Pferdediebstahl

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Pferdediebstahl ist eine klassische Straftat. Auch im MOSAIK wird sie gelegentlich begangen oder zumindest vorgeworfen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Pferdediebstahl im MOSAIK

[Bearbeiten] England

Im Denis-Papin-Kapitel treffen die Digedags auf einem Jahrmarkt bei Dartmouth einen netten Mann, der sich erbietet, auf ihre Pferde Bobby und Jimmy zu achten. Leider stellt er sich als Pferdedieb heraus; die Missetat bleibt ungesühnt.

[Bearbeiten] Amerika

Viele Pferdediebe gibt es in der Amerika-Serie. Da wäre zunächst Roy Ross, der für seine Taten bereits eine - wenn auch recht erträgliche - Haftstrafe im Sheriff Office von Turtleville absitzt. Er ist den Digedags recht nützlich durch seine Kenntnis der örtlichen Verbrecherszene; sie erfahren von ihm einiges über die Mississippi-Piraten. Später in Kansas City wollen Mrs. Jefferson und Colonel Springfield die Piraten um Coffins zum Raub einer Kutsche und der zugehörigen Pferde aus der Western Lines Poststation überreden. Da diese aber lieber in den Saloon gehen (und dort wegen Unruhestiftung verhaftet werden), müssen die Lady und ihr Galan selbst 'ran. Der Colonel, der sich einiges auf seinen Pferdeverstand zugute hält, stellt sich jedoch reichlich dämlich an, weshalb die beiden von Postmeister Wilkes und seinen Leuten geschnappt und der Obhut von Sheriff Larry Mills übergeben werden.

Ebenfalls ihrer gerechten Strafe zugeführt werden die Pferdediebe in der Prärie um Jim Clark, die mehrmals versuchen, den Prärieindianern von Häuptling Büffelherz deren Mustangs zu rauben. Zunächst bleiben sie zwar unbehelligt, weil dem zuständigen Major Pinkerton im Fort am Bärenfluss die "Indsmen" nicht viel gelten. Als die Indianer jedoch zur Selbsthilfe greifen, an den Singenden Felsen mehrere "Bleichgesichter" als Geiseln nehmen und den Major damit zum Handeln zwingen, wird den Pferdedieben die Mustangherde schnell wieder abgejagt. Ihr zweiter Versuch - sie verkleiden sich als Offiziere der US-Army und behaupten, sie gehörten zum Stab von General Flibuster, der die Mustangherde wegen eines Verfahrensfehlers beschlagnahmen wolle - ist jedoch noch erfolgloser, denn sie werden von den Indianern erkannt und bekommen die Herde nicht ausgeliefert. Stattdessen werden sie schließlich endgültig gefangengenommen und zur Strafarbeit im Fort verdonnert. Dabei wiegt ihre Amtsanmaßung freilich schwerer als der Pferdediebstahl.

Im übrigen machen sich auch die Digedags sowie die Mississippi-Piraten bei der "Abreise" vom Fort am Bärenfluss des Pferdediebstahls schuldig. Sie alle werden dafür nicht belangt; die Piraten, weil sie gen Westen verschwinden, die Digedags, weil sie beim Friedensschluss zwischen Indianern und "Langmessern" helfen.

[Bearbeiten] Ungarn

Ludas Matyi ist unter der Tarnung als "Kaiserlicher Armeelieferant" mit einem Weintransport nach Ungarn unterwegs. Bei einer Burgruine in Transkarpathien rettet er dem vom Hungertod bedrohten Leutnant Altentrott das Leben. Doch des nachts stiehlt ihm der undankbare Bursche sein Zugpferd und macht sich davon. Der ohne Reittier zurückgelassene Matyi muss seinen Weg nun zu Fuß fortsetzen.

[Bearbeiten] Halberstadt und Magdeburg

Nachdem sie aus Halberstadt entkommen sind, finden die Abrafaxe und Johanna vor den Stadtmauern das Pferd von Graf Fennrich von Rabenhorst, das Arnulf von Wolfenstein mit einem Schwerthieb verscheucht hatte. Sie erkennen das Pferd jedoch nicht und nehmen es einfach mit, ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen. Später schenken sie es dem Köhler im finsteren Wald und seinen Söhnen als Dank für deren Hilfe. Der Rabenhorster erkennt seine Schindmähre in Magdeburg jedoch wieder, weshalb er den Köhler von der Stadtwache verhaften und vor den Schöffenhof bringen lässt; diesem droht nun der Galgen. Brabax eist den Köhler mit einer gewagten Argumentation, in der er dem Grafen u.a. Hochstapelei vorwirft (diese aber selbst begeht), wieder los. Bevor der Schwindel auffliegt, verduften der Köhler und seine Söhne.

[Bearbeiten] Frankreich

Um den mühseligen Weg quer durch Frankreich ein wenig zu erleichtern, wollen sich Abrax, Califax und Baldo ein Reittier beschaffen. Ohne Geld bleibt nur "borgen" übrig. Da kommt die Gelegenheit zupass, dass der bösartige Herzog von Caran d'Ache sein momentan etwas schwächelndes Pferd schlachten lassen will. Großzügig "retten" die Abrafaxe das Pferd und galoppieren davon. Leider scheut das Pferd vor Califax' Ratte und wirft die Reiter ab. Diese werden vom Herzog gefasst und zur Strafe für den Pferdediebstahl zu einer lebenslangen Ruderpartie auf des Herzogs Galeere verurteilt.

[Bearbeiten] Böhmerwald

Baron Uriel von Haxthausen hält Anna für eine Pferdediebin und will sie mit seiner Kanone niederschießen. Dabei beruhigt das Mädchen nur Uriels Ross und gönnt ihm einen kurzen Ausritt durch den Garten von Schloss Haxthausen.

[Bearbeiten] Neues von Runkel

Im Roman Ritter Runkel und seine Zeit verkauft der Pferdedieb Hans Trappel das zuvor gestohlene Pferd wieder seinem Besitzer Frater Anselmo.

Im Roman Ritter Runkel - Der Diplomat wird Heinz am Stadttor von Colmar als Pferdedieb verhaftet, denn er ritt das Pferd eines ermordeten Kaufmanns.

[Bearbeiten] Pferdediebstahl in Literatur, Film und Rechtswesen

Der Pferdediebstahl ist ein beliebtes Sujet vieler Filme und Romane. Insbesondere kommt kaum ein Werk zum Wilden Westen ohne Pferdediebe aus. So findet man das Thema u.a. bei Karl May (der selbst Pferdedieb war) und bei Friedrich Gerstäcker, vor allem in den Regulatoren von Arkansas.

[Bearbeiten] Pferdediebstahl wird in folgenden Mosaikheften bzw. Romanen begangen oder erwähnt

Mosaik von Hannes Hegen: 64, 160, 164, 166, 167, 168

Mosaik ab 1976: 5/79, 385, 387, 409

Mädchen-Mosaik: 01

Romane: Ritter Runkel und seine Zeit, Ritter Runkel - Der Diplomat
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