Mosaik - Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella & Caramella 12 - Kaiserinschmarrn

Aus MosaPedia
Zur Navigation springenZur Suche springen
Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2012
Tb 012 ABC.jpg
Nachdruck in Am Kaiserhof
Umfang 52 Seiten (36 Comicseiten)
Panel 156 + Titelbild + Rückseite
Katalog -
Reihe Anna, Bella & Caramella
Pluto-Gaetana-Serie
Heft davor Die Pferdeflüsterin
Heft danach Adel verpflichtet

Comic[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Endlich in Wien angekommen, wartet schon die erste böse Überraschung auf die Annabellas. Graf Tenebroso, neuer geheimer Kammerjäger der Kaiserin, ist in der kaiserlichen Kutsche mitgereist. Das erbost nicht nur den knapp hüfthohen Kaiser Franz-Joseph. Auch Bella verhagelt die Anwesenheit ihres geliebten Feindes die Laune. Die Lästereien der französischen Schnepfe Kaiserin Eugénie de Montijo über Pluto verderben auch Sissi und Anna die Stimmung. Angesichts der explosiven Gewitterstimmung bei der anwesenden Damenwelt ist Tenebroso froh über den Befehl, Dr. Seeburger aufzusuchen. Das Kaiserlein befolgt den Befehl, sich ins Schloss zu trollen, augenblicklich.
Sissi beordert das Kaiserlein ins Schloss
Anna versorgt Pluto Gaetana ab sofort gemeinsam mit Rittmeister Max. Frisch gestriegelt und gesattelt, bringen sie das Pferd in die Spanische Hofreitschule von Wien. Im Saal der Winterreitschule reitet Sissi sofort einige Trainingsrunden auf Pluto. Schließlich soll in wenigen Tagen ein Reitturnier stattfinden. Dort will sie der eingebildeten Eugénie eine vernichtende Niederlage zufügen. Ungebeten erschein die Konkurrentin mit ihrer Zofe Genoveva und lästert über Pferd und Reiterin. Die Französin hat aber Zweifel, ob sie gegen Pluto eine Siegchance hat. Ihre Zofe verspricht, sich darum zu kümmern. In den folgenden Tagen trainiert die Kaiserin vormittags und Anna heimlich abends mit Pluto, immer beobachtet und belauscht von der verschlagenen Genoveva.
Am Tag vor dem Turnier erzählt die listige Eugénie Sissi, dass Anna den armen Ackergaul allabendlich über die Reitbahn scheucht. Sissi ist stinksauer, sie will Anna vierteilen, teeren und federn. So in Gedanken versunken, bemerkt sie nicht, wie Genoveva ihr ein Jojo zwischen die Beine wirft. Die Schnurr wickelt sich um das kaiserliche Bein, ein kurzer, kräftiger Ruck an der Schnur und die Regentin stürzt die Treppe hinunter. Die Zofe besticht noch einen Schmierfink, ein Extrablatt der Kronen-Zeitung herauszugeben. „Kaiserin Elisabeth will Turnierteilnahme absagen – hat sie Angst, gegen Eugénie zu verlieren?“ lautet der Titel des Wurstblattes. Sissis Knöchel ist gebrochen, sie kann unmöglich antreten. Anna entdeckt das Jojo am kaiserlichen Fuß – damit ist klar, es war kein Unfall, sondern ein hinterhältiger Anschlag der Konkurrentin. Man folgt Caramellas Vorschlag – Anna verkleidet sich als Kaiserin und reitet das Turnier.
María Eugenia Ignacia Agustina de Palafox Portocarrero de Guzmán y Kirkpatrick – kurz: die Kaiserin von Frankreich - eröffnet das Turnier zu Wien. Sie absolviert als Erste den Hindernisparcours. Bis zum letzten Hindernis, dem Eulengraben, bleibt sie fehlerfrei. Als Halbprofi ist sie mit diesem schwierigen Element überfordert, strauchelt leicht und bekommt zwei Punkte Abzug. Nach ihr startet Anna, anmutig reitet sie über die Hindernisse. Für eine exzellente Levade erhält sie zwei Extrapunkte. Sie sieht schon wie die Siegerin aus – aber Genoveva hat noch ein Ass im Ärmel. Sie stellt eine Schüssel Kartoffelsalat, dessen Wirkung auf Pluto hat sie aus einem belauschten Gespräch von Anna und Max erfahren, hinter ein Hindernis. Seine Leibspeise witternd, zögert Pluto kurz, aber Anna gelingt es, sein Verlangen danach zu unterdrücken. Für das Zögern werden 2 Punkte abgezogen. Am Ende gewinnt Anna, dank der Extrapunkte, triumphal mit zwei Punkten Vorsprung.
Eugénie ist mehr als bedient und feuert augenblicklich ihr unfähige Zofe. Anna und ihren Freundinnen ergeht es nicht viel besser. Nach einem kurzen Lob für Annas Leistung werden sie von Sissi aus Stadt und Land verbannt. So will die Kaiserin erreichen, dass ihr Betrug beim Turnier ein Staatsgeheimnis bleibt und nie publik wird. Mit unbekanntem Ziel reisen die Mädels ab. Selbst Tenebroso wird die Auskunft über den Verbannungsort verweigert.

Figuren[Bearbeiten]

Bemerkungen[Bearbeiten]

  • ___

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Redaktioneller Teil[Bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Dieses Heft war das letzte der Reihe mit glitzerndem Mosaik-Schriftzug.
  • Auf der Homepage veröffentlichte der Verlag vorab zwei Coverentwürfe (Bilder 1, 2), sowie die unkolorierte Coverzeichnung (Bild 3).
  • Auf der Verlagshomepage wird das Heft unter einem Coverentwurf angeboten, der das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vortäuscht (Bild 4).
  • Vorab veröffentlichte der Verlag auch mehrere Seiten als Scribble (Bilder 5, 6).
  • Weiterhin wurde vorab ein Panel mit Sisi und Franz ohne Farbe (Bild 7) und mit Farbe (Bild 8) veröffentlicht.
  • Darüber hinaus gab es vorab auch einen Wien-Ausschnitt mit der Hofburg getuscht (Bild 9) und in Farbe (Bild 10) zu sehen.
  • Im Online-Adventskalender 2012 wurden drei Bilder vorgestellt, die die Entstehung der Seite 25 verdeutlichen (Bilder 11 bis 13).
  • 2013 erschien das Heft als E-Comic (Bild 14). Auf der Titelseite ist das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vorgetäuscht und es fehlt die Heftnummer. Newsletter 536 informierte über die Kindle-Ausgabe.

Externe Links[Bearbeiten]