Kaiser Franz Joseph I.

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Franz Joseph wurde - nachdem sein Onkel Ferdinand I. zurückgetreten war und sein Vater auf die Thronfolge verzichtete - bereits mit 18 Jahren Herrscher des Habsburgerreiches. Im Jahre 1854 heiratete er seine erst 16jährige Cousine [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeth]] von [[Bayern]]. In seine lange Regierungszeit fiel die Niederlage gegen [[Preußen]] 1866, der so genannte Ausgleich mit [[Ungarn]] 1867 (formelle Gründung [[Österreich-Ungarn]]s), die Besetzung der [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Provinzen Bosnien und Herzegovina 1878 und der Beginn des Ersten Weltkriegs 1814. Franz Joseph war ein höchst reformunwilliger Herrscher; andererseits stellte er in den letzten Jahren der Donaumonarchie das einzige verbindende Element dar.
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Im persönlichen Umfeld hatte der Kaiser viele Tragödien zu erleben: Sein Bruder [[Erzherzog Maximilian|Maximilian]] wurde 1867 in [[Mexiko]] erschossen, sein Sohn Rudolf beging 1889 Selbstmord, seine Frau Elisbeth erlag 1898 einem Attentat und auch sein Neffe und Thronfolger Franz Ferdinand wurde 1914 ermordet.
== Anmerkungen ==
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Version vom 10:30, 9. Okt. 2007

Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) aus dem Hause der Habsburger war von 1848 bis zu seinem Tode Herrscher von Österreich-Ungarn. Er trug u.a. die Titel eines Kaisers von Österreich, eines Königs von Ungarn und eines Königs von Böhmen. Seine Gemahlin war Elisabeth von Bayern, genannt Sisi.

Kaiser Franz Joseph tritt in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen auf.

Inhaltsverzeichnis

Franz Joseph im MOSAIK

Der Kaiser besucht im März 1852 die Hafenstadt Triest. In Begleitung seines Bruders Maximilian und des Direktors des Österreichischen Lloyd möchte er hier anlässlich einer Bootsfahrt u.a. das Brandtaucher-Modell von Wilhelm Bauer begutachten. Zunächst lässt er sich von Direktor Bruck die Filiale des Österreichischen Lloyd zeigen, die allerdings gerade von den Digedags unter Wasser gesetzt worden ist. Franz Joseph rät dem Direktor, den verantwortlichen Filialleiter Meinrath besser woanders einzusetzen, denn der sei ja vollkommen konfus.

Später kommt es auf der kaiserlichen Jacht im Hafen von Triest tatsächlich zu der Begegnung mit Wilhelm Bauer. Der Kaiser, sein Bruder, Direktor Bruck sowie Bauer und die Digedags steigen in eine schmucke Barke um, von wo aus Bauer nun sein Modell tauchen lässt. Franz Jospeh und seine Entourage sind beeindruckt und befürworten den Bau des Brandtauchers.

Franz Joseph in der Geschichte

Franz Joseph wurde - nachdem sein Onkel Ferdinand I. zurückgetreten war und sein Vater auf die Thronfolge verzichtete - bereits mit 18 Jahren Herrscher des Habsburgerreiches. Im Jahre 1854 heiratete er seine erst 16jährige Cousine Elisabeth von Bayern. In seine lange Regierungszeit fiel die Niederlage gegen Preußen 1866, der so genannte Ausgleich mit Ungarn 1867 (formelle Gründung Österreich-Ungarns), die Besetzung der osmanischen Provinzen Bosnien und Herzegovina 1878 und der Beginn des Ersten Weltkriegs 1814. Franz Joseph war ein höchst reformunwilliger Herrscher; andererseits stellte er in den letzten Jahren der Donaumonarchie das einzige verbindende Element dar.

Im persönlichen Umfeld hatte der Kaiser viele Tragödien zu erleben: Sein Bruder Maximilian wurde 1867 in Mexiko erschossen, sein Sohn Rudolf beging 1889 Selbstmord, seine Frau Elisbeth erlag 1898 einem Attentat und auch sein Neffe und Thronfolger Franz Ferdinand wurde 1914 ermordet.

Anmerkungen

  • Für seine 22 Jahre wirkt der Kaiser im MOSAIK recht alt. Noch viel mehr trifft das auf seinen damals 19jährigen Bruder Maximilian zu, der im MOSAIK gar einen weißen Rauschebart trägt.

Externer Link

Kaiser Franz Joseph I. tritt in folgendem Mosaikheft auf

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