Mosaik von Hannes Hegen 7 - Dig, Dag, Digedag und die große Explosion

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juni 1957
Nachdruck in Die rasende Seemühle
Reprintmappe I
Jubiläumskassette I
Umfang 32 Seiten
Panel 124 + Titelbild + Rückseite
Katalog 1.01.007
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Orient-Südsee-Serie
Kapitel: Piraten-Serie
Heft davor Dig, Dag, Digedag und der überlistete Krake
Heft danach Dig, Dag, Digedag und die rasende Seemühle

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Auf der Südseeinsel gestrandet, beschließen die Digedags, da sie nicht wissen, wie lange sie dort verweilen müssen, sich erst einmal wohnlich einzurichten. Und so ziehen sie denn auch gleich los, zusammen mit ihrem Löwen Nero und entsprechenden Werkzeug. Als sie damit beginnen, den ersten Baum zu fällen, geraten sie erneut mit den Affen aneinander. Nach einem deftigen Handgemenge, bei dem die Digedags siegen, ziehen sich die Affen wütend zurück. Ungestört können die Digedags nun ihre Arbeit fortsetzen und ausreichend Baumstämme zu ihrem neuen Heim schaffen.
Dort angekommen, genehmigen sie sich erst mal ein kräftiges Mittagessen, bevor sie daran gehen, ihre Hütte mit einem massiven Palisadenzaun zu umgeben. Nun fehlt ihnen nur noch frisches Wasser. Als Dag sich kurzentschlossen mit einer Wünschelrute auf die Suche begibt, wird er von seinen Gefährten ausgelacht. Doch wie es der Zufall so will, findet er auf diese Weise tatsächlich eine reichlich sprudelnde Quelle, welche unter einem großen Stein verborgen ist. Sofort gehen die Digedags daran, mit Bambusrohren eine Wasserleitung zu bauen. Damit ist die neue Wohnung fertig und sie haben sich ihre Nachtruhe redlich verdient.
Als Nero unter einem schlechten Traum leidet und recht unsanft von einem heranfliegenden Stein geweckt wird, können die Digedags miterleben, wie ein nahe gelegener Vulkan ausbricht. Kurz darauf erleben sie eine neue Überraschung. Von der Naturkatastrophe aufgeschreckt, erscheinen zahllose wilde Tiere und bitten sie um Schutz. Selbst die Affen versprechen, dass sie ihnen zukünftig nichts mehr tun wollen.
Die Digedags nehmen die Tiere auf, verlangen aber von den Zebras, sie näher an den Vulkan zu bringen. Obwohl diese sich weigern, lassen sich die Digedags nicht abwimmeln. Die Zebras geben endlich nach und tragen die drei zu dem Berg. Doch als sie sich dem Vulkan nähern, wird es den Zebras doch zuviel. Sie weigern sich, den Weg fortzusetzen und gehen durch. Dabei verliert Digedag seinen Halt und stürzt in eine Felsspalte. Dort finden ihn nach einer Weile auch seine Gefährten.
Während sie Digedag befreien wollen, stellt Dag fest, dass von dem Spalt ein unterirdischer Gang abgeht. Vom Forscherdrang getrieben, beschließen die Digedags ganz spontan, ihn zu erkunden. So gelangen sie in eine große Tropfsteinhöhle. Sie stellen fest, dass sich dort alle Zutaten zur Herstellung von Schießpulver befinden, und beschließen, sich einen größeren Vorrat davon herzustellen. Doch bei ihrem ersten Versuch, die Grundstoffe miteinander zu vermischen, kommt es zu einer gewaltigen Explosion, die sie nur durch Glück überstehen. Sehr viel schlechter ergeht es dabei zwei Leoparden, die sich die Digedags als Mahlzeit auserkoren hatten. Aus ihren Fellen wollen die drei sich neue Kleidung herstellen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Die Digedags zeigen, dass sie Judo können (S. 7).

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Dieses Mosaik war das letzte Heft mit 32 Seiten, das im vierteljährlichen Rhythmus zum Preis von 0,95 DDR-Mark erschien. Dazu war auf der Rückseite folgende Ankündigung zu finden:
Liebe Freunde!
[...]
Außerdem können wir euch eine freudige Mitteilung machen. Ab Juli berichten wir alle vier Wochen von unseren großen Abenteuern, die uns in allen Erdteilen noch bevorstehen. Wir freuen uns sehr auf das monatliche Wiedersehen und verbleiben mit herzlichen Grüßen
eure drei Digedags

Übrigens kostet MOSAIK dann nur noch 60 Pfennig!
  • Die im Heft beschriebene Herstellung von Schwarzpulver nahmen mehrere Kinder und Jugendliche in Thüringen zum Anlass, selbst entsprechende Experimente durchzuführen, die mit einer Explosion und zum Teil schweren Verletzungen endeten. Durch diesen Vorfall geriet das MOSAIK erstmals in öffentliche Kritik, die sogar den künstlerischen Wert der Zeitschrift in Frage stellte.
  • Das Rücktitelbild diente als Vorlage für das Juli-Blatt der Mosaik Monatsblätter.

[Bearbeiten] Externe Links

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