Das Wandern ist des Müllers Lust

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Brabax singt absichtlich falsch

Das Wandern ist des Müllers Lust ist ein bekanntes Volkslied, das in der Hanse-Serie des Mosaik ab 1976 kurz angestimmt wird.

Den Text schrieb der Dichter Wilhelm Müller im Jahr 1821. Dieses Gedicht wurde von verschiedenen Komponisten vertont. Die bekannteste Fassung komponierte 1844 Carl Friedrich Zöllner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einsatz im Mosaik

Ein Fuhrmann nimmt nur die beiden Mönche Odo und Frodo in seinem Ochsenkarren mit und lässt Brabax laufen. Als Brabax das Lied laut zu singen beginnt, bittet ihn der Kutscher damit aufzuhören und lässt ihn aufspringen.

Das Lied stellt in der Handlung, die im frühen 15. Jahrhundert spielt, einen Anachronismus dar.

[Bearbeiten] Text des Liedes

Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern.
Das muß ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.
Vom Wasser haben wir's gelernt,
vom Wasser:
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser.
Das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern:
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder.
Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine,
sie tanzen mit den muntern Reih'n
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine.
O Wandern, Wandern meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
laßt mich in Frieden weiter ziehn
und wandern.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Das Lied wird in folgendem Mosaikheft kurz angesungen

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