Thomas aus Waldenfeld

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Als [[Michel]] befürchtet, der Plan könne wegen der [[drei Waldenfelder Wachen|drei Wachmänner]] vor der Mühle scheitern, ist Thomas auf der Seite von Brabax. Er fordert Michel auf, sich an den besprochenen Plan zu halten. Und tatsächlich holen sich die Bauern in der Nacht ihr Korn wieder zurück. Sie tauschen die Säcke in der Mühle gegen andere mit einer Sandfüllung. Zweifelnd fragt Thomas anschließend Michel, ob der Freiherr etwas merkt. Doch Michel weist ihn zurecht, ob er nicht den Plan verstanden hat.
Als [[Michel]] befürchtet, der Plan könne wegen der [[drei Waldenfelder Wachen|drei Wachmänner]] vor der Mühle scheitern, ist Thomas auf der Seite von Brabax. Er fordert Michel auf, sich an den besprochenen Plan zu halten. Und tatsächlich holen sich die Bauern in der Nacht ihr Korn wieder zurück. Sie tauschen die Säcke in der Mühle gegen andere mit einer Sandfüllung. Zweifelnd fragt Thomas anschließend Michel, ob der Freiherr etwas merkt. Doch Michel weist ihn zurecht, ob er nicht den Plan verstanden hat.
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Doch als Brabax am nächsten Tag verschwunden ist, beginnt er erneut zu zweifeln. Da der [[Waldenfelder Burggraben|Burggraben]] sich aber gefüllt hat, weist Michel ihn an, zusammen mit [[Einhard aus Waldenfeld|Einhard]] die Schleuse an der [[Burg Waldenfeld]] zu öffnen. Während sich die meisten Bauern darüber freuen, bleibt Thomas skeptisch.
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Doch als Brabax am nächsten Tag verschwunden ist, beginnt er erneut zu zweifeln. Da der [[Waldenfelder Burggraben|Burggraben]] sich aber gefüllt hat, weist Michel ihn an, zusammen mit [[Einhard aus Waldenfeld|Einhard]] die Schleuse an der [[Burg Waldenfeld]] zu öffnen. Während sich die meisten Bauern darüber freuen, bleibt Thomas skeptisch. Es macht ihm weiterhin zu schaffen, dass der Freiherr den Säcketausch bemerken könnte. Da ist es natürlich Wasser auf seine Mühle, als der Kaplan Verdacht schöpft und losstiefelt, um die Kornlieferung zu überprüfen. "Das konnte ja nicht gut gehen!", ächzt Thomas.
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Und es geht doch gut aus. Thomas wird nun zum Gläubigen und verehrt wie die anderen die visionäre [[Johanna]], die dank ihrer Prophezeiungen für den Erfolg verantwortlich gemacht wird. Thomas trägt das erschöpfte Mädchen zusammen mit dem [[Waldenfelder mit Seemannsbart|Dorfkünstler]] zurück zu Michels Haus. Beim Abschlussbankett sitzt er neben Einhard am Ende der Tafel und prostet dem [[Bänkelsänger]] zu.
== Anspielung ==
== Anspielung ==
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Der Waldenfelder Thomas wird seinem Namensvorbild, dem Apostel Thomas, vollauf gerecht: Wie dieser wird er von tiefen Zweifeln geplagt.
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Der Waldenfelder Thomas wird seinem Namensvorbild, dem Apostel Thomas, vollauf gerecht: Wie dieser wird er von tiefen Zweifeln geplagt. Er ist damit neben Michel und [[Michels Frau|dessen Frau]] die charakterlich am besten ausgebaute Figur unter den Waldenfeldern.
:*[http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_(Apostel) Der ungläubige Thomas] in der [[Wikipedia]]
:*[http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_(Apostel) Der ungläubige Thomas] in der [[Wikipedia]]
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== Thomas tritt in folgenden Mosaikheften auf ==
== Thomas tritt in folgenden Mosaikheften auf ==

Version vom 16:52, 18. Mai 2008

Datei:Waldenfelder Zipfelmütze.jpg
Ein typischer Waldenfelder Bauer

Thomas aus Waldenfeld ist eine Figur der Stein-der-Weisen-Serie.

Thomas ist einer der Beteiligten beim Plan von Brabax. In Michels Haus gibt er bereitwillig Auskunft und erklärt Brabax die Notlage. Jeder Bauer schuldet dem Freiherrn sieben Sack Korn, aber wenn sie ihm alles liefern, werden sie verhungern. Doch Brabax kann ihn und die anderen Waldenfelder überzeugen, das Korn zu übergeben und in die Mühle des Freiherrn von Waldenfeld zu bringen.

Als Michel befürchtet, der Plan könne wegen der drei Wachmänner vor der Mühle scheitern, ist Thomas auf der Seite von Brabax. Er fordert Michel auf, sich an den besprochenen Plan zu halten. Und tatsächlich holen sich die Bauern in der Nacht ihr Korn wieder zurück. Sie tauschen die Säcke in der Mühle gegen andere mit einer Sandfüllung. Zweifelnd fragt Thomas anschließend Michel, ob der Freiherr etwas merkt. Doch Michel weist ihn zurecht, ob er nicht den Plan verstanden hat.

Doch als Brabax am nächsten Tag verschwunden ist, beginnt er erneut zu zweifeln. Da der Burggraben sich aber gefüllt hat, weist Michel ihn an, zusammen mit Einhard die Schleuse an der Burg Waldenfeld zu öffnen. Während sich die meisten Bauern darüber freuen, bleibt Thomas skeptisch. Es macht ihm weiterhin zu schaffen, dass der Freiherr den Säcketausch bemerken könnte. Da ist es natürlich Wasser auf seine Mühle, als der Kaplan Verdacht schöpft und losstiefelt, um die Kornlieferung zu überprüfen. "Das konnte ja nicht gut gehen!", ächzt Thomas.

Und es geht doch gut aus. Thomas wird nun zum Gläubigen und verehrt wie die anderen die visionäre Johanna, die dank ihrer Prophezeiungen für den Erfolg verantwortlich gemacht wird. Thomas trägt das erschöpfte Mädchen zusammen mit dem Dorfkünstler zurück zu Michels Haus. Beim Abschlussbankett sitzt er neben Einhard am Ende der Tafel und prostet dem Bänkelsänger zu.

Anspielung

Der Waldenfelder Thomas wird seinem Namensvorbild, dem Apostel Thomas, vollauf gerecht: Wie dieser wird er von tiefen Zweifeln geplagt. Er ist damit neben Michel und dessen Frau die charakterlich am besten ausgebaute Figur unter den Waldenfeldern.

Thomas tritt in folgenden Mosaikheften auf

389, 390
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