Der Barbier von Bagdad

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Der Barbier von Bagdad ist eine Oper von Peter Cornelius (Libretto und Musik), uraufgeführt 1858 in Weimar. Sie diente als Quelle für die Runkel-Serie und die Orient-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

[Bearbeiten] Übereinstimmungen zwischen Oper und MOSAIK

Es gibt keine nennenswerten Übereinstimmungen zwischen der Oper und der Handlung der Runkel- und der Orient-Serie, doch finden sich einige Namen aus der Oper im MOSAIK wieder:

  • Bakbak, der Einäugige, und Bukbuk, der Spatzenscheuchige, sind zwei der sechs Brüder von Abul Hassan, dem titelgebenden Barbier von Bagdad. Im MOSAIK finden sie sich als zwei Drittel des Trios Bakbak, Bekbek und Bukbuk wieder.
  • Motawackel ist der auffälligste Diener des Nureddin, des Protagonisten der Oper. In der Runkel-Serie lebt er als Mutawakkel fort.
  • Eine ganze Reihe weiterer Namen aus der Oper werden in der Runkel- und der Orient-Serie benutzt: Nureddin, Hassan, Ali, Sadi, Achmet, Omar, Hussein, Jussuf, Mustapha. Einige davon fanden auch früher und später im MOSAIK Verwendung. Ob dabei aber jeweils der Barbier von Bagdad Pate stand oder die MOSAIK-Autoren allgemein orientalische Namen einsetzten, ist im Einzelfall schwer zu entscheiden.

[Bearbeiten] Hintergrund

In seiner Zeit als Opernsänger am Theater in Nordhausen Mitte der 1950er trat Lothar Dräger auch in einer Inszenierung des Barbiers von Bagdad in der Rolle eines Muezzins auf. Noch Jahrzehnte später erinnerte er sich an den komisch wackligen Gang, mit dem der Darsteller des Motawackel damals das Publikum zum Lachen brachte. Seither war ihm der Name Motawackel geläufig und er verwendete ihn im MOSAIK für das freche Krokodil. Offensichtlich ließ er sich dann auch für die Namen der drei unglückseligen Goldmacher (und evtl. weiterer Figuren) von dieser Oper inspirieren.

[Bearbeiten] Externe Verweise

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