Tetzelkastenräuber

Aus MosaPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Frecher Tetzelkastenräuber

Der Tetzelkastenräuber ist eine Figur in der Reformations-Serie des Mosaik ab 1976.

Der Kardinal Albrecht von Brandenburg lässt sich berichten, warum die Einnahmen von Tetzel in Jüterbog so gering waren. Dort kaufte jemand einen Ablassbrief und ließ sich von Tetzel bestätigen, dass dieser Ablass auch für eine Sünde gelte, die er erst in der Zukunft begehen würde. Nachdem Tetzel mit den reichlichen Einnahmen die Stadt verlassen hatte, überfiel ihn der besagte Herr mit seinen Helfern und raubte den Tetzelkasten. Als Tetzel ihm mit dem Höllenfeuer drohte, lachte der freche Räuber und zeigte ihm den besagten Ablassbrief, den er eigens für diese Tat erworben hatte.

Hintergrund

Diese schalkhafte Episode ist tatsächlich belegt, freilich von mehreren Orten, neben Jüterbog z.B. auch in Berlin und Königslutter. Es ist davon auszugehen, dass es sich um eine Wandersage handelt, die sich an verschiedene mit Tetzel verbundene Orte heftete. Ob es sich also wirklich - wo auch immer - so ereignet hat, ist nicht sicher zu sagen, dafür ist die Geschichte auch zu schön und "naheliegend".


Vom Tetzelkastenräuber wird in folgendem Mosaikheft berichtet

488
Persönliche Werkzeuge