George Stephenson
George Stephenson ist ein Eisenbahnpionier, der in der Erfinder-Serie im Mosaik von Hannes Hegen erwähnt wird und in der Fanfiction-Geschichte Dampf und Sieg auftritt.
Stephenson im Mosaik[Bearbeiten]
George Stephenson tritt im Mosaik selbst nicht auf, obwohl ein Besuch bei ihm geplant zu sein schien, wenn man der Beilage zu Heft 37 folgt. Eine umso prominentere Rolle spielen allerdings die von Stephenson gebauten Lokomotiven. Eine der bei Stephenson in Newcastle upon Tyne gebauten Dampfloks vom Typ 1-A-1 ist die berühmte "Lokomotive Adler", welche 1835 die erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth eröffnete. Die Digedags begleiten den Transport der Lok von Rotterdam nach Nürnberg und erleben unterwegs allerhand Abenteuer.
Später sind beim Aufenthalt der Digedags in Berlin weitere Stephenson-Lokomotiven zu sehen. Eine dieser Lokomotiven fährt ein denkwürdiges Wettrennen gegen eine verbesserte Norris-Lokomotive von August Borsig; eine weitere fährt für die Potsdam-Berliner Eisenbahn.
In der Fanfiction[Bearbeiten]
Der in der Mosaikhandlung nicht zum Zuge gekommene Auftritt Stephensons wird in der Erzählung Dampf und Sieg von 2025 nachgeholt.
Die Digedags kommen mit einer Empfehlung von Richard Trevithick nach Newcastle, um in Stephensons Maschinenfabrik eine Anstellung zu finden. George Stephenson stellt sie mit Kusshand ein und betraut sie sogleich mit der Unterstützung des Baus seiner neuen Dampflokerfindung, der Locomotion, welche etwas später ihren erfolgreichen Rollout feiern kann.
Etwas später bewerben sich George Stephenson und sein Sohn Robert um die Belieferung der Eisenbahnstrecke Liverpool-Manchester mit neuen Dampfmaschinen. Um die Lieferung mit Dampfloks aus Stephensons Fabrik zu erreichen, kommen die Digedags auf die Idee, einen Lokomotiv-Wettbewerb zu veranstalten. Daraus resultiert das berühmte Rennen von Rainhill, bei dem Stephenson seine nächste Erfindung, die Rocket, ins Rennen schickt. Die Rocket gewinnt das Rennen und damit ist Stephensons Lieferauftrag gesichert.
Weil sich Dig unglücklich in die Schauspielerin Fanny Kemble verliebt, arrangieren die Digedags allerlei Kontaktversuche mit ihr. Doch das geht nach hinten los, da sich die Schauspielerin in George Stephenson verguckt hat und es durch die Versuche der Digedags zur Begegnung von Fanny und George kommt. Letzterer ist von der Schauspielerin so angetan, dass er sie sogar zu einer Führerstandsmitfahrt auf der Rocket mitnimmt.
Der reale George Stephenson[Bearbeiten]
Stephenson (1781 - 1848) gehört zu den bedeutendsten Eisenbahnpionieren der Geschichte. Obwohl er, anders als oft dargestellt, nicht die erste funktionierende Dampflok erfand (diese Ehre gebührt Richard Trevithick, dem er übrigens 1826 in Cartagena finanziell aus der Patsche half), war er doch der erste wirklich erfolgreiche Lokomotivkonstrukteur. Er trug wesentlich dazu bei, die praktische Einsatzfähigkeit der Dampfloks in breitem Maßstab durchzusetzen. Seine Locomotion eröffnete in England 1825 die erste öffentliche Eisenbahnstrecke der Welt zwischen Stockton und Darlington. Später stellte seine Rocket beim berühmten Lokomotivrennen von Rainhill (1829) mehrere frühe Langzeitrekorde für Dampflokomotiven auf. Stephensons Lokomotivfabrik in Newcastle hatte über Jahrzehnte praktisch die Monopolstellung für den Lokomotivbau inne und lieferte Modelle in die ganze Welt. Viele seiner Konstruktionen machte George Stephenson zusammen mit seinem Sohn Robert, der nach des Vaters Tod das Eisenbahn- und Brückenbauwesen weiter erfolgreich fortsetzte und auch als Mitglied in die Royal Society aufgenommen wurde.
Externer Link[Bearbeiten]
- Stephenson in der Wikipedia
Stephenson tritt in folgenden Publikationen auf oder wird erwähnt[Bearbeiten]
Beilage 37, Heft 77 Dampf und Sieg (Auftritt)
