Allotrius

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Allotrius hat sich einer [[Verschwörung gegen Cäsar Celsius]] angeschlossen, die den reichen [[Gallus]] auf den Thron bringen soll. In seiner Entscheidung wird er während eines ereignisreichen [[Hoffest von Cäsar Celsius|Hoffestes]] noch einmal bestärkt, als der Kaiser ihn öffentlich als ''Trottel'' bezeichnet und ihm empfiehlt, sich ein Beispiel an den [[Digedags]] und ihrer jodelnden [[Kuh Colombine]] zu nehmen. Dass diese Kuh etwas Besonderes ist, hat er natürlich mit professionellem Blick längst selbst bemerkt.
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Allotrius hat sich einer [[Verschwörung gegen Cäsar Celsius]] angeschlossen, die den reichen [[Julius Gallus]] auf den Thron bringen soll. In seiner Entscheidung wird er während eines ereignisreichen [[Hoffest von Cäsar Celsius|Hoffestes]] noch einmal bestärkt, als der Kaiser ihn öffentlich als ''Trottel'' bezeichnet und ihm empfiehlt, sich ein Beispiel an den [[Digedags]] und ihrer jodelnden [[Kuh Colombine]] zu nehmen. Dass diese Kuh etwas Besonderes ist, hat er natürlich mit professionellem Blick längst selbst bemerkt.
Da ihm die Digedags das Tier jedoch nicht verkaufen wollen (sie ist ihnen ans Herz gewachsen), will er sie stehlen. Er entwirft also mit einem Mitverschwörer, dem [[Intriganter Prätorianerhauptmann|Hauptmann]] der [[Prätorianergarde von Cäsar Celsius|Prätorianer]], einen raffinierten Plan, um sowohl die Digedags als auch Colombine zu [[entführ]]en. Dazu dreht er die Lampenölzufuhr kurz herunter und sorgt so für zappendüstere Dunkelheit im Saale. In deren Schutz verschleppen drei Prätorianer die Jodelkuh in Allotrius' Villa, und als die Digedags sie suchen gehen, werden sie vom Hauptmann gekidnappt.
Da ihm die Digedags das Tier jedoch nicht verkaufen wollen (sie ist ihnen ans Herz gewachsen), will er sie stehlen. Er entwirft also mit einem Mitverschwörer, dem [[Intriganter Prätorianerhauptmann|Hauptmann]] der [[Prätorianergarde von Cäsar Celsius|Prätorianer]], einen raffinierten Plan, um sowohl die Digedags als auch Colombine zu [[entführ]]en. Dazu dreht er die Lampenölzufuhr kurz herunter und sorgt so für zappendüstere Dunkelheit im Saale. In deren Schutz verschleppen drei Prätorianer die Jodelkuh in Allotrius' Villa, und als die Digedags sie suchen gehen, werden sie vom Hauptmann gekidnappt.
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'''Allotrius''' ist ein sogenannter [[sprechender Name]] und steht für einen ''Hallodri'', also einen Menschen, der nur ''Allotria'' (Unfug) im Sinn hat.
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''Allotrius'' ist ein sogenannter [[sprechender Name]] und steht für einen Hallodri, also einen Menschen, der nur Allotria (Unfug) im Sinn hat.
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:*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hallodri Der Hallodri in der Wikipedia]
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hallodri Der Hallodri in der Wikipedia]
== Allotrius tritt in folgendem Mosaikheft auf ==  
== Allotrius tritt in folgendem Mosaikheft auf ==  

Version vom 18:42, 29. Dez. 2014

Verschlagener Geselle: Allotrius

Allotrius ist eine Figur der Römer-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Allotrius ist der Zeremonienmeister von Cäsar Celsius; als solcher ist er insbesondere für den reibungslosen Ablauf der Belustigungen im Kaiserpalast zu Rom zuständig. Die störanfällige Beleuchtungsanlage gehört dabei zu seinen Sorgenkindern, doch glücklicherweise hat er in den Lampenölpumpsklaven tüchtige Mitarbeiter.

Er hat seinen Posten schon unter den beiden Vorgängern von Celsius inngehabt und will auch gerne noch den nächsten drei Kaisern dienen.

Der Verschwörer

Allotrius hat sich einer Verschwörung gegen Cäsar Celsius angeschlossen, die den reichen Julius Gallus auf den Thron bringen soll. In seiner Entscheidung wird er während eines ereignisreichen Hoffestes noch einmal bestärkt, als der Kaiser ihn öffentlich als Trottel bezeichnet und ihm empfiehlt, sich ein Beispiel an den Digedags und ihrer jodelnden Kuh Colombine zu nehmen. Dass diese Kuh etwas Besonderes ist, hat er natürlich mit professionellem Blick längst selbst bemerkt.

Da ihm die Digedags das Tier jedoch nicht verkaufen wollen (sie ist ihnen ans Herz gewachsen), will er sie stehlen. Er entwirft also mit einem Mitverschwörer, dem Hauptmann der Prätorianer, einen raffinierten Plan, um sowohl die Digedags als auch Colombine zu entführen. Dazu dreht er die Lampenölzufuhr kurz herunter und sorgt so für zappendüstere Dunkelheit im Saale. In deren Schutz verschleppen drei Prätorianer die Jodelkuh in Allotrius' Villa, und als die Digedags sie suchen gehen, werden sie vom Hauptmann gekidnappt.

Allotrius wird freilich seiner Neuerwerbung nicht froh - Colombine leidet nämlich an chronischem Schluckauf. Er verscherbelt das Tier daher schon am nächsten Tag einem orientalischen Viehhändler. Dieser ärgert sich bald, den Erzählungen dieses Hofmanns Gehör geschenkt zu haben, denn eine "Kuh, was singt und schluckt, will keiner".

Ob Allotrius für seine Verstrickung in die Verschwörung später zur Rechenschaft gezogen wird, ist nicht bekannt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, da man ihn nicht wieder zu sehen bekommt.

Anspielung

Allotrius ist ein sogenannter sprechender Name und steht für einen Hallodri, also einen Menschen, der nur Allotria (Unfug) im Sinn hat.

Allotrius tritt in folgendem Mosaikheft auf

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