Mosaik von Hannes Hegen 166 - Das Fort am Bärenfluß

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Stammdaten
Titelbild Erschienen September 1970
Nachdruck in Die Digedags bei den Indianern (alte Ausgabe)
Die Digedags bei den Indianern (neue Ausgabe)
Reprintmappe XIV
Umfang 24 Seiten
Panel 57 + Titelbild
Katalog 1.01.166
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: In der Prärie
Heft davor Im Indianerlager
Heft danach Flucht zu den Indianern

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Häuptling Büffelherz schickt eine Gesandtschaft unter der Leitung von Rächender Blitz ins Fort am Bärenfluss, um Major Pinkerton von der Geiselnahme der neun "Bleichgesichter" zu unterrichten. Dieser will den Frieden mit den Prärieindianern bewahren, da er nebenher für die American Fur Company arbeitet, deren Geschäfte unter einem neuen Indianerkrieg empfindlich leiden würden. Da außerdem sein alter Bekannter, Colonel Horatio Springfield mit den guten Beziehungen nach Washington, unter den Gefangenen ist, bequemt der Major sich zum Handeln. Er schickt eine Patrouille unter Leutnant Bakers zum Smoky Hill, wo die Pferdediebe lagern. Rächender Blitz und seine Leute schließen sich an.
Jim Clark, der Anführer der Diebe, hatte mit den gestohlenen Mustangs seelenruhig gerastet, denn eine Intervention der "Langmesser" zu Gunsten der "Indsmen" war sehr unwahrscheinlich. Daher ist es für die Dragoner und die Indianer ein leichtes, die Räuber ein- und die Pferde zurückzuholen. Die Pferdediebe laufen davon.
Im Indianerlager herrscht eitel Freude über die gelungene Aktion. Die Geiseln werden freigelassen und begeben sich mit Leutnant Bakers und seinen Dragonern ins Fort am Bärenfluss. Die Digedags sind nicht sehr begeistert, denn sie befürchten, dass Victoria Jefferson und der Colonel den Kommandanten gegen sie aufwiegeln würden. Und in der Tat lässt der Major sie kurz nach der Ankunft im Fort festsetzen.
Der mit ihrer Bewachung beauftragte Corporal Flint hat Gott sei Dank eine recht nachlässige Pflichtauffassung, so dass Digedag unbemerkt eine Pulverspur in die Munitionskammer legen kann. Diese zündet er an und wenige Sekunden später geht das Arsenal in die Luft. Dadurch werden die Außenmauer und die Pferdeställe zerstört - die Digedags springen auf ein paar flüchtige Gäule und fliehen aus dem Fort. Der Lady und dem Colonel bleibt nur ohnmächtige Wut.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband Die Digedags bei den Indianern wurde das Covermotiv neu gezeichnet.
  • Von diesem Heft erschien im September 1970 eine niederländische Export-Ausgabe auf weißem, holzfreiem Exportpapier, die in den Niederlanden und in Belgien vertrieben wurde. Dieses Heft wurde 1971 in den Niederlanden für die Herstellung einer Klebebindung genutzt. Restbestände des Heftes wurden 1972 in den Niederlanden für die Herstellung so genannter Ramschbindungen verwendet.
  • Das Titelmotiv dieses Heftes wurde für die Gestaltung der 1971 in den Niederlanden hergestellten Klebebindung aus sechs Einzelheften verwendet (Bild 1).

[Bearbeiten] Externe Links

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