Gott Jupiter

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Dieser Artikel befasst sich mit dem römischen Gott Jupiter. Zu weiteren Verwendungen des Namens siehe Jupiter.
Jupiter zieht die Fäden im Abrafaxe-Kalender 2015

Jupiter ist die höchste Gottheit der römischen Mythologie. Er hat einen Auftritt in einem Abrafaxe-Kalender und wird im MOSAIK, sowie in den Nebenuniversen gelegentlich erwähnt.

Inhaltsverzeichnis

Jupiter als Gott der römischen Mythologie

Der eigentliche, alte Name des Gottes lautete Diespiter, woraus später Iuppiter oder Iupiter wurde. Man erkennt hierbei sehr schön die auch lautliche Verwandtschaft zu seinen griechischen und indischen Pendants Zeus bzw. Dyauspita. Der lateinische Genitiv von Iuppiter ist Iovis. Der Planet Jupiter trägt seinen Namen nach dem Gott.

Ursprünglich war Iuppiter ein Himmelsgott und Himmelskönig und wurde als Gott des Regens, des Donners und des Blitzes verehrt. Als Beschützer Roms wurde er Iuppiter Optimus Maximus (der Beste und Größte) genannt und in einem Tempel auf dem Kapitol angebetet.

Er trug weitere Beinamen, beispielsweise Iuppiter Fidius als Wächter des Gesetzes, Verteidiger der Wahrheit und Beschützer der Gerechtigkeit und Tugend. Seine Gattin ist Iuno, seine Tochter heißt Minerva.

Im Mosaik von Hannes Hegen

Zweimal wird Jupiter in der Römer-Serie angerufen und einmal in einem Wirksamkeitslegitimat in einem Werbegedicht heran gezogen. Zunächst ruft einer der Legionäre von General Obus erleichtert: "Jupiter sei gedankt!", nachdem Oberst Bombulus, der Chef der Ikarus-Truppe, trotz erfindungsreicher Ausflüchte endlich mit seinem Fallschirm in die Luft geschossen werden konnte. Bei der späteren Siegesfeier von Cäsar Celsius will sich der Kaiser als Bettler verkleidet unters Volk mischen, um so zu erfahren, wer die Unzufriedenheit gegen ihn schüre. "Beim Jupiter, ja, das werde ich tun!" wütet er. Letztlich reimt der Vertreter Persilius in Heft 21 für sein Putzmittel folgenden galaktischen Slogan: "Selbst Jupiter sah mit Schrecken - seine Sonne voller Flecken, - FLECK-WEG aber, ihm sein Dank, - putzt die Sonne wieder blank, - WISCHE-WASCHE-WEG!". (Ob Persilius hier allerdings den Planeten meinte, da er, astronomisch richtig, Sonnenflecke deklariert, oder den Gott Jupiter verwäscht sich in der Zone künstlerischer Freiheit.)

In Heft 70 der Erfinder-Serie flucht Dig ebenso: "... beim Jupiter!" Das ist eine Übersetzung des englischen Ausdrucks "By Jove!", eines tabuistischen Fluchs, der den Namen Gottes vermeidet und im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr beliebt war. Jove ist die englische Form von Iovis alias Jupiter und enthält gleichzeitig Anklänge an Jehova bzw. Jahweh.

Im Heft 101 flucht der Metzger Marius: "Beim Jupiter, Emilia, was soll dieses Geschrei!"

In der Amerika-Serie des Mosaik von Hannes Hegen tritt ein Butler Jupiter auf. Er verdankt seinen Namen einer verbreiteten Sitte der Südstaaten-Sklavenhalter, die ihre schwarzen Sklaven gerne mit solch prätenziösen Namen verhöhnten.

In der Abrafaxe-Römer-Serie

Im Heft 459 wird Jupiter von Spontifex, Titus Julius und einem Soldaten erwähnt. Spontifex ruft erschrocken: "Bei Jupiter - was war denn das?!", als die Abrafaxe mit einem lauten Knall erscheinen. Titus Julius denkt an den höchsten Gott, als er feststellt, dass er die Nacht in der Einöde Germaniens verbringen muss. Auch ein römischer Soldat am Limes ruft erschrocken: "Bei Mars und Jupiter ...".

Im Heft 460 ärgert sich Gaius Cornelius Tacticus über einen Legionär am Limes: "Bei Jupiter, seid ihr denn vollkommen verblödet?". Als später die Abrafaxe im Theater von Mogontiacum eine Explosion auslösen, rufen Malus und Stupidus: "Das muss der Zorn der Götter sein!" - "Gnade, oh Jupiter - wir sind unschuldig!"

Im Heft 461 ärgert sich Titus über den Sklaven Occius und ruft: "... da wundert man sich, dass Jupiter keinen Blitz herabschleudert!"

Im Heft 463 flucht Abrax: "Jupiter steh uns bei - sie sind alle eingesperrt!" Später ruft Occius verärgert: "Bei den Blitzen des Jupiter - ich werde unaufmerksam."

In Heft 465 wird Jupiter im redaktionellen Beitrag Gewimmel am Himmel als römische Entsprechung von Zeus erwähnt. Im Heft 466 wird er in der redaktionellen Rubrik Götter, Herrscher & Helden als Chef der Olympier vorgestellt.

In der Handlung von Heft 466 flucht Titus: "Oh, Jupiter, wie habe ich deinen Zorn erregt, dass du mich so strafst?

Im Heft 467 behauptet Occius gegenüber dem Centurio Vosincius, dass Titus und die Germanenkinder ertrunken seien. Diese Botschaft soll er nach Rom überbringen. Jupiter möge ihm dabei gnädig sein. Als Occius später den Bewachern von Califax und Thusnelda Wasser mit einem Abführmittel reicht, ruft der Legionär Latidus entsetzt: "Bei den Donnerschlägen des Jupiter - was ist das?". Occius versucht den Centurio zu überreden, den Tod von Titus und den Kindern nicht Marcus Julius Prudentio, sondern Aulus Flavius Improbus zu melden. Eine Belohnung sei ihm dafür sicher. Skeptisch erwidert Vosincius: "Dein Wort in Jupiters Ohr!". Auch Brabax droht den Tempelkultanhängern mit dem obersten Gott, als er mit Abrax aus dem Tempel der Annabellas flüchtet: "Haltet die Augen geschlossen oder Jupiters Blitz wird euch treffen!".

Auf Vadas Vorwurf, die entführte Selene sei ihm wohl egal, entgegnet Titus in Heft 469 entrüstet: "Bei Jupiter, das ist sie nicht!" Verräterischer wäre, wenn er bei Venus geschworen hätte ...
Später flucht Centurio Vosincius: "Und wo bei Jupiter sind Titus und die Kinder?!"

Im Heft 471 berichtet der Offizier eines Kastells den Abrafaxen von den Überfällen der Garamanten. Da er dafür keine Erklärung hat, meint er, dass nur Jupiter weiß, was in sie gefahren sei.

In Heft 472 flucht Marcus Julius Prudentio: "Bei Jupiter, das darf doch nicht wahr sein!". Später, bei seiner Rede vor Kaiser Trajan und den Senatoren von Rom, sagt er über die Chatten: "Aber bei Jupiter, es sind Barbaren ..."

"Bei Jupiter!" flucht Tullius Turbo in Heft 474, als er an Spartacus denkt.

"Bei Jupiter, Laris!" ruft Hadrian erleichtert im Heft 475.

Im Nebenuniversum Die ABRAFAXE

Im Heft # 6 - Auf Leben und Tod erhält Brabax vom Centurio Marcus den Rat, Jupiter dafür zu danken, dass heute der Tag der Venus sei. Auch Hypertonus dankt Jupiter, als Centurio Livius ihm Christen bringt.

Im Nebenuniversum Kleine Detektive

In der Episode Auf Knall und Fall flucht Inspektor Lestrade ebenfalls ein "... beim Jupiter!"

Im Nebenuniversum Anna, Bella & Caramella

Im Heft Gut gebrüllt! flucht Lucius Vorenos: "Bei Jupiter - ich bin kein Sklavenbefreier!".

Im redaktionellen Teil Die römischen Götter wird Jupiter als der höchste römische Gott vorgestellt. Als Iuppiter Tonans ist er der Herr über das Wetter und kann bei schlechter Laune Blitz und Donner auf die Erde schicken. Auf dem Kapitol, einem der sieben Hügel von Rom, wird er mit seiner Frau Juno und seiner Tochter Minerva verehrt. Als Iuppiter Stator steht er den Römern im Krieg bei, indem er die Heere zum stehen bringt.

Auftritt im Abrafaxe-Kalender

Im Januar-Blatt des Abrafaxe-Kalender 2015 - Die Abrafaxe auf dem Olymp zeigt Göttervater Jupiter den Abrafaxen, wie er die Geschicke des Lebens lenkt. Abrax und Brabax amüsieren sich über sein Marionettenspiel mit Herkules, während Califax eine Thomas-Schiewer-Puppe tanzen lässt.

Im Text wird erwähnt, dass Jupiter durch bloßes Kopfschütteln die Erde und den Sternenhimmel zum Erzittern bringt. Seinem grausamen Vater Saturnus, der alle seine Geschwister verschlang, entkam er nur durch eine List.

Externe Links

Jupiter tritt in folgenden Publikationen auf oder wird erwähnt

Mosaik von Hannes Hegen: 18, 19, 21, 70, 101, 210
Mosaik ab 1976: 459, 460, 461, 463, 466, 467, 469, 471, 472, 474, 475 (jeweils erwähnt)
Mittelteil von 465 (erwähnt), 466, 469 (erwähnt)
Die Abrafaxe 6 - Auf Leben und Tod (erwähnt)
Kleine Detektive: Auf Knall und Fall (erwähnt)
Anna, Bella & Caramella: 15 (erwähnt)
Abrafaxe-Kalender 2015 - Die Abrafaxe auf dem Olymp (Auftritt)
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