Dioskuren

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Zuerst Herr Blöhmann bitte. - Tja ... - Was sagt Ihnen das Bild, ganz kurz. - Reiter, zwei Reiter. Und Pferde. - Sonst nichts? - Nein ... Ah ja, zwei Damen. - Reiten die auch? - Hm, nein. - Ihr Gesamteindruck? - Zwei Herren geben zwei Damen Reitunterricht. - Und Frau Blöhmann, sind Sie anderer Meinung? - Ja, das ist mehr so Urlaub, mit Reiten und so. - Die Herren sind den Damen irgendwie behilflich.

Die Dioskuren sind Gestalten der griechischen und römischen Mythologie. Sie dienten als Namensvorbilder für zwei Figuren der Abrafaxe-Römer-Serie.

Bei den Dioskuren handelt es sich um das heldenhafte Brüderpaar Kastor und Polydeukes bzw. lateinisch Castor und Pollux. Sie galten ursprünglich beide als Söhne des Zeus, daher auch die griechische Bezeichnung dioskuroi "Gottes-/Zeussöhne". Später wurde nur noch Polydeukes/Pollux als Nachkomme des - als Schwan auftretenden - Zeus und der Leda betrachtet, der zusammen mit seiner Schwester, der schönen Helena, aus einem Ei schlüpfte, während Kastor/Castor (genau wie die andere Schwester Klytaimnestra) ein Kind von Leda und ihrem Mann, dem spartanischen König Tyndareos, war. Beide Dioskuren vollbrachten eine Reihe von Heldentaten. Als sie ihre Cousinen, die Leukippiden, also die Töchter des Königs Leukippos von Messenien, entführten, kam es zum Kampf mit einem weiteren Vetternpaar, Idas und Lynkeus, den Söhnen des Aphareus, denn diesen waren die Leukippiden bereits zur Ehe versprochen worden. Idas tötete Kastor, Polydeukes tötete Lynkeus, und schließlich griff Zeus höchstselbst ein und erschlug auch Idas mit einem Blitz. Die Dioskuren wurden unter die Unsterblichen aufgenommen und verbringen seither ihre Zeit abwechselnd im Hades und auf dem Olymp; sie sind zudem im Sternbild Zwillinge am Nachthimmel zu sehen. Auf dem Forum Romanum in Rom stand ein Tempel der Dioskuren (zu sehen in MOSAIK 459).

Im MOSAIK sind die beiden kräftigen Sklaven Castor und Pollux nach den Dioskuren benannt.

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In folgendem Mosaikheft treten Namensvettern der Dioskuren auf

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