Heidi Jäger

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Heidi Jäger zusammen mit Jochen Arfert (li.) und Manfred Kiedorf (re.) (vermutlich um 1964)

Adelheid „Heidi“ Jäger (* 1943 in Berlin) war bis 1990 Mosaikzeichnerin.

Heidi Jäger begann eine Lehre als Haushaltswarenverkäuferin. Aber 1958 stellte sie sich mit ihrer Zeichenmappe bei Hannes Hegen vor. Besonders eine nur mit Zirkel gezeichnete Kuh hatte es ihm angetan, vermutlich weil gerade die Kuh Colombine im MOSAIK anstand. Am 8.Oktober 1958 begann Heidi Lehmann, wie sie damals noch hieß, als Koloristin, schrieb die Texte mit Schablonen und erledigte Archivaufgaben - kurz sie war das Mädchen für alles. Nebenbei machte sie ihren Schulabschluss der 10. Klasse, belegte einen Kurs im Porträtzeichnen und hospitierte an der Fachschule für Werbung und Gestaltung. Anschließend begann sie eine zweijährige Lehre als Positiv-Retuscheurin. Nach dem Abschluss dieser Ausbildung im Sommer 1964 begann sie wieder bei Hannes Hegen als Koloristin. Auch dieser sorgte mit Arbeitsausflügen ins Theater oder in den Tierpark Berlin für die weitere zeichnerische Ausbildung seiner Mitarbeiter. Mit Beginn der Orient-Serie der Digedags setzte er Heidi Sott, wie sie nach ihrer ersten Heirat hieß, als Zeichnerin ein. In dieser Tätigkeit blieb sie auch bei den Abrafaxen. Als Mosaikzeichnerin war sie in erster Linie Figurenzeichnerin, Hintergründe fielen nur in ihren Aufgabenbereich, sofern sie nicht zu kompliziert waren, dann übernahm diese Aufgabe der Hintergrundzeichner (in der Regel Egon Reitzl). In der Zeit von 1976-1990 sind etwa 20% der Figurenzeichnungen von ihr. Nach dem Tod von Gisela Zimmermann übernahm sie deren bisherige Aufgabe, die Wimmelbilder zu zeichnen. Eine dieser Zeichnungen ist die Ansicht von Alexandropolis im MOSAIK 2/84, in der sie zahlreiche Anspielungen auf den DDR-Alltag versteckte. Letztmals wirkte sie am MOSAIK 1/91 mit, denn sie wechselte 1990 zu Hahn-Film. Seit 2005 befindet sich Heidi Jäger im Ruhestand.

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[Bearbeiten] Arbeiten außerhalb des Mosaiks

Zusammen mit ihrem Mann Heinz Jäger illustrierte sie das 2006 erschienene Kinderbuch Mutzel-Geschichten von Klaus-Peter Rudolph.

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Persönliche Werkzeuge