Dig, Dag und Ritter Runkel

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Filmdaten
Deutscher Titel: Dig, Dag und Ritter Runkel
Originaltitel: Dig, Dag und Ritter Runkel
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1995
Länge (PAL-DVD): 7 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK o.A.
Stab
Regie: Peter Wohlfeil
Drehbuch: Peter Wohlfeil; Frank Becker
Produzent: Andrea Hoffmann
Musik: Thomas Klemm
Kamera:  ?
Schnitt: René Schmal
Besetzung

Dig, Dag und Ritter Runkel ist ein als Pilotfilm angelegter Trickfilm, der auf Motiven der Runkel-Serie des alten Mosaiks basiert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Dig und Dag treffen bei ihrer Reise durchs mittelalterliche Deutschland auf Ritter Runkel, der anfangs friedlich im Rübenfeld schläft, dann von den Digedags geweckt wird, in ihnen Rübendiebe vermutet, ausrastet und einen Elch auf sich aufmerksam macht, der ihn dann unsanft außer Gefecht setzt. Dig und Dag verhalten sich hilfreich und bringen ihn auf seine Heimatburg, wo sie auch dessen Eltern kennenlernen. Nachdem die Digedags erklärt haben, dass sie auf dem Weg in den Orient sind, um ihren Bruder Digedag zu suchen, zeigen sich die beiden alten Rübensteiner hocherfreut, denn sie haben nun zwei (Dumme) gefunden, die ihren ansonsten wohl wenig ritterlichen Sohn in den Orient begleiten, wo es einen Schatz sicherzustellen gilt, den der Vater von Runkels Vater als Kreuzritter einst angeblich dort zurückließ. Die Geschichte könnte also ihren Lauf nehmen ...

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Film war als Teaser für einen Pilotfilm zu einer Fernsehserie geplant, die jedoch nie realisiert wurde. Die Werbezeile für den Film lautete somit auch Pilotfilm nach dem 'Mosaik' von Hannes Hegen. Produziert wurde der kurze Film von Hoffmann & Loeser Produktion und OSTFILM in den Filmstudios Filmów Rysunkowych und Janusz Jamrog. Gefördert wurde der Film vom Filmboard Berlin-Brandenburg (FBB). Einer der Animatoren war Ulf Grenzer, der auch schon für Mosaik - 40 Jahre Abenteuer als Animator tätig war.

Der Film war zu Werbezwecken auch als VHS-Kassette erhältlich.

VHS-Kasette

[Bearbeiten] Sonstige Bemerkungen

  • Runkels Pferd Türkenschreck wurde für den Film offenbar um der politischen Korrektheit willen in Drachenschreck umbenannt.
  • Ritterregeln:
    • Fall'n dir Rüben auf den Kopf, brauchst du einen Unterschlopf!
    • Woll'n dir Feinde an den Kragen, musst du einen Angriff wagen!
    • Wenn's im dunklen Walde bebt, dort vielleicht ein Drache lebt!
    • Ein Ritter, der vom Pferde fällt, der ist ein Tölpel und kein Held! (Scherzspruch des Rübensteiner Burgnarren)
  • Weitere Unterschiede zur Hefthandlung: Dig und Dag planen bereits von sich aus in den Orient zu ziehen, um dort ihren Bruder Digedag zu suchen; und nicht Runkels Vater, sondern dessen Vater hat einst als Kreuzritter seine Schätze im Orient zurückgelassen.
  • In der Folge Die Gazelle der TV-Reihe Polizeiruf 110 von 1996 sieht man den Film im Hintergrund über den Bildschirm eines Fernsehers flimmern. (58. und 59. Minute)
  • In der Folge Besorgte Väter der TV-Reihe Liebling Kreuzberg von 1998 schaut sich ein Junge Teile des Films im Fernseher an. (14. und 15. Minute)

[Bearbeiten] Weblinks

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