Festspieldrache

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Aktuelle Version vom 00:15, 28. Feb. 2024

Der armselige Abklatsch eines "neunköpfigen" Drachen

Der Festspieldrache ist eine Bühnenfigur aus der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Der Drache gehört zu den herausragenden Figuren der Neuinszenierung des Theaterstücks Drachenkampf im Orient oder Die geraubte Prinzessin ab, welche bei den Rübensteiner Festspielen in Freistadt aufgeführt werden soll. Das Theaterstück beruht hauptsächlich auf der Erzählung von Ritter Runkel, wonach dieser - eigenen Angaben zufolge - einst mit Hilfe eines fliegenden Teppichs am Dschebel Hamrin einen neunköpfigen Drachen besiegt habe.

Ob man nun Runkel glaubt oder nicht, jedenfalls steht für alle Festspielteilnehmer fest, dass die Drachenkampfszene einen spektakulären Höhepunkt des Stückes darstellen dürfte. Dementsprechend geben sich die Digedags große Mühe, eine Drachenfigur zu erstellen. Dazu basteln sie ein schönes Kostüm, in welches dann Schauspieler gesteckt werden. Davon sind namentlich Hinz und Kunz bekannt; ob der erfahrene Drachendarsteller aus Meister Balduins Bunter Bühne neben diesen beiden der dritte Mann ist, lässt sich nicht verifizieren. Leider ist es aus technischen Gründen nicht möglich, mehr als drei Akteure in ein Kostüm zu packen, weswegen der Drache auch nur mit drei Köpfen ausgestattet werden kann. Dies wird von Runkel arg bemängelt, da nun die Drachenkampfszene um zwei Drittel kürzer würde.

Bei der Generalprobe auf dem Marktplatz von Freistadt rast Runkel mit der Fliegenden-Teppich-Seilbahn in voller Fahrt gegen den Festspieldrachen, so dass dieser bzw. die Schauspieler über den Haufen geworfen werden. Das sorgt für einige Verwirrung, aber auch für enorme Publicity beim Freistädter Publikum. Da Hinz und Kunz mit dem Drachenkostüm offenbar schlecht zurecht kommen, werden sie vor der Premiere anscheinend durch zwei andere Schauspieler ersetzt. Leider kommt es wegen des Überfalls der Kuckucksberger Raubritter auf die Premierenaufführung zu einem Abbruch derselben, so dass der Festspieldrache den Echteinsatz nicht mehr erlebt.


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