Tierhefte

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Zwei besondere Ausnahmen im MOSAIK sind die beiden so genannten Tierhefte 3 und 5 des Mosaiks von Hannes Hegen.

In diesen Heften wird jeweils eine eigene abgeschlossene Comic-Geschichte erzählt, in denen aber nicht die Digedags, sondern vermenschlichte Tiere (bzw. theriomorphe, also tiergestaltige Menschen) als Haupt- und Nebenfiguren fungieren. Diese erleben in einer Welt der sprechenden Tiere, die der damaligen Gegenwart der fünfziger Jahre nachempfunden ist, amüsante Episoden.

Auch wenn für diese Hefte oftmals Disney-Comics als Vorlage gelten, stehen sie doch eher in der Tradition deutscher Comicgeschichten der 50er Jahre und sind Fix und Foxi näher als Micky Maus und Donald Duck. Auf der Suche nach Vorbildern für die Hefte landet man aber doch wieder bei Disney, allerdings eher bei den bewegten Bildern, der Cartoonreihe Silly Symphonies.

Als Parallele zu Disney gilt bspw. die Entenfamilie Watschelmann aus Mosaik 3, deren drei gleich aussehende Kinder an die drei Neffen von Donald Duck erinnern. Im Mosaik 5 spielt ein Erpel die Hauptrolle. Inwiefern Donald Duck hierfür Pate stand, kann nur vermutet werden.

Bis heute sind die Mosaiks von Hannes Hegen # 3 und 5 die einzigen Hefte, in denen weder die Digedags noch die Abrafaxe, sondern ganz andere Hauptfiguren auftreten. Einzig die beiden Mäuse Iffi und Fiep stellen eine Kontinuität zum Digedags-Universum dar.

Es ist durchaus möglich, dass sich die Digedags-Abenteuer eigentlich immer mit einem Tier-Abenteuer abwechseln sollten. Hannes Hegen hatte dieses Konzept dann aber fallengelassen.

Auffällig an den Tierepisoden ist aber, dass sie von ihrer Gestaltung, der Erzählweise und dem Handlungsablauf her in der gleichen mosaik-typischen Art und Weise gestaltet sind, wie die anderen Hefte aus dieser Zeit. Selbst die allbekannte Kartusche ist in ihrer damals bewährten Form auf der linken oberen Ecke der Seite 2 zu finden.

Zu den Tierheften gehören folgende MOSAIKs

3, 5
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