. Der Chef des Geheimdienstes, General Tolbuchin, verlangt vom Zaren die sofortige Verhaftung der beiden. Doch der Zar lehnt mit Hinweis auf deren diplomatischen Status ab, und nach Fürsprache von Prinz Wilhelm von Preußen werden sowohl Treskow und Meinrath als auch die Digedags offiziell begnadigt. Der Zar stimmt schließlich auch dem Vorschlag Wilhelm Bauers zu, an Bord des Seeteufels ein noch nie da gewesenes Unterwasserkonzert aufzuführen und spart nicht mit Lob für den Erfinder.

Literarisches Vorbild

Die Darstellung der Persönlichkeit Alexanders in der Fanfiction-Geschichte, insbesondere sein zurückhaltendes Auftreten und seine Uniformierung, ist eine bewusste Anlehnung an die namenlose Zarenfigur, wie sie in Jules Vernes Roman Der Kurier des Zaren porträtiert wird. Vom Handlungszeitpunkt des Romans her wäre Alexander II. der einzig infrage kommende Zar als Entsprechung des literarischen Zaren.

Erfinder-Serie

Konstantin Ziolkowski erwähnt anno 1892 den Erfinder Kybaltschytsch (d.i. Nikolai Iwanowitsch Kibaltschitsch). Jener war allerdings am Attentat auf Alexander II. beteiligt und wurde als Zarenmörder zum Tode verurteilt, wie der Polizeikommissar von Borowsk empört feststellt.

Reales Vorbild

Alexander (1818-1881) war der älteste Sohn des russischen Zaren Nikolaus I. Nach dem Tod des Vaters wurde er Anfang 1855 als Alexander II. neuer Zar von Russland. Zunächst setzte er den Krimkrieg fort, schloss aber 1856 mit den Siegermächten England und Frankreich den Frieden von Paris. Zar Alexander versuchte, mit einer Reihe von tiefgreifenden Reformen die russische Gesellschaft zu modernisieren. Zu diesen Reformen gehörte etwa die Aufhebung der Leibeigenschaft im Jahre 1861.

Obwohl viele der Reformen durchaus erfolgreich waren und auch die russische Wirtschaft ins 19. Jahrhundert brachten, brachen in seiner Regierungszeit ebenso tiefe Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen und Strömungen sowie mit verschiedenen Nationalitäten innerhalb des riesigen Reiches aus. Alexander wurde zunehmend zum Ziel zahlreicher Attentate. Am 13. März 1881 erlag er schließlich einem Anschlag der linksterroristischen Bewegung Narodnaja Wolnja.

Auftritte in folgenden Publikationen

MvHH: 45 (erwähnt)

Fanfiction: Das Unterwasserkonzert (Teil 1), Das Unterwasserkonzert (Teil 2) (Auftritte)
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