Mosaik von Hannes Hegen 28 - Alarm in der Raumstation

Aus MosaPedia

(Weitergeleitet von Alarm in der Raumstation)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stammdaten
Titelbild Erschienen März 1959
Nachdruck in
Umfang 24 Seiten
Panel 96 + Titelbild
Katalog 1.01.028
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Neos-Serie
Kapitel: Peer-Tyla-Kapitel
Heft davor Die neue Sonne
Heft danach Auf dem Neos verschollen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Vergnügt genießen die Digedags die Annehmlichkeiten des Erholungsparks im Raumschiff RS-X1, wo sie sich von Siria Kysur fotografieren lassen. Während sie dabei sind, sich zu entscheiden, welches von den Fotos sie als Andenken behalten wollen, werden sie zum Prozess gegen Peer Tyla eingeladen. Dieser läuft völlig anders, als Peer Tyla es erwartet hat. Anstatt den Verdacht der Spionage endgültig auf Bhur Yham zu richten, dreht dieser den Spieß um und beschuldigt nun seinerseits den Kommandanten. Dieser ist empört, doch alle Beweise sprechen gegen ihn. Peer Tyla wird seines Postens enthoben und soll als Offizier sein Ehrenwort geben, bis zur endgültigen Gerichtsverhandlung auf dem Neos, keinen Fluchtversuch zu unternehmen.
Inzwischen nähert sich die RS-X1 dem Neos. Bhur Yham erklärt nun den Digedags, dass man nicht direkt auf dem Planeten landen werde sondern erst in eine Raumstation umsteigen müsse. Dort wird die Expedition schon mit Spannung erwartet. Ganz besonders ist man aber auf die drei Erdlinge neugierig. Bhur Yham wird ganz herzlich von dem Kommandanten der Station empfangen, der sich sogleich nach Peer Tyla erkundigt. Als dieser erfährt, dass dieser als Spion des Großneonischen Reichs entlarvt worden ist, mischen sich die Digedags in das Gespräch ein und fragen, wo denn Peer Tyla nun abgeblieben ist. Als Bhur Yham darauf nicht antworten kann, machen sich die Digedags sofort auf die Suche. Von einem Stationsmitarbeiter, der natürlich nicht weiß, wer Peer Tyla wirklich ist, erfahren sie, dass dieser mit einem Raumtaxi weggeflogen ist. Die Digedags vermuten, dass er zur großneonischen Raumstation geflüchtet ist. Ohne zu fragen, ob sie es überhaupt dürfen, besteigen die beiden sofort ein weiteres Raumtaxi und nehmen die Verfolgung auf. Es gelingt ihnen, unbemerkt in die feindliche Raumstation zu gelangen, welche sich noch im Bau befindet.
Dort entdecken sie Peer Tyla, welcher gerade mit dem Kommandanten der großneonischen Raumstation verhandelt. Als Dig dabei sein Käppi verliert, werden die Digedags doch noch entdeckt und gefangen genommen. Der Kommandant klagt sie der Spionage an und will sie unverzüglich in den Weltraum schießen lassen, doch Peer Tyla hat eine bessere Idee. Er will mit Hilfe der Digedags auch noch Sinus Tangentus in seine Gewalt bringen, der als genialer Wissenschaftler dem Reich von großem Nutzen sein könnte. Der Kommandant stimmt zu und erteilt zwei seiner Offiziere den Auftrag, sich für einen Spezialauftrag fertig zu machen. Die Beiden müssen sich andere Uniformen anziehen und werden dann, zusammen mit den Digedags, von Peer Tyla zurück zur Raumstation der Republikanischen Union geflogen.
Dort geben sie sich als Beauftragte der Obersten Raumfahrtbehörde aus, um Zugang zu erlangen. Während Peer Tyla im Raumtaxi bleibt, müssen die Digedags die beiden feindlichen Offiziere zu Sinus Tangentus bringen. Damit sie dabei erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen, bedrohen die Großneonier sie mit Pistolen. Man findet den Gesuchten in der Bücherei auf der Raumstation und kann ihn ohne große Schwierigkeiten zum Raumtaxi bringen. Der Coup scheint geglückt, doch da wird das Raumtaxi von einem diensthabenden Offizier entdeckt. Da er keine Starterlaubnis erteilt hatte, erkundigt er sich sofort, wer da die Station verlassen hat. Man teilt ihm mit, dass es zwei Inspektoren der Obersten Raumfahrtbehörde gewesen sind. Da diese aber keinen Besuch auf der Station angemeldet hat, vermutet der Offizier, dass es Spione gewesen sein müssen und ordnet sofort die Verfolgung an. Mit seinem sehr viel schnelleren Polizeischiff gelingt es ihm auch mühelos, das flüchtige Raumtaxi einzuholen und von der Raumstation des Großneonischen Reichs abzudrängen. Peer Tyla versucht nun direkt auf dem Neos zu landen. Es kommt zu einem Schusswechsel zwischen den beiden Schiffen, bei denen das flüchtige Raumtaxi getroffen wird. Es stürzt auf den Neos ab und explodiert dort unweit der Hauptstadt der republikanischen Union. Der Offizier bejubelt seinen Erfolg und hofft auf eine nette Anerkennung. Doch nach seiner Rückkehr auf die Raumstation muss er von seinem entsetzten Kommandanten erfahren, dass sich an Bord des abgeschossenen Raumtaxis auch die kostbaren Erdenbewohner befunden haben. Obwohl man nicht glaubt, dass jemand den Absturz überlebt hat, verständigt man doch die Polizei, die die Absturzstelle sofort ausfindig machen soll.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Die Seite 15 macht glasklar, wer die Bösen sind. Die Großneonier haben böse Fratzen, gierige Bluthunde, ihr Führer trägt gern Uniform, die Pistole sitzt locker an der Hüfte und am Ärmel prangt ein nur leicht verfremdetes dreiarmiges Hakenkreuz.
  • Das Heft hat einen klassischen Cliffhanger: Die Digedags scheinen den Absturz nicht überlebt zu haben (obwohl man dies als Fan natürlich nicht glauben kann).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter (unter Vorbehalt)

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge