Taddäus Tingel

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Ein sehr bestechlicher Zirkuschef

Taddäus Tingel ist eine Figur aus der Erfinder-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Tingel ist der Direktor des nach ihm benannten Wanderzirkusses - des Circus Tingel. Mit seinem Zirkus ist er anno 1850/51 an der deutschen Ostseeküste unterwegs und gastiert unter anderem in Kappeln. Sein Aussehen entspricht einem typischen Zirkusdirektor - schwarzer Frack und Zylinder, dazu eine große Peitsche. Letzteres lässt darauf schließen, dass er wohl die große Raubtierschau höchstpersönlich vorführt, und/oder die Hohe Schule, zumal er anfangs auch hoch zu Ross unterwegs ist.

Die Digedags suchen Tingel auf, um sich ihm als Eskimos unterzujubeln. Sie wollen damit den dänischen Admiral Nils Nilsen ausstechen, dessen Plan es ist, den deutschen Brandtaucher mit Hilfe von Zirkus-Eskimos endgültig auszuschalten. Die Digedags konnten den Plan ausspionieren und bitten nun Tingel, sie dem Admiral als seine besten Eskimos anzupreisen. Tingel, welcher sich anfangs durch die Anrede "berühmter Direktor" sehr geschmeichelt gefühlt hat, weist dieses Ansinnen zunächst empört von sich. Als ihm die Digedags aber einen großen Beutel Geld in die Hand drücken, ändert er sofort seine Meinung und versichert den Digedags, er würde den "Scherz" mitmachen. Als kurz darauf der Admiral im Zirkus eintrifft und nach den besten Eskimos fragt, erklärt Tingel, die (als "Diglu und Daglu" verkleideten) Digedags seien seine besten "Kalt- und Unterwasserschwimmer". Der Admiral lässt sich von Tingel erfolgreich belügen und zieht mit seinen "Experten" von dannen.

[Bearbeiten] Sprechender Name

Der Name des Direktors, Tingel, weist darauf hin, dass er mit seinem Wanderzirkus in der Welt herumtingelt (wandert).

[Bearbeiten] Auftritt im Mosaik

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