Komödiantendrache

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Der "feuerspeiende" Bühnendrachen

Der Komödiantendrache ist eine Bühnenfigur aus der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Der Drache beziehungsweise ein Schauspieler im Drachenkostüm spielt eine wichtige Rolle in dem Ritterdrama Drachenkampf im Orient oder Die geraubte Prinzessin, welches von der Theatertruppe Meister Balduins Bunte Bühne auf Burg Rübenstein aufgeführt werden soll. In diesem wird eine orientalische Prinzessin von dem Ungeheuer bewacht, während der Ritter "Kunibert von Treuenfels" gegen dieses kämpft. Doch gleich zu Beginn der Vorschau auf die Kampfszene unterbricht Runkel die Darbietung, da ihm die Kämpferei viel zu unprofessionell vorkommt. Gegen einen Drachen müsse man sich besser decken, meint Runkel. Außerdem sei der Drache falsch dargestellt - es sei nämlich Runkel gewesen, der die Geschichte im Original erlebt habe, und dabei habe der Drache neun Köpfe gehabt und sei von ihm auf einem fliegenden Teppich bekämpft worden.

Als Meister Balduin zugibt, nicht die Mittel zu haben, den Bühnendrachen neunköpfig auszustatten oder einen fliegenden Teppich einzusetzen, entsteht die Idee, sich zusammenzutun und die Rübensteiner Festspiele aus der Taufe zu heben. Bei der nunmehr geplanten Neuinszenierung des Stücks in Freistadt soll die Drachenfigur durch ein verbessertes Modell ersetzt werden. Letztendlich kommt dabei ein dreiköpfiges Modell heraus, da aus technischen Gründen nicht mehr als drei Akteure in ein Kostüm passen. Dass dabei der Drachendarsteller der Bunten Bühne neben Hinz und Kunz als dritter Mann und Drachenspielprofi mit von der Partie ist, ist zwar nahe liegend, lässt sich aber nicht verifizieren.


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