Gemach der Kaiserbraut

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Im '''Gemach der Kaiserbraut''' suchen die [[verkleid]]eten [[Teufelsbrüder]] [[Suleika]] auf, um sie zu [[entführ]]en.
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[[Bild:Gemach_der_Kaiserbraut.jpg|right|frame|Suleika langweilt sich in ihrem goldenen Käfig]]
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Das '''Gemach der Kaiserbraut''' ist ein Schauplatz der [[Runkel-Serie]] im [[Mosaik von Hannes Hegen]].
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Die [[verkleid]]eten [[Teufelsbrüder]] begeben sich in das Gemach der Kaiserbraut, ums [[Suleika]] zu [[entführ]]en.
Das Gemach ist ein kostbar geschmückter, großer Saal im [[Palast des Kaisers von Byzanz|kaiserlichen Palast]]. An der Stirnseite befindet sich eine Liegenische mit der Lagerstatt der Braut, flankiert von zwei aus Gold gefertigten [[Goldene Bäume|Bäumen]], in deren Zweigen goldene Vögel sitzen. Die Vögel sind so konstruiert, dass sie mit Hilfe verborgener Mechanismen sogar zwitschern und sich bewegen können.
Das Gemach ist ein kostbar geschmückter, großer Saal im [[Palast des Kaisers von Byzanz|kaiserlichen Palast]]. An der Stirnseite befindet sich eine Liegenische mit der Lagerstatt der Braut, flankiert von zwei aus Gold gefertigten [[Goldene Bäume|Bäumen]], in deren Zweigen goldene Vögel sitzen. Die Vögel sind so konstruiert, dass sie mit Hilfe verborgener Mechanismen sogar zwitschern und sich bewegen können.

Version vom 15:52, 22. Okt. 2017

Suleika langweilt sich in ihrem goldenen Käfig

Das Gemach der Kaiserbraut ist ein Schauplatz der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen. Die verkleideten Teufelsbrüder begeben sich in das Gemach der Kaiserbraut, ums Suleika zu entführen.

Das Gemach ist ein kostbar geschmückter, großer Saal im kaiserlichen Palast. An der Stirnseite befindet sich eine Liegenische mit der Lagerstatt der Braut, flankiert von zwei aus Gold gefertigten Bäumen, in deren Zweigen goldene Vögel sitzen. Die Vögel sind so konstruiert, dass sie mit Hilfe verborgener Mechanismen sogar zwitschern und sich bewegen können.

Der Boden des Saales ist mit kostbaren Marmorplatten ausgelegt, die Schritte der Höflinge werden von wertvollen persischen Teppichen gedämpft. Rosenwasserfontänen verbreiten wunderbare Düfte. Die Wände sind mit ebenso teuren, golden und rot glänzenden Materialien verziert. Ein ornamentierter Fries schmückt den Raum noch zusätzlich.

Quelle

Die Darstellung der künstlichen Bäume beruht auf Schilderungen Liudprands von Cremona, der 949 und 967 in Byzanz weilte. Liudprand sah die Bäume jedoch nicht in einem Frauengemach, sondern im Thronsaal des Kaisers:

Vor dem Kaiserthron stand ein eherner, aber vergoldeter Baum, dessen Zweige erfüllt waren von Vögeln verschiedener Art, ebenfalls von Erz und vergoldet, die sämtlich nach ihrem Aussehen die Stimmen verschiedener Vögel ertönen ließen.

Folgendes Mosaikheft spielt im Gemach der Kaiserbraut

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