Mosaik von Hannes Hegen 203 - Die Kanonen der Bella Espagna

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1973
Nachdruck in Die Digedags und die Pirateninsel (alte Ausgabe)
Die Digedags und die Pirateninsel (neue Ausgabe)
Reprintmappe XVII
Umfang 24 Seiten
Panel 60 + Titelbild
Katalog 1.01.203
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: Flibustier-Kapitel
Heft davor Die Affenplage von San Felipe
Heft danach Auf Kaperfahrt

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Mit einem grandiosen Flibustierstreich ist Don Manuel di Tornados die Affen von San Felipe losgeworden. Pedro, der stärkste Mann der Welt, an welchem den Don und insbesondere seine bezaubernde Tochter Isabella einen Narren gefressen haben, soll als Extrabelohnung noch eine Flasche Bananensekt bekommen. Deren Korken schießt aber mit solcher Wucht heraus, dass der Steuermann des Flibustierschiffs durch selbigen k.o. geht. Infolge des nun steuermannslos herumwirbelnden Ruders dreht sich das Schiff im Kreise, läuft an der Küste von San Felipe auf und rammt dabei mit dem Bugspriet das Dach eines am Hafen stehenden Hauses. Nun ist wieder Pedros Kraft gefragt. Er schnappt sich den Schiffsanker, wirft ihn weit in Richtung offenes Meer und zieht anschließend das Schiff am Ankertau vom Hafen weg aufs Meer.
Kaum ist das Schiff freigemacht, will Don Manuel sofort zu einer neuen Fahrt auslaufen. Diesmal geht es um die Kanonen der Bella Espagna - einer alten spanischen Galeone -, die der Don vom Meeresgrund bergen will. Er gibt sich sogar sichtlich Mühe, die Digedags als Kadetten für seine Kaperfahrten anzuwerben. Allerdings interessieren sie sich gar nicht für die Flibustiergeschichten des Dons, der sein Vorhaben gekränkt wieder aufgibt. Nun sollen die Digedags als Gefangene Strafarbeit beim Kanonenbergen leisten. Sie bleiben zusammen mit einigen der Flibustier an Bord und sollen die geborgenen Geschütze an Bord hieven, während der Don selbst mit Pedro, Isabella und einigen Arbeitern zur Untergangsstelle zwischen den Klippen der Schreckensbucht hinüberrudert. Die Bergung der Kanonenrohre lässt sich anfangs auch gut an. Die Arbeiter tauchen mit Stricken zum Wrack hinab, seilen die Kanonen an und Pedro reißt das Material förmlich aus dem Meer. Anschließend befördert er die Rohre mit Schwung in ein Transportruderboot.
Unterdessen sind aber die Digedags nicht unätig geblieben. Mit viel agitatorischem Geschick überzeugen sie die an Bord befindlichen Flibustier davon, dass jetzt eine kleine Revolution - sprich: Meuterei - angebracht wäre. Nach anfänglichem Zögern erkennen die Piraten ihre klassenbewusste Mission, hieven den Anker und setzen die Segel, um abzurauschen. Die beginnende Flucht wird jedoch leider recht früh von Don Manuel bemerkt. Der hetzt sogleich Pedro mit einem Ruderboot dem Segler hinterher. Pedro, mächtig beflügelt von seiner Liebe zu Isabella, holt trotz voller Fahrt das Schiff ein und hangelt sich an Bord. Ein von Dig in letzter Sekunde eingesetzter Hypnoseversuch scheitert, und Pedro nimmt an Bord Heft und Ruder in die Hand. Er zwingt die Mannschaft zum Beidrehen, und alsbald kann Don Manuel wieder an Bord kommen. Der ist natürlich ausgesprochen sauer über die Meuterei. Seine treulosen Flibustier können sich dahinter verstecken, von den Digedags angestiftet worden zu sein, und so trifft diese die volle Vergeltung des Don. Nach Beendigung der Fahrt sollen sie im Kerker landen. Die Digedags sind enttäuscht, dass ihnen Pedro nicht hilft, und dafür entschlossen, selbst an ihrer Befreiung zu arbeiten.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben, waren aber zum Teil auch für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt.
  • Eine weitere Auflage des Heftes wurde ebenfalls auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Von diesem Heft erschien im September 1974 eine ungarische Export-Ausgabe auf holzhaltigem Papier.
  • 2011 wurden Motive aus dem Heft für den Modellbogen Kastell von San Felipe genutzt (Bild 1).

[Bearbeiten] Externe Links

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