Entschädigte Händler

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Die entschädigten Händler sind Figuren aus der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Bei den Händlern handelt es sich um Kaufleute, welche von dem Raubritter Graf Kuckucksberg um ihr Eigentum gebracht worden sind. Wahrscheinlich stammen sie aus der näheren Umgebung der Kuckucksburg beziehungsweise zumindest aus dem Herzogtum Schnorrershausen. Zwar hat der Kuckucksberger sicher auch Händler aus fernen Gegenden überfallen, welche ihm unglücklicherweise über den Weg gereist sind. Doch legen die Umstände, unter denen die Kaufleute auftreten, einen Wohnsitz in der näheren Umgebung nahe.

Nachdem nämlich Ritter Runkel mit der Hilfe zahlreicher Verbündeter die Kuckucksburg erobert und den Raubritter gefangen gesetzt hat, lässt er die geschädigten Händler benachrichtigen, damit sie ihr Eigentum zurückerhalten können. Nur kurze Zeit später treffen bereits die ersten dieser Händler auf der Burg ein, während Runkels Mannen noch damit beschäftigt sind, die reich gefüllten Keller der Burg zu leeren und die geraubten Waren im Burghof zwecks Abholung aufzustapeln. Daher können die Händler nicht von allzu weit her gekommen sein.

Glücklich und zufrieden suchen die Händler aus den gestapelten Waren ihr Eigentum heraus und gehen ihrer Wege. Nach Runkels Krönung zum Grafen durch Herzog Eberhard dem Beleibten von Schnorrershausen sorgt der Rübensteiner dafür, dass die Kaufleute keine unmäßig hohen Zölle und Wegegelder mehr zahlen müssen. Da die Händler Runkel dafür sehr dankbar sind - abgesehen davon, dass sie nun auf sicheren Straßen einherfahren können -, preisen sie als Gegenleistung überall, wohin sie fahren, seine Heldentaten.

[Bearbeiten] Die Händler treten in folgendem Mosaikheft auf

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