Mosaik von Hannes Hegen 167 - Flucht zu den Indianern

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1970
Nachdruck in Die Digedags bei den Indianern (alte Ausgabe)
Die Digedags bei den Indianern (neue Ausgabe)
Reprintmappe XIV
Umfang 24 Seiten
Panel 51 + Titelbild
Katalog 1.01.167
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: In der Prärie
Heft davor Das Fort am Bärenfluß
Heft danach Am Fuß der Rocky Mountains

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Während die Dragoner fleißig dabei sind, das Fort am Bärenfluss wieder aufzubauen, nehmen sich die Mississippi-Piraten ein Beispiel an den Digedags, schnappen sich ein paar Pferde und machen die Fliege. Da Major Pinkerton wieder einmal zögert, nimmt Mrs. Jefferson das Heft in die Hand und feuert eine Kanone auf die Flüchtigen. Doch anstatt der Piraten trifft sie nur den Küchentrakt des Forts, als der brüchige Boden des Wehrgangs dem Rückstoß der Kanone nachgibt und die Kugel eine ungeahnte Richtung nimmt. Der völlig derangierte Pinkerton befiehlt seinen Leuten nunmehr, die Pferde einzufangen und die Verfolgung der Digedags aufzunehmen.
Diese befinden sich inzwischen weit draußen in der Prärie. Sie beobachten einen mit Uniformen beladenen Wagen, dessen Zugpferde ebenfalls bei der Explosion der Munitionskammer durchgegangen waren und nun allmählich erschöpft sind. Der Wagen kippt schließlich um, doch bevor sich die Digedags nähern können, stürzen sich schon die Pferdediebe, die zufällig in der Nähe gerastet haben, auf die Ladung des Wagens. Schnell verkleiden sie sich als Offiziere der US-Army und setzen sich je zu zweit auf die Kutschgäule. Sie wollen so zum Lager der Prärieindianer reiten, um die Pferde zurückzufordern, die man ihnen gerade erst wieder abgenommen hatte. Die Digedags haben den Plan belauscht und reiten nun, so schnell sie können, ebenfalls zum Indianerlager, um Büffelherz und seinen Stamm zu warnen.
Dabei geraten sie leider in einen Hinterhalt der Piraten, die ihnen gefolgt waren. Diese nehmen ihnen den Plan zur Goldmine und die drei Pferde ab und machen sich hohnlachend auf den Weg in die Rocky Mountains. Die Digedags gehen nun zu Fuß weiter zum Indianerlager. Doch schon bald werden sie von den Pferdedieben überholt, die inzwischen die Piraten getroffen und diesen günstig zwei der Pferde abgekauft hatten.
Im Indianerlager angekommen, geben sich Jim Carter und seine Jungs als Offiziere vom Stab General Flibusters aus, der die "eigenmächtige Rückgabe" der gestohlenen Mustangs durch Major Pinkerton gerügt habe. Die Pferde seien vorläufig beschlagnahmt. Häuptling Büffelherz will sich eine solche Demütigung nicht bieten lassen. Er ruft seine Krieger zusammen, und gemeinsam mit den Pferdedieben geht es nun Richtung Fort am Bärenfluss. Jim Carters feiner Plan ist damit schief gegangen.
Derweil sind die Digedags auch von einer Einheit Dragoner eingeholt worden, die einige der durchgegangenen Pferde wieder eingefangen hatten. Angeführt wird die Einheit von Major Pinkerton und begleitet von Mrs. Jefferson und Colonel Springfield. Kaum hat die Lady die Digedags vergeblich nach dem Minenplan durchsuchen lassen, meldet ein Kundschafter schon das Nahen der Indianer. Eine kriegerische Auseinandersetzung scheint unvermeidbar.
Doch die Digedags bieten sich als Unterhändler an. Pinkerton, besorgt um seine dunklen Geschäfte mit der American Fur Company, lässt sie gewähren. Sie erklären Büffelherz den hinterhältigen Plan der Pferdediebe, wodurch der Friede gewahrt bleibt. Die Diebe hatten sich zwar kurz zuvor wieder aus dem Staub gemacht, doch werden sie nun von ein paar Dragonern verfolgt, die sie sicher bald einfangen werden. Der Tag endet mit dem Rauchen der Friedenspfeife bei einem großen Palaver im Indianerlager.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Der Chef der Pferdediebe, Jim Carter, hieß im vorherigen Heft noch Jim Clark.
  • Klassische Zeile auf S. 20: ">>Verdammt, Jim, dein feiner Plan ist schief gegangen<<, raunte Ed."
  • Rächender Blitz, erkennbar an seinem Federröckchen, ist mitten in der Gruppe reitender Indianer zu sehen (S. 20 u. 22); auf der Rückseite sieht man im Hintergrund evtl. den Sergeanten, der im letzten Heft Rächenden Blitz und seine Begleiter zum Fort am Bärenfluss eskortierte.
  • Der Uniformwagen hat offensichtlich keinen Kutschbock.
  • Die Kanonen können um die Ecke schießen. Durch den Rückstoß bricht die Lafette in das Dach ein, die Kanone stellt sich senkrecht. Da hatte die Kugel allerdings den Lauf längst verlassen, sie konnte niemals senkrecht nach oben fliegen und wieder zurück auf das Fort fallen.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband Die Digedags bei den Indianern wurde das Covermotiv neu gezeichnet.
  • Von diesem Heft erschien im Oktober 1970 eine niederländische Export-Ausgabe auf weißem, holzfreiem Exportpapier, die in den Niederlanden und in Belgien vertrieben wurde. Dieses Heft wurde 1971 in den Niederlanden für die Herstellung einer Klebebindung genutzt. Restbestände des Heftes wurden 1972 in den Niederlanden für die Herstellung so genannter Ramschbindungen verwendet.

[Bearbeiten] Externe Links

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