Zürich

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Zürich ist die größte Stadt der Schweiz. Sie wird kurz in der Serie Anno 1704/05 des Mosaik ab 1976 erwähnt.

Der Baron Arminius von Blechreder, der mit einem großartigen Geschenk (die Abrafaxe als potentielle Hofzwerge) die Gunst des französischen Königs Ludwigs XIV. zu erlangen hofft, hat damit ausgesprochenes Pech und handelt sich stattdessen die königliche Ungnade ein. Damit steht fest, dass der König nichts zur Rettung der barönlichen Besitzungen bei Knödlingen unternehmen wird. Der Besitz des Barons ist nämlich wegen der bevorstehenden Besetzung Bayerns durch österreichische Truppen akut bedroht. Nunmehr glaubt der Baron, keine andere Wahl zu haben, als ins Exil in die Schweiz zu gehen. In Zürich habe er nämlich noch ein kleines Sparkonto, meint er zu seinem Kutscher.

Wie umfangreich das Konto des Barons in Zürich ist, bleibt unbekannt. Jedenfalls spielt das MOSAIK damit auf die heute bekannt-berühmte Rolle Zürichs und seiner Banken im internationalen Finanzgeschäft und auf die Verwahrung von fragwürdigen Vermögen auf Schweizer Konten an. Für die damalige Epoche ist diese Anspielung eher anachronistisch, da Zürich und die Schweiz besagte Rolle erst ab etwa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielten.

Erwähnt in folgendem Heft

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