Menpauros und Mitismanni

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Menpauros (l.) und Mitismanni (r.)

Menpauros und Mitismanni sind zwei Figuren in der Abrafaxe-Römer-Serie des Mosaik ab 1976.

Die zwei Sklavenfänger bringen einige Sklaven nach Carthago auf den Sklavenmarkt. Dabei beschimpfen sie die Sklaven als faules Pack und treiben sie mit einer Peitsche an. Nachdem sie die Sklaven für einen guten Preis verkauft haben, entdecken sie einen Elefanten, der wie Avicula aussieht. Als sie dann hören, dass Selene auch noch folgen soll, beschließen sie, das Mädchen einzufangen. Sie war die einzige Sklavin, die sich erfolgreich vor ihnen verstecken konnte.

Als Selene Vada und Ule zum Hafen von Carthago bringt, stellen sich ihr die zwei Sklavenfänger in den Weg. Sie packen sie und schauen unter ihre Maske. Dann sind sie sicher, dass es tatsächlich Selene ist. Das Mädchen wehrt sich, doch gegen die kräftigen Männer kann sie nichts ausrichten. Sie bringen die zappelnde Selene weg, um viel Geld für sie in Ägypten zu bekommen. Vada und Ule eilen zum Hafen und berichten den anderen von der Entführung.

Anmerkung

  • Die beiden sprechenden Namen spielen auf die englischen Wörter manpower ("Menschenkraft") bzw. meat is money ("Fleisch ist Geld") an. Ersteres erinnert an die Leiharbeitsunternehmen, die als neuzeitliche Sklavenhalter bezeichnt werden; letzteres ist ein Wortspiel mit time is money ("Zeit ist Geld").


Menpauros und Mitismanni treten in folgenden Mosaikheften auf

468, 469
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