Dei von Tunis

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Der '''Dei von Tunis''' (eigentlich: Dey von Tunis) ist eine Figur der [[Don-Ferrando-Serie]].
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Er ist anfangs noch Gegner, später Verbündeter der [[Abrafaxe]], erweist sich aber auf beiden Seiten als eher harm- bzw. nutzlos. Obwohl Statthalter von [[Tunis]], zeigt der Dei wenig Interesse am Regieren und lässt sich schon von [[Hakimstochter Fatima | einer einzigen aufsässigen Sklavin]] den Nerv rauben. Gegen das ihm bekannte Räuberproblem im Umland ergreift er keine Maßnahmen, sein eigenes [[Hafenfort in Tunis | Hafenfort]] kennt er kaum, und Führungsaufgaben delegiert er lieber, wobei er in seiner Naivität schnell dem gerissenen [[Don Ferrando]] vertraut. Statt dessen verwendet er den Großteil seiner Zeit und Staatskasse darauf, das längst untergegangene Karthago wieder aufzubauen. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf antike Architektur, ebensolche Kleidung (er trägt stets eine Toga) und Gladiatorenspiele, er plant sogar, als "neuer [[Hannibal]]" mit einer Armee von Kriegselefanten gut 1.800 Jahre nach seinem historischen Vorbild erneut Rom anzugreifen. Seine Begeisterung für die Antike geht soweit, dass er sogar die alte karthagische Schutzgöttin [[Astarte]] anstelle Allahs anruft, obwohl er eine eindeutig muslimische Stadt regiert.
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Während Auswärtige wie der [[Karawanenführer]] und [[Orlando aus Genua | der italienische Theaterdirektor]] von ihm noch mit Respekt sprechen, genießt er in seiner eigenen Stadt wenig Rückhalt. Die eigenen Bauarbeiter verspotten ihn, seine Festspiele versinken im Tumult unzufriedener Untertanen und selbst sein - aus Söldnern und ehemaligen Piraten rekrutiertes - Militär lässt ihn nach Don Ferrandos Staatsstreich zunächst bereitwillig im Stich. Sowohl der Don wie auch die Aufständischen halten den Dei dabei sogar als Geisel für wertlos und die Küstenfischer sind froh, als sie von seinem Sturz hören.
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Seine Entmachtung nimmt der Dei völlig widerstandslos hin, möglicherweise hat er aber auch die Tragweite der Ereignisse noch gar nicht ganz erfasst. Seine einzige - letztlich aber entscheidende - Hilfe für die Abrafaxe besteht darin, dass er ihnen seine [[geheime Plankammer des Dei | geheime Plankammer]] für die Suche nach Geheimgängen ins Hafenfort zur Verfügung stellt. An der eigentlichen Verfolgung des Dons beteiligt er sich nicht. Sein weiteres Schicksal wird ebenso wie sein richtiger Name nie aufgeklärt.
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==Der Hofstaat des Dei==
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* [[Hakimstochter Fatima]] (zumindest zeitweilig)
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dey Dei in der Wikipedia]
== Der Dei tritt in folgenden Mosaikheften auf ==
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[[Kategorie:Comicfigur (Fiktiv)]]
 
[[Kategorie:Don-Ferrando-Serie (Figur)]]
[[Kategorie:Don-Ferrando-Serie (Figur)]]
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[[Kategorie:Beis und Deis]]

Aktuelle Version vom 15:50, 30. Aug. 2023

Der neue Hannibal?

Der Dei von Tunis (eigentlich: Dey von Tunis) ist eine Figur der Don-Ferrando-Serie.

Er ist anfangs noch Gegner, später Verbündeter der Abrafaxe, erweist sich aber auf beiden Seiten als eher harm- bzw. nutzlos. Obwohl Statthalter von Tunis, zeigt der Dei wenig Interesse am Regieren und lässt sich schon von einer einzigen aufsässigen Sklavin den Nerv rauben. Gegen das ihm bekannte Räuberproblem im Umland ergreift er keine Maßnahmen, sein eigenes Hafenfort kennt er kaum, und Führungsaufgaben delegiert er lieber, wobei er in seiner Naivität schnell dem gerissenen Don Ferrando vertraut. Statt dessen verwendet er den Großteil seiner Zeit und Staatskasse darauf, das längst untergegangene Karthago wieder aufzubauen. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf antike Architektur, ebensolche Kleidung (er trägt stets eine Toga) und Gladiatorenspiele, er plant sogar, als "neuer Hannibal" mit einer Armee von Kriegselefanten gut 1.800 Jahre nach seinem historischen Vorbild erneut Rom anzugreifen. Seine Begeisterung für die Antike geht soweit, dass er sogar die alte karthagische Schutzgöttin Astarte anstelle Allahs anruft, obwohl er eine eindeutig muslimische Stadt regiert.

Während Auswärtige wie der Karawanenführer und der italienische Theaterdirektor von ihm noch mit Respekt sprechen, genießt er in seiner eigenen Stadt wenig Rückhalt. Die eigenen Bauarbeiter verspotten ihn, seine Festspiele versinken im Tumult unzufriedener Untertanen und selbst sein - aus Söldnern und ehemaligen Piraten rekrutiertes - Militär lässt ihn nach Don Ferrandos Staatsstreich zunächst bereitwillig im Stich. Sowohl der Don wie auch die Aufständischen halten den Dei dabei sogar als Geisel für wertlos und die Küstenfischer sind froh, als sie von seinem Sturz hören.

Seine Entmachtung nimmt der Dei völlig widerstandslos hin, möglicherweise hat er aber auch die Tragweite der Ereignisse noch gar nicht ganz erfasst. Seine einzige - letztlich aber entscheidende - Hilfe für die Abrafaxe besteht darin, dass er ihnen seine geheime Plankammer für die Suche nach Geheimgängen ins Hafenfort zur Verfügung stellt. An der eigentlichen Verfolgung des Dons beteiligt er sich nicht. Sein weiteres Schicksal wird ebenso wie sein richtiger Name nie aufgeklärt.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Der Hofstaat des Dei

[Bearbeiten] Bauliche Prestigeobjekte

[Bearbeiten] Militär

[Bearbeiten] Sonstige Bedienstete

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Der Dei tritt in folgenden Mosaikheften auf

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