Byzantinischer Bilderstreit

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Version vom 10:56, 5. Jul. 2023

Der byzantinische Bilderstreit wird in der Orient-Okzident-Serie im Mosaik ab 1976 erwähnt.

Der byzantinische Bilderstreit war eine theologische Auseinandersetzung um die Verehrung von Bildern religiösen Inhalts, die im 8. und 9. Jahrhundert in Byzanz stattfand. Die Ikonenverehrer (Ikonodule) verehrten bildliche Darstellungen der göttlichen Wesen, während die Ikonoklasten die Bildnisse zerstören wollten. Der Bilderstreit wurde im Jahr 843 beendet.

In der Handlung

In der Orient-Okzident-Serie bricht der Streit zwischen den kaiserlichen Beratern Staurakios und Aëtios bei der Gestaltung des Festumzuges anlässlich der Stadtgründung von Konstantinopel aus. Staurakios möchte, dass wieder ein Festwagen mit der Ikone der Gottesmutter den Festumzug anführt. Aëtios schlägt vor, dass an der Spitze des Umzuges der Elefant Abul Abbas die Zuschauer beeindruckt.

Califax hört von dem Streit und lässt sich vom kaiserlichen Tafelmeister erklären, worum es bei dem Streit geht. Er erfährt, dass sich die Bilderverehrer Ikonodule nennen und ihre Gegner die Ikonoklasten sind. Als er sich darüber lustig macht, rät ihm der Domestikos, seine Zunge zu hüten, denn in den Fragen der Religion versteht man hier keinen Spaß. Schließlich sorgen die Abrafaxe dafür, dass sie mit dem Elefanten den Festumzug anführen.

Externer Verweis

Der byzantinische Bilderstreit wird in folgenden Heften thematisiert

569, 570, 571
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