Berliner Wachkompanie

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Die Berliner Wachkompanie. Ganz links: Feldwebel Kulicke, daneben Schütze Krause mit der langen Nase.

Die Berliner Wachkompanie ist eine Figurengruppe der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Die Wachkompanie ist anno 1837 im Zentrum von Berlin stationiert und bewacht das Berliner Stadtschloss, das Zeughaus, das Brandenburger Tor und einige andere Örtlichkeiten. Ihr Stützpunkt ist die von Schinkel erbaute Neue Wache neben dem Zeughaus.
Kommandant mindestens eines Zuges der Wachkompanie ist der berüchtigte Feldwebel Kulicke. Er ist mit seinen Soldaten ständig unzufrieden und hat die Passion, zu deren Bestrafung die Helme seiner Soldaten zu zerbeulen. Dadurch muss die Kompanie praktisch täglich ihre zerbeulten Helme in Reparatur geben, wodurch der darauf spezialisierte Sattlermeister August Pickel eine Lebensstellung hat.

Als die Digedags eines Tages einen Schwung neuer Helme an die Wachkompanie ausliefern, werden sie zufällig Augenzeugen einer solchen Aktion. Die Kompanie ist vor dem Zeughaus angetreten (zu sehen sind fünf Soldaten und der Feldwebel). Kulicke ist gerade mit der Nase des Schützen Krause unzufrieden und zerschlägt dessen Helm. Um dem Feldwebel einen Streich zu spielen, befestigen die Digedags auf einem ihrer Helme einen Nagel und rufen ihn bei seinem Spitznamen: "Schleifer-Kulicke". Kulicke hört den verhassten Spitznamen und setzt Dig - der den präparierten Helm aufgesetzt hat - seinen gefürchteten Jagdhieb auf den Helm. Infolge des Nagels, der sich dadurch tief in seine Faust rammt, lernt er nun das Jodeln und springt wie wild auf dem Exerzierplatz umher.

Künftig wird Kulicke wohl nie wieder Helme zerschlagen. Die Soldaten können gespannt sein, mit welchen Schleifermethoden er sie künftig traktieren wird. Allerdings ist nunmehr die Wachkompanie als Kundin für August Pickels Geschäft ausgefallen.


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