Schröpfen

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Schröpfköpfe werden in der Johanna-Serie des Mosaik ab 1976 eingesetzt. Hier dienen sie einem reisenden Bader als Allheilmittel gegen Kopfschmerzen und andere seelische Leiden. Er pflastert sie einer Frau mit Kopfweh und der rückwärtssprechenden Johanna an die Stirn - beidemale erfolglos.

Schröpfköpfe - auch Schröpfgläser genannt - sind rundliche Gefäße, die in der antiken, mittelalterlichen und naturkundlichen Medizin dem Absaugen schädlicher "Säfte" dien(t)en. Dazu werden sie erhitzt und an der vom Leiden betroffenen Stelle auf den Körper gesetzt. Wird die Haut an der Stelle vorher auch noch angeritzt, spricht man vom "blutigen", sonst vom "unblutigen Schröpfen". Eine kausale Wirkung des Schröpfens konnte bisher nicht nachgewiesen werden; wohl aber kann es als Placebo wirken.

Weiterführende Lektüre

Schröpfköpfe werden in folgendem Mosaik eingesetzt

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