Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus

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Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus ist ein schwäbisches Volkslied aus dem Remstal, das seit dem 19. Jahrhundert belegt ist. Es wurde von Friedrich Silcher publiziert; die zweite und dritte Strophe stammen von Heinrich Wagner. Das Lied spielt im MOSAIK und rund ums MOSAIK immer wieder eine Rolle.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Muss i denn und das MOSAIK

[Bearbeiten] Das Volkslied in der Runkel-Serie

Die Digedags singen das Lied, als sie sich von der Burg Rübenstein verabschieden und in den Orient ziehen. Sie wollen Ritter Runkel damit etwas aufmuntern.

[Bearbeiten] Elvis Presley und das deutsche Volkslied

Elvis Presley sang dieses Lied am Ende seiner Militärzeit in Deutschland in einer englisch-deutschen Mischfassung (Wooden Heart). Dies wurde als Dankeschön für seinen Aufenthalt in Deutschland gewertet. Elvis war vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960 in hessischen Friedberg stationiert. Er lernte hier seine spätere Frau Priscilla kennen.

Im Heft 4 der Reihe Die ABRAFAXE wird Elvis durch die Abrafaxe an seinen Germany-Aufenthalt erinnert. Spontan singt er noch einmal das bekannte Volkslied.

[Bearbeiten] Muss i denn und Blackbeards Schatz

Der Titel des Onepagers ...und du, mein Schatz, bleibst hier! zitiert die zweite Zeile der ersten Strophe von Muss i denn (siehe unten), wobei aus der Frage ein Befehl wird.

Die Abrafaxe werden hier von Blackbeards Geist in eine Höhle geführt und eingesperrt, in der sich ein U-Boot befindet.

[Bearbeiten] Liedtext der Erstveröffentlichung 1827

Das Lied trug ursprünglich den Titel Abschied, später auch Der wandernde Liebhaber. Die im Onepager genutzte Zeile ist fett hervorgehoben.

Abschied

Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus, Städtele naus,
und du, mein Schatz, bleibst hier?
Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
kehr i ein, mein Schatz, bei dir.
Kann i gleich nit allweil bei dir seyn,
han i doch mein Freud' an dir;
wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
kehr i ein, mein Schatz, bei dir.

Wie du weinst, wie du weinst, dass i wandere muss, wandere muss,
wie wenn d' Lieb' jetzt wär' vorbei;
sind au draus, sind au draus der Mädele viel, Mädele viel,
lieber Schatz, i bleib dir treu.
Denk du net, wenn i e n' Andre seh,
no sey mein Lieb vorbei,
sind au draus, sind au draus der Mädele viel, Mädele viel,
lieber Schatz, i bleib dir treu.

Ueber's Jahr, über's Jahr, wenn me Träubele schneidt, Träubele schneidt,
stell' i hier mi wiedrum ein,
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, Schätzele noch,
so soll die Hochzeit seyn.
Ueber's Jahr, da ist mein Zeit vorbei,
da g'hör i mein und dein,
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, Schätzele noch,
so soll die Hochzeit seyn.

[Bearbeiten] Externe Verweise

[Bearbeiten] Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus spielt für folgende Publikationen eine Rolle

Mosaik von Hannes Hegen: 98

Die Abrafaxe: Die Abrafaxe 4 - Flucht unter Palmen

Die Abrafaxe in der SUPERillu: ...und du, mein Schatz, bleibst hier!
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