Mosaik 201 - Der unerkannte Retter

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Stammdaten
Titelbild Erschienen September 1992
Nachdruck in Sammelband 51 - Im Kloster
Umfang 36 Seiten
Panel 94 + Titelbild
Katalog 1.01.201
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Mittelalter-Serie
Kapitel: Das Buch mit den sieben Siegeln
Heft davor Das Gottesurteil
Heft danach Die Schlacht bei Legnano

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler, im Heft einer von Graf Bennos Begleitern und der Archipoeta
Graf Hetzel scheint seine Konkurrenten auf der Jagd nach dem Buch mit den sieben Siegeln endgültig losgeworden zu sein. Die von ihm ausgelöste Lawine hat die Abrafaxe, Floribert, den Grafen Benno und dessen Begleiter verschüttet. Doch kann der Graf seinen Triumph nicht auskosten, da eine Eisschicht unter ihm bricht und er in ein Eisloch fällt, aus dem er nicht mehr herauskommt.
Zwei Mönche - Hugo und Balduin - werden von dem bereits bekannten Sänger über die Alpen geführt. Sie sind auf dem Weg nach Legnano, wo sie den Kaiser daran hindern wollen, eine Schlacht gegen die Italiener zu schlagen. Die Ratte, die sich den Abrafaxen beim Alm-Bauernhof angeschlossen hatte, kann sich unter dem Schnee befreien und versucht nun, die Reisenden auf die Verschütteten aufmerksam zu machen. Dies gelingt ihr nach großer Anstrengung auch und mit Hilfe des den Sänger begleitenden Bernhardiners werden die die fast erfrorenen Italienreisenden geborgen. Die Mönche und der Sänger bringen die Geretteten in eine Höhle, wo man bei Lagerfeuer die regnerische Nacht verbringt. Um sich die Zeit zu verteiben und einen Konflikt zwischen den Kaisertreuen und den Anhängern des Papstes zu vermeiden, erzählen der Graf, seine Begleiter und der Sänger von der Gerechtigkeit und Weisheit ihres Herrn:
Einst fand ein armer Müllerbursche in einer Höhle einen Schatz. Um nicht selbst als Räuber verdächtigt zu werden, meldete er seinen Fund Barbarossa, der damals noch König war. Zum Dank und als Anerkennung für seine Ehrlichkeit belohnte der König den armen Mann, so dass dieser sich eine Mühle bauen und eine Familie gründen konnte. Nun befand sich in diesem Schatz ein goldener Becher, den der König selbst einmal verschenkt hatte. Er wollte herausbekommen, wer sich diesen Schatz zusammen geraubt hatte. Der Schatz blieb in der Höhle und Barbarossa ließ verlautbaren, dass er jenen Becher verloren hätte. Dem Finder versprach er eine hohes Amt bei Hofe. Und tatsächliche meldete sich ein verarmter Graf mit dem Becher. Es stellte sich heraus, dass dieser um ein adliges Fräulein geworben hatte, diese ihn jedoch verschmähte, da er zu arm war. So überfiel er all ihre reichen Freier und raubte sich den Schatz zusammen. Der König ließ den Grafen einen Hund zum Altar tragen, verbot ihm, sein Lebtag eine Adlige zu heiraten, und warf ihn für einige Jahre ins Gefängnis. Seitdem war dieser Graf des Kaisers ärgster Feind, denn dieser wollte ihn auch nach seiner Haftstrafe nicht begnadigen.
Als die Abrafaxe erfahren, dass eben jener Graf niemand anderer als Graf Hetzel ist, wird Brabax klar, dass der Müller der Vater von Anna sein muss, die er und Califax im Benediktinerkloster kennen gelernt hatten. Graf Hetzel muss nach seiner Freilassung erfahren haben, dass dieser Müller ihn verraten hatte, und aus Rache steckte er die Mühle in Brand.
In der Zwischenzeit füllt sich das Eisloch, in dem Graf Hetzel gefangen ist, mit Regenwasser, so dass es ihm gelingt, aus seinem Gefängnis zu entkommen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

Teil 2 der HRR-Bastelkarte
  • zweiter Teil des Posters zum HRR
  • Deutschland zur Zeit Barbarossas, Teil 2
  • Expedition in die Räuberhöhle
  • Ratten!
  • Leserpost
  • Baseball
  • Lebensweisen im Mittelalter: Die Bauern
  • Radiotipps, Gewinner des Preisausschreibens
  • Anzeige und Abo-Formular

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Der Comicteil schrumpft für den Rest des Jahres 1992 um 4 Seiten.
  • Von diesem Heft erschien im Mai 1994 eine russische Ausgabe beim Moskauer Verlag ОГОНЁК.
  • 2009 erschien außerdem eine limitierte ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius (Bild 2).
  • 2020 wurde eine nicht verwendete Zeichnung für die Seite 2 veröffentlicht (Bild 3). Dazu erschien folgender Text: "Bei der Digitalisierung unserer älteren Hefte stoßen wir immer wieder auf Kuriositäten oder sogar auf uns bislang unbekannte Zeichnungen. So wie diese Figurine von Archipoeta samt Bernhardiner Bello aus der Pinselspitze von Irmtraut Winkler-Wittig, die eigentlich für die Seite 2 des MOSAIK 201 vorgesehen war, aber es letztlich nicht bis dahin schaffte."

[Bearbeiten] Externe Links

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