Hofwijck

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(Huygens' Wasserschloss = Hofwijck (Voorburg, NL) [!?])
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Version vom 23:51, 23. Dez. 2010

Christiaan Huygens' Wasserschloss im Mosaik

Hofwijck ist eine 1639–42 im Auftrag niederländischen Dichters und Diplomaten Constantijn Huygens (1596–1687) erbaute Villa in Voorburg vor den Toren Den Haags. Nach dem Tod des Erbauers verbrachte dessen Sohn, der Gelehrte Christiaan Huygens (1629–1695), seine letzten Lebensjahre in Hofwijck. Das Haus beherbergt heute ein Museum, das Vater und Sohn gewidmet ist.

Die Handlung der Barock-Serie des Mosaik ab 1976 beginnt im Wohnhaus von Christiaan Huygens. Obwohl das im Mosaik abgebildete Wasserschlösschen kaum äußerliche Ähnlichkeiten aufweist, ist klar, dass nur Hofwijck gemeint sein kann.

Inhaltsverzeichnis


Califax in Huygens' Küche
Küchenherd im Museum Hofwijck

Die Geschichte von Hofwijck

Um ein Sommerhaus zum Rückzug vom hektischen Leben am Regierungssitz in Den Haag zu errichten, kaufte Constantijn Huygens 1639 ein Stück Land am Vlietkanal. Inspiriert durch den klassischen römischen Architekten Vitruvius, entwarf er in Zusammenarbeit mit dem Architekten Jacob van Campen selbst die Baupläne. Zum 1642 eingeweihten Haus in der Mitte eines Schwanenteichs gehörte ein weitläufiger Garten, der dem Leitbild eines harmonischen Paradieses auf Erden entsprechend in der Form und den Proportionen eines liegenden Menschen angelegt war.

Der von Constantijn Huygens gewählte Name Hofwijck kann auf verschiedene Weise gedeutet werden: zum einen bezogen auf den Rückzug vom Hofe (hof=Hof, wijck=entfliehen), zum anderen als Garten-Ort (hof=Garten, wijck=Ort).

Nach dem Tod seines Vaters im März 1687 zog der Astronom und Mathematiker Christiaan Huygens in Hofwijck ein. Er ließ einen Anbau errichten, in dem seine Bibliothek Platz fand. In einem Observatorium auf dem Dach des Anbaus stand ein großes hölzernes Fernrohr, mit dem Huygens und seine Gäste den Saturn und andere Himmelskörper betrachten konnten.

In den folgenden Jahrhunderten wurde zuerst der Garten, später auch das Haus zunehmend vernachlässigt. Das Haus entging zweimal nur knapp dem Abriss. In den 1860er Jahren konnte der damalige Besitzer nicht verhindern, dass die Eisenbahnlinie von Den Haag nach Gouda quer durch den Garten von Hofwijck geplant und gebaut wurde.

Erfolgreiche Initiativen zur Rettung von Hofwijck gab es im 20. Jahrhundert. Die 1913 gegründete Vereniging Hofwijck konnte das Haus 1914 erwerben, um die Wiederherstellung seines ursprünglichen Zustandes in Angriff zu nehmen. Bei der Instandsetzung wurde der damals dem 18. Jahrhundert zugeschriebene Anbau abgebrochen. 1928 wurde Hofwijck als Museum eröffnet. Ausgestellt sind unter anderem Gemälde und Bücher mit Bezug zur Familie Huygens. In einem Christiaan Huygens gewidmeten Raum sind verschiedene Uhrwerke und Uhren zu sehen.

Hofwijcks Garten ist nicht mehr in der ursprünglichen Ausdehnung erhalten. Die komplette Wiederherstellung des verbliebenen Teils begann erst 1987 im Zusammenhang mit dem Bau des neuen, höhergelegten Bahnhofs Voorburg. An der Stelle des "rechten Beins" befindet sich heute ein Parkplatz unter dem Bahnhof und der benachbarten Autobahnbrücke Marianneviaduct, am linken Bein wendet die Straßenbahn aus Den Haag.


Bis auf die Lage inmitten eines Teiches weist Huygens' Wasserschloss im MOSAIK kaum Ähnlichkeiten mit dem realen Hofwijck auf: Hofwijck ist ein quadratischer Ziegelbau von ca. 9x9m mit einem pyramidenförmigen Dach, das von einem quadratischen Schornstein überragt wird; zu Christiaan Huygens' Zeiten befand sich auf der Nordwestseite ein schlichter Anbau. Huygens' Wohnsitz im MOSAIK ist aus Natursteinblöcken gemauert und besitzt Giebel und Türmchen sowie ein vorgelagertes "Wärterhaus".

Huygens' Wasserschloss im MOSAIK

Nach einem Zeitsprung finden sich die Abrafaxe ...

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Externe Links

Huygens' Wasserschloss ist in folgenden Heften zu sehen

406, 407
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