Mosaik von Hannes Hegen 11 - Dig, Dag, Digedag und der Aufruhr im Dschungel

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1957
Nachdruck in Aufruhr im Dschungel
Reprintmappe I
Jubiläumskassette I
Umfang 24 Seiten
Panel 74 + Titelbild + Rückseite
Katalog 1.01.011
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Orient-Südsee-Serie
Kapitel: Zirkus-Serie
Heft davor Dig, Dag, Digedag und der Kampf um den Korsarenschatz
Heft danach Dig, Dag, Digedag und die Zirkuspremiere

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Als sich die Dorfbewohner des Abends gesellig zueinander setzen, kommt keine fröhliche Stimmung auf. Selbst Bakuku kann nichts anderes als das schwermütige "Traurig neigten sich die Palmen" singen. Schuld daran ist ein weinendes Krokodil, welches die Inselbewohner nun schon seit Wochen zur Verzweiflung treibt. Da auch die Digedags unter dem Heulen leiden, beschließen sie, es einzufangen. Obwohl Häuptling Arakulk ihnen davon abrät, da es im Fluss nur so von Krokodilen wimmelt, halten sie an ihrem Entschluss fest. Sie bitten ihn lediglich darum, dass er ihnen Salang und Bakuku als Helfer mitgibt.
Am Krokodiltümpel angekommen, basteln sie mit Hilfe zweier Stricke und einer Palme eine Falle, in welche sie das Krokodil locken wollen. Da es nun aber noch an einen passenden Köder fehlt, springt Dig kurz entschlossen ins Wasser, um das Krokodil zu überreden, sich einfangen zu lassen, da man ihm nur so helfen könne. Stattdessen gehen aber alle anderen Krokodile auf ihn los. Nur mit knapper Not kann sich Dig in die Krokodilfalle retten und wieder an Land gezogen werden.
Da sich das weinende Krokodil aber immer noch in Freiheit befindet, bietet sich Dig an, gleich noch einmal ins Wasser zu steigen. Doch Bakuku rät den Digedags, dass es wohl besser wäre, bis zum Morgen abzuwarten, wenn sich die Krokodile wieder beruhigt hätten. Die Digedags stimmen ihm zu. Um aber nicht einzuschlafen, bittet Dag Bakuku, ihnen etwas vorzusingen.
Während Bakuku nun "Lulalei und Lulalu" vorträgt, stellen die Digedags fest, dass sich das weinende Krokodil immer mehr dem Land nähert. Um es nun ganz ans Ufer zu locken, borgt Dig sich Bakukus Musikinstrument aus und beginnt zusammen mit Dag und Digedag, ein noch herzergreifenderes Lied zu singen: "Jonny, Sonny und das Ponny". Der Plan gelingt und Salang und Bakuku können das Krokodil einfangen und fesseln. Erleichtert setzen sich die Digedags auf einem Felsen zur Ruhe.
Doch dieser Felsen wird ganz plötzlich lebendig und entpuppt sich als ein Nashorn, welches friedlich im Gras geruht hatte. Da es sich von den Digedags belästigt fühlt, beginnt es wie wild durch den Dschungel zu rasen um die drei abzuwerfen, was ihm natürlich nicht gelingt. Bei seiner rasanten Jagd scheucht das Nashorn allerlei weitere Tiere auf, welche in panischer Angst vor ihm herfliehen. Dabei halten sie direkt auf das Insulanerdorf zu und versetzen damit auch dessen Einwohner in Schrecken.
Sofort ordnet der Häuptling ein Opfer im heiligen Hain an, um den Gott Sabamba zu beschwichtigen. Als nun zufällig ein sprechender Seeräuberpapagei auftaucht, wird dieser für die Stimme des Gottes Sabamba gehalten. Aber schon kurz darauf zeigt es sich, dass er nur ein ganz gewöhnlicher Papagei ist, der einem Käpt’n Kümmel gehört.
Dig verkündet die Gründung des Circus Digedag
Inzwischen haben die wilden Tiere das Dorf erreicht. Sie durchbrechen die Umzäunung des Dorfes, welche allerdings schnell wieder geschlossen werden kann. Sodann beginnt man mit vereinten Kräften, die sich innerhalb der Umzäunung befindlichen Tiere mit Seilen einzufangen. Als Digedag nun fragt, was mit ihnen geschehen soll, schlägt Dag spontan die Gründung eines Zirkus' vor.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Auf der Rückseite hat Dig an der linken Hand schon fünf Finger (s.r.), obwohl die Digedags in dieser Zeit noch "vierfingrig" sind.

[Bearbeiten] Mitarbeiter (unter Vorbehalt)

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Die Seiten 5 und 6 wurden im Druck verwechselt, deshalb ist auf Seite 4 dazu ein Hinweis in roter Schrift am unteren Bildrand eingefügt. Auf der folgenden Seite erscheint unten der Hinweis: Bitte erst umblättern.
  • Das einzige Mal im Mosaik von Hannes Hegen werden in einer Art Impressum am Ende des Heftes Mitglieder des Mosaikkollektivs genannt. Unter dem Punkt Künstlerische Mitarbeiter: werden Nikol Dimitriadis, Renate Rauschenbach und Edith Szafranski aufgeführt. Damit nahm Hannes Hegen diejenigen Mitarbeiter - und nur diejenigen - in das Impressum auf, die sich zuvor bei ihm darüber beschwert hatten, nicht genannt zu werden.
  • Das Titelbild diente als Vorlage für das November-Blatt der Mosaik Monatsblätter.

[Bearbeiten] Externe Links

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