Ilchan

Aus MosaPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Der weise Ilchan

Der namenlos bleibende Ilchan ist eine Figur der Don-Ferrando-Serie. Von ihm erzählt ein orientalischer Märchenerzähler im Hodscha-Nasreddin-Kapitel.

Der anatolische Fürst Tumal Garniz beschwert sich beim Ilchan, da der aufmüpfige Hodscha Nasreddin einen seiner Ochsen als seine Jagdbeute betrachtet. Der Ilchan zitiert den Hodscha an seinen Hof, wo dieser drei Aufgaben lösen muss, was ihm mit Gewitztheit und Schläue auch gelingt. Daraufhin hin bescheinigt ihm der Ilchan die Rechtmäßigkeit seines Anspruchs.

Anmerkungen

  • Die Ilchane (persisch ‏سلسله یلخانی‎, DMG Silsilaye Īlḫānī; Chinesisch: 伊利汗国; alternativ auch: Il-Khane oder Ilkhane - "Provinz-Fürsten") waren eine mongolische Dynastie in Persien und Zentralasien (1256-1335). Gegründet wurde das Reich der Ilchane durch den Mongolenfürsten und Feldherrn Hulagu, einen Enkel des Dschinghis Chan.
  • Da der Ilchan im MOSAIK nicht mit einem Namen benannt wird, kann man den Reichsgründer Hulagu (reg. 1256-1265) oder seinen Sohn Abaqa (reg. 1265-1282) als mögliche Vorlagen vermuten.


Der Ilchan spricht sein Urteil in folgendem Mosaikheft

4/83
Persönliche Werkzeuge